Fiat macht mit den Pur-O2 Varianten nun auch auf Öko

In den letzten Jahren hat Fiat ein eindrucksvolles Comeback hingelegt: Aus eigener Kraft ist es dem italienischen Autohersteller gelungen, seinen Marktanteil wieder spürbar zu vergrößern und sein Image ordentlich aufzupolieren. Dennoch ist bekannt, dass es dem Unternehmen nicht allzu gut geht: Schon lange befindet sich das Unternehmen auf der Suche nach einem Partner, um vor allem die Entwicklungskosten senken zu können. Erst wurde BMW als Partner gehandelt, jetzt sieht es danach aus, als ob sich Fiat mit Chrysler zusammen tut.

Dennoch scheint es um das technologische Knowhow in den italienischen Entwicklungsbüros gar nicht so schlecht bestellt zu sein: Immerhin hat es sich Fiat nicht nehmen lassen, nun sein erstes Modell mit Start-Stopp Funktion vorzustellen. Gemeint ist der Fiat 500 in der Pur-O2 Variante.

Unter dem Pur-O2 Label möchte Fiat seine sparsamsten Fahrzeuge herausbringen und somit auf den CO2-Trend aufspringen: Die Fahrzeuge zeichnen sich durch einen geringen Verbrauch sowie einen besonders niedrigen CO2-Ausstoß aus. Erreicht werden die niedrigen Werte durch den Einsatz vergleichsweise kleiner Motoren sowie Leichtlaufreifen und der besagten Start-Stopp Funktion. Laut Unternehmensangaben kommt der Fiat 500 somit auf einen Kraftstoffverbrauch von 4,8 Litern und einen CO2-Ausstoß von 113 Gramm je Kilometer.

Wie „Spiegel Online“ berichtet, wartet Fiat zudem mit einer neuen Software auf, die Fiat Besitzer per USB-Stick in ihr Fahrzeug transferieren und somit ihren Bordcomputer updaten können. Die Software macht es möglich, die eigene Fahrweise aufzuzeichnen – im Vordergrund steht dabei vor allem der Kraftstoffverbrauch. Aber auch Schaltpunkte und Gaspedalbewegungen werden aufgezeichnet. Der Fahrer kann die Daten auswerten und somit an seiner Fahrweise arbeiten.

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