Porsche-Fahrer wohl nicht überrascht: Rang 1 beim TÜV

Für Fahrer und Halter gab und gibt es wohl noch immer keine Zweifel und ihre Erwartungen wurden nun auch bestätigt: Der Porsche 911 ist der Sieger des TÜV-Reports 2009. Nur 2 von jeweils 100 dieser Sportwagen fielen bei der ersten Hauptuntersuchung nach drei Jahren Nutzung wegen erheblicher Mängel durch.

Auf Rang zwei – für Nicht-Experten eine Überraschung – der Mazda 2 mit einer Mängelquote von 2,4 Prozent. Den dritten Platz machte der VW Golf Plus gemeinsam mit dem Ford Fusion und dem Mazda 3 (alle 2,6). Das neueste Ranking des TÜV-Verbandes als Publikation stammt aus dem Dezember 2009.

Die Vereine des TÜV werteten auch für den Report 2009 knapp 7,5 Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2008 und Juni 2009 aus. Insgesamt lag die Zahl der HUs durch Sachverständige von TÜV, Dekra oder GTÜ in diesem Zeitraum bei 25 Millionen.

Schwächen im Alter

Geht es um Fahrzeuge, die vier bis fünf Jahre alt sind, hat der VW Golf Plus dann aber doch noch gute Werte. Er liegt mit 3,4 von 100 Fahrzeugen beim TÜV vorne, vor dem Porsche 911 (6,1) und dies auch in der Kategorie bis zu sieben Jahren. Als Sieger bei den acht bis neun Jahre alten Fahrzeugen und denen von 10 und 11 bringt es den Toyata RAV ganz nach vorne (6,6 und 10,2).

Dann aber gibt es auch die “Schwächlinge” beim TÜV. Hier fällt der Kia Carnival auf, der in drei Altersklassen die rote Laterne übernahm und im Alter von sechs bis sieben Jahre 37,5 von jeweils 100 Autos auffiel; ihm folgten der Chrysler Voyager (32,5) und der Ford Ka (35,0). Beide Modelle mit acht bis 11 Jahren kamen auf die letzten Plätze.

Schwach beim Licht

Wie das Augenlicht beim Menschen, das der sich mit zunehmendem Alter mit einer Brille korrigiert, geht es auch bei älteren Fahrzeugen immer wieder ums Licht. Bei den HUs war bei allen Auto-Altersklassen vor allem das Licht immer wieder “der” Mangel. Neben solch häufig beanstandeten Sachverhalten bemängelten die TÜV-Profis immer wieder auch die Fußbremsen und schadhafte Bremsleitungen und -Schläuche sowie Mängel am Auspuff und an den Achsen.

Damit ist auch die Aufforderung beim TÜV-Verband klar: Auf keinen Fall notwendige Reparaturen aufschieben! Auch wenn es in der Wirtschaftskrise mal an Kaufkraft mangelt, sollte man seine Sicherheit und Gesundheit nicht wegen des zweifelhaft technische Zustand des eigenen Autos riskieren. Schon gar nicht, wenn andere bereits zulassen, dass sich der Zustand der Fahrzeuge in der Republik ständig verschlechtert.
Und so wird eine Zahl unumstößlich: 18 von 100 Fahrzeugen kommen beim ersten Mal nicht durch die Hauptuntersuchung und das ist ein Fahrzeug mehr als im Vorjahr.

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