Wer hatte da an was anderes geglaubt? – Der muss auf dem Benzin-Schlauch gestanden sein…!? – Nach der Abwrack-Prämie könnte höchstens im Premium-Sektor wieder was gehen. Allen anderen Hersteller und Verkäufern muss klar gewesen sein, was jetzt eine Umfrage bestätigt: Für mehr als 70 Prozent der Bundesbürger kommt in den kommenden zwölf Monaten der Kauf eines Neu- oder Jahreswagens nicht in Frage.
Gerade einmal jeder Fünfte hält für denkbar oder für möglich, dass ein neuer Gebrauchter gekauft werden könnte. Das sind zwei markante Feststellungen einer Umfrage der VHV Versicherungen und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung unter rund 1.000 Pkw-Haltern.
So lassen sich nach dem Ende der Abwrackprämie die wenigsten Fahrzeughalter mit Blick auf das hohe Alter ihres Wagens dazu verleiten, ein neues Auto zu kaufen, heißt es in der Untersuchung. Heißt konkret: 75 von 100 Deutschen sind mit einem Fahrzeug unterwegs, das älter als zwei Jahre ist.
Wenig bis nichts Neues bringt das Kaufverhalten nach Altersgruppen hervor. So sei bei den 18- bis 29-Jährigen das Interesse an Gebrauchtwagen mit 30 Prozent am stärksten ausgeprägt. Die 50- bis 59-Jährigen reize dagegen am ehesten ein Neu- oder Jahreswagen (34 von 100). In der Altersgruppe “60 plus”, das sind dann wohl diejenigen mit dem “grauen Lappen”, wollen die Kraftfahrer mit zwei von drei Befragten auf einen Autokauf verzichten. Das nun heißt Arbeit für die Verkäufer auf allen Ebenen der Akquise.
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