Deutsche rasen gern, verfügen jedoch über ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein

Für Geschwindigkeits-Fanatiker ist Deutschland das ideale Land schlechthin. Man denke nur an die Autobahnen, die international einen ausgezeichneten Ruf genießen – zumindest wenn es um das Tempo geht. Zwar ist es längst nicht auf jedem Streckenabschnitt gestattet, mit unbegrenzter Geschwindigkeit zu fahren, aber dennoch existieren vergleichsweise viele Abschnitte, die ohne Tempobegrenzung aufwarten.

Es sind aber längst nicht nur Autofahrer, die eigentlich in anderen Ländern beheimatet sind, die auf deutschen Autobahnen gerne auf das Gaspedal treten: Auch die Deutschen selbst, mögen den Tritt auf das Gaspedal. Eine Umfrage, die kürzlich vom Versicherungskonzern AXA durchgeführt wurde, zeigt sehr deutlich auf, dass Deutschlands Autofahrer die europäischen Geschwindigkeitskönige sind: In keinem anderen Land Europas treten die Leute so gerne auf das Gaspedal und sind gleichzeitig auch dazu bereit, die vorgeschriebenen Tempolimits zu überschreiten.

Unter diesem Aspekt können Deutschlands Autofahrer nicht besonders glänzen. Doch zum Glück gibt es auch Bereiche, in denen die deutschen Autofahrer schon fast eine Art Vorreiterrolle einnehmen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es um das Anlegen der Sicherheitsgurte geht: Der Großteil der Autofahrer hält es für wichtig, stets angeschnallt zu fahren – was man beispielsweise von den Italienern nur bedingt sagen kann. Während 94 Prozent der Deutschen das Anschnallen für wichtig halten, sind es bei den Italienern gerade einmal 76 Prozent.

Auch in Sachen Umweltbewusstsein scheint man in Deutschland vergleichsweise weit vorangeschritten zu sein: Rund jeder zweite Autofahrer wäre mit einer Geschwindigkeitsreduzierung von 10 km/h einverstanden, wenn dies der Umwelt hilft.

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