Fr, 3rd Juli, 2009 - Posted by
Tiefrote Zahlen bestimmen nach wie vor den Automarkt in den USA, wenngleich der Abwärtstrend im Juni leicht gebremst wurde. Mit in den Sog geraten sind auch die deutschen Autobauer. Sie brachten erheblich weniger Fahrzeuge an den Mann und die Frau. Insbesondere Porsche bekam im vergangenen Monat eine herbe Klatsche verpasst. Freuen kann sich eigentlich nur Ford. Anders als die insolvente Konkurrenz hat der US-amerikanische Hersteller das Verkaufsniveau einigermaßen halten können.
860.000 Autos wurden im Juni insgesamt in den Vereinigten Staaten verkauft. Damit sackte der Absatz erneut um 28 Prozent ein. Im Mai betrug das Minus noch 33,7 Prozent. Von Aufschwung kann dennoch nicht die Rede sein, vielleicht von einem Hauch von Silberstreif am Horizont. Das nützt Chrysler und General Motors (GM) herzlich wenig. GM setzte vorigen Monat 33 Prozent weniger Wagen ab. Bei Chrysler stehen minus 42 Prozent zu Buche. Die Verkaufszahlen lagen bei 68.297 Fahrzeugen (Chrysler) und 175.000 (GM). Ford machte in der gleichen Zeit einen deutlichen Schritt nach vorne. Lag der Rückgang im Mai noch bei 24 Prozent, waren es im Juni lediglich 10,7 Prozent weniger und wurden 154.873 Autos verkauft.
Bei den deutschen Herstellern verzeichnete Porsche mit minus 62 Prozent den größten Absatzeinbruch. Gerade mal 1.072 Fahrzeuge verließen die Hallen der Händler in Richtung Kunde. Besonders drastisch zeigt sich das am Cayenne. Der Geländewagen machte ein Minus von satten 72 Prozent. Verloren haben alle Autobauer aus der Bundesrepublik: Mercedes-Benz und Smart 26,5 Prozent (im ersten Halbjahr 28 Prozent), VW 18 Prozent (16) und BMW 20,3 Prozent (27,5).
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