In einigen Wochen ist es soweit: Ferrari wird sein kleinstes Modell austauschen – der F 430 wird vom 458 Italia abgelöst. Offiziell wurde der Supersportwagen bereits im September dieses Jahres vorgestellt – für potentielle Käufer wird er ab Januar erhältlich sein. Die müssen allerdings über ein dickes Portmonee verfügen, denn noch nie zuvor musste man für das „Einstiegsmodell“ einen solch hohen Preis bezahlen. Ohne Extras wird der Wagen 194.000 Euro kosten, was im Vergleich zum Preis des Vorgängers eine Steigerung von satten 40.000 Euro ausmacht.
Allerdings hat Ferrari sein kleinstes Modell nicht einfach nur teurer gemacht – im Gegenzug bekommt der Kunde auch einiges mehr geboten. Zunächst einmal wartet der Ferrari 458 Italia mit einem neuen Design auf. Während der F 430 noch sehr stark an den F 360 Modena angelehnt gewesen ist, wirkt das neue Modell sehr viel eigenständiger. Eine gewisse Ähnlichkeit an der Grundform ist zwar noch zu erkennen, jedoch wirkt die neue Designsprache sehr viel technischer. Insbesondere das Heck des Supersportwagens sieht sehr modern und vor allem auch detailreich aus.
Die größten Änderungen haben jedoch unter dem Blechkleid stattgefunden. Insbesondere den Motor haben die Italiener überarbeitet. Immerhin gelangt ein Aggregat mit Benzin-Direkteinspritzung zum Einsatz – was sich natürlich deutlich auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Mit 13,3 Litern auf 100 km (was im Vergleich zu anderen Fahrzeugen immer noch relativ viel ist) konnte der Verbrauch um ganze 5 Liter gesenkt werden. Aber dafür gibt es auch jede Menge Motorleistung: Ganze 570 PS kann der Sportler entwickeln, welche den Wagen in Verbindung mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Mit diesen Daten kann der kleinste Ferrari sogar seine großen Brüder übertreffen.
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