Leckere HDI Werbung auf der Straße

Die HDI Autoversicherung führt Straßenwerbung durch. Perfekterweise genau dort, wo sie Autofahrer antreffen: An roten Ampeln. Überreicht wird ein Schokoweihnachtsmann und ein Handzettel, der zum Wechsel der Autoversicherung auffordert.

Die Werbeaktion der HDI richtet sich an Autofahrer, deren Autoversicherung die Beiträge erhöht hat. In diesem Fall kann man innerhalb von einem Monat nach Erhalt der Rechnung kündigen – es gibt ein Sonderkündigungsrecht. Die HDI möchte natürlich, dass man zur HDI wechselt. Aber bevor man dies tut, sollte man natürlich erstmal einen unabhängigen Versicherungsvergleich durchführen, z.B. bei http://www.autoversicherung-online.info.

Die Werbung der HDI fokussiert sich natürlich auf einen Autoversicherung der HDI. Auf der Vorderseite kann man lesen: Letzte Sparchance! Autoversicherung teurer geworden?! Mit HDI fahren Sie günstiger in 2010. Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht! Unten am Flyer befindet sich eine Antwortpostkarte, in die schon viele Angaben eingetragen werden müssen. Vielleicht ein bisschen umständlich. Und dann auch noch der Hinweis, die Karte bitte zu frankieren, falls Marke zur Hand ist.

Auf der Rückseite wird das Thema “Sparen” aufgenommen. Dort steht “Sparen auch Sie mit der HDI Autoversicherung!”. In Wort und Bild werden zwei “typische” Autofahrer gezeigt: “Die junge Familie” und “Die Alleinfahrerin”. Die Familie wird so beschrieben: 1 Auto (Opel Zafira von 1999), Garage, 15.000 km p.a., Wohneigentum, Wohnort 10439 Berlin. Eine lustige Einordnung: Denn kaum jemand hat eine Garage in 10439 Berlin. Hier wird der Beitrag künstlich runtergerechnet.

Die Alleinfahrerin hingegen fährt einen Ford Fiesta von 2003, fährt 20.000 Kilometer, stellt ihr Fahrzeug auf der Straße ab und wohnt in Treptow (12435 Berlin) zur Miete. Ebenfalls eine ungewöhnliche Konstellation. Denn in Treptow gibt es schon viele Häuser und dazu gehört ja nun mal oft eine Garage. Naja. Die junge Familie zahlt ab 123,28 Euro, die Alleinfahrerin ab 305 Euro. Wie gut, dass wir dann noch aufgefordert werden, zu wählen, welcher Tarif tatsächlich passt.

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