Do, 31st Juli, 2008 - Posted by
Steigen die Temperaturen, nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab. Das wirkt sich auch auf den Straßenverkehr aus. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen stellen Fahrer, die in einem aufgeheizten Fahrzeug unterwegs sind, ein ähnliches Risiko dar wie Betrunkene.
Festmachen lässt sich die Behauptung anhand von Unfallzahlen. Erreicht das Thermometer im Inneren des Autos einen Wert von 27 Grad Celsius, steigt die Zahl der Unfälle im Schnitt um sechs Prozent. Klettert die Quecksilbersäule weiter nach oben auf 32 Grad Celsius, sind es bereits 13 Prozent. Ab sommerlichen 37 Grad Celsius, die relativ schnell erreicht sind, wenn der Wagen der prallen Sonnen ausgesetzt ist, weist die Statistik 33 Prozent mehr Unfälle auf.
Das liegt unter anderem daran, dass man aufgrund der Hitze schneller ermüdet und sich wesentlich schlechter konzentrieren kann. Daraus resultiert eine verzögerte Reaktion. Weitere Nebenwirkung: Viele Autofahrer sind gereizt. Abhilfe schaffen kann eine Klimaanlage mit entsprechendem Filter. Laut dem Automobilclub von Deutschland (AvD) verfügen bereits neun von zehn Neufahrzeugen über die kühlende Technik.
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