Am 4. Februar 2009 fand im Deutschlandradio eine Sendung statt, in der es um den Umgang der betroffenen deutschen Regionen mit der Autokrise geht. Das Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Meinig, Leiter der Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft FAW, Jörg Howe, Kommunikationschef Daimler AG, Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft NRW und Rolf Bürkl, Gesellschaft für Konsumforschung, kann im Internet jederzeit kostenlos nachgehört werden.
Der Kommunikationschef der Daimler AG, Jörg Howe, verweist darauf, dass sich ja nicht nur Daimler und die Autoindustrie in einer Krise befinden, sondern die gesamte Industrie. Daimler hat als erster Autohersteller in Deutschland gesagt, dass man mit harten Einschnitten auf die Krise reagieren muss. Der Autokonzern führte als erstes Unternehmen Kurzarbeit ein, weil man nicht auf Halde produzieren will. VW und Audi sind inzwischen natürlich auch längst von der Krise betroffen und müssten reagieren, in dem Zeitarbeiter entlassen werden. Ende 2009 soll es besser werden. Die Landeskorrespondentin des Deutschlandradios, Frau Götz, berichtete aus der Stadt Sindelfingen, dass die Stadt in diesem Jahr keine Gewerbesteuer von der Daimler AG bekommt.
Im Gegenteil: Die einstmals reichste Stadt Deutschlands muss große Summen zurückzahlen. Der Bürgermeister von Sindelfingen spricht von einer krisenhaften Situation. Und das in einer Stadt, die bislang noch besonders reich ist. Die großen Unternehmen sind aus ihrer Sicht noch gut aufgestellt. Die kleineren Unternehmen würden aber so langsam in die Knie gehen. In Nordrhein-Westfalen ist die Lage auch schwierig. Große Zulieferer hätten auch schon einige Probleme. Eine Region wie Bochum trifft es mit am härtesten in Nordrhein-Westfalen. Wenn hier Opel Kurzarbeit fährt, ist das natürlich ein großes Problem. Wer die gesamte Sendung nachhören möchte, kann dies kostenlos tun: Hier gehts zum Radiobeitrag: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/02/04/dlf_20090204_1010_08a9d80b.mp3
Letzte Kommentare