Programme zur Berechnung der Kfz-Versicherung basieren auf komplizierten Formeln und Vorgängen. Wie die Zahl zustande kommt, ist Laien in der Regel völlig egal: Hauptsache, sie finden eine günstige Autoversicherung. Das dachten sich auch viele Interessenten, die den Beitragsrechner von Direct Line nutzten und aufgrund der angezeigten Daten einen Vertrag abschlossen. Ärgerlich nur, so der Nachrichtensender n-tv, dass einige Kunden aufgrund eines Programmfehlers jetzt 20 Prozent mehr zahlen sollen als ursprünglich berechnet.
Das Problem: Stimmten Halter und Versicherungsnehmer nicht überein, zeigte sich die Software verwirrt. Das galt für den Fall, dass der Halter in der Stadt und der Versicherungskunde auf dem Land lebt. Das Programm vertauschte die Regionalklasse, die für Kunden im ländlichen Raum häufig günstiger ist. Statt der Klasse des Halters wurde die des Kunden in die Berechnung einbezogen. Die Überraschung kam mit der Post und dem in der Police genannten Beitrag. 20 Prozent mehr zahlen zu müssen, als am PC angezeigt wurde, ist schon ein Schlag ins Gesicht. Zumal Direct Line anfangs noch darauf bestand, dass der höhere Betrag gezahlt werden muss. Laut n-tv hat das Unternehmen inzwischen aber eingelenkt und will das technische Problem nicht den Kunden anlasten.
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wenn ich das richtig verfolgt habe, handelt es sich hier genau um einen Fall. Das einige Kunden mehr bezahlen sollten stimmt dann vermutlich so nicht. Also bitte etwas genauer recherchieren oder abschreiben und kein Panik verbreiten.