Zumindest bei den Autoherstellern erfreut sich die Start-Stopp Funktion einer immens großen Beliebtheit: Zunehmend mehr Modelle, die auf den Markt kommen, sind serienmäßig mit dieser Funktion ausgestattet. Diese Entwicklung ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Start-Stopp Funktion spürbar dazu beitragen kann, den Kraftstoffverbrauch und vor allem auch den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Vor allem der zuletzt genannte Punkt ist für die Autohersteller von Bedeutung – man denke nur an die CO2-Vorgaben der EU.
Bei den Autofahrern kommt dieses Spritspar-Feature nicht immer ganz so toll an. Grund ist die Anlasszeit, die im Durchschnitt eine Sekunde lang dauert nimmt und somit etlichen Fahrern einfach zu lang vorkommt. Außerdem ist das Anlassen nicht gerade leise: Deshalb kommt es auch häufiger vor, dass einige Autofahrer die Funktion bewusst deaktivieren.
Obwohl es eigentlich deutsche Autohersteller wie Volkswagen und BMW gewesen sind, die der Start-Stopp Funktion zum Durchbruch verholfen haben, präsentiert nun der japanische Autohersteller Mazda ein verbessertes System. Mit einem ganz einfachen Trick ist es den Mazda-Ingenieuren gelungen, den Zeitraum des Wiederanlassens zu verkürzen und gleichzeitig den Geräuschpegel zu senken. Dazu werden Zylinder und Kurbelwelle beim Abschalten des Motors bereits vorjustiert: Ein Zylinder ist direkt startbereit, sodass nur noch Kraftstoff eingespritzt und dieser entzündet werden muss – auf diese Weise kann der Motor in einer halben Sekunde gestartet werden und läuft zudem sehr viel ruhiger an.
Wie „Spiegel Online“ berichtet, funktioniert die verbesserte Start-Stopp Funktion ausschließlich bei Motoren mit Direkteinspritzung. Allerdings dürfte dies kein allzu großes Problem darstellen, schließlich setzen inzwischen immer mehr Autohersteller auf diese Technik.
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