Daimler informiert über Blue Zero

Als Daimler seine Studie „Blue Zero“ auf der Detroit Motor Show vorstellte, wurde das kompakte Fahrzeug ganz schnell zum großen Star. Immerhin waren die großen Autohersteller gerade erst in Schieflage geraten und es wurde deutlich, dass die Hersteller künftig mit anderen Fahrzeugen bzw. mit sparsameren Fahrzeugen aufwarten müssen – und da kam der Sproß, dessen Technologie eines Tages zur Mercedes B-Klasse portiert werden soll, genau richtig.

Zur damaligen Zeit gab Daimler ausschließlich Informationen zum Fahrzeug preis – fahren durfte man es jedoch nicht. Inzwischen hat sich dies geändert: Mehrere Motorjournalisten – unter anderem auch die Redakteure von „Welt Online“ – durften das Auto fahren und haben darüber berichtet.

Die Auserwählten, die das Glück hatten, „Blue Zero“ einmal fahren zu dürfen, zeigen sich begeistert. Wie in der „Welt Online“ zu Beginn der Woche zu lesen war, fährt sich das Konzeptfahrzeug außerordentlich gut. Die Kombination aus Leichtbauweise und einem leistungsstarken Elektromotor konnte bei den Journalisten punkten: „Blue Zero“ lässt sich nicht nur emissionsfrei fahren, sondern wartet zudem mit einem ordentlichen Maß an Agilität auf. Immerhin leistet der Elektromotor 136 PS und dürfte außerdem – wie es für Elektromotoren üblich ist – über ein ordentliches Drehmoment verfügen. In Sachen Alltagstauglichkeit scheint das Fahrzeug somit punkten zu können.

Konkrete Angabe über eine mögliche Markteinführung hat Daimler bisher nicht gemacht. Es steht fest, dass die Entwicklung des Fahrzeugs weiter vorangebracht werden soll. Allerdings gilt es immer noch einige Hindernisse zu überwinden – insbesondere was die Speicherung der Energie betrifft. Nach wie vor bereitet der Lithium-Ionen-Akku den Autoherstellern große Schwierigkeiten, zugleich sind die Akkus in der Herstellung äußerst kostspielig. Deshalb wird es mit Sicherheit noch einige Jahre dauern, bis die Mercedes B-Klasse als reines Elektroauto angeboten wird.

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