Fr, 25th Juli, 2008 - Posted by
Die Chancen, dass in absehbarer Zeit das Elektroauto kommen wird, stehen relativ gut. Immerhin gibt es gleich mehrere Autohersteller, die an der Entwicklung entsprechender Fahrzeuge und Antriebskonzepte arbeiten. Dabei wird vor allem im Bereich der Akku-Technologie sehr viel Forschung betrieben – denn bisher ist es die beschränkte Akkukapazität, die die Produktion reichenweitenstarker Elektrofahrzeuge verhindert.
Doch die Entwicklung leistungsstarker Akkus ist nicht die einzige Herausforderung, die es zu meistern gilt. Ein ganz anderes Thema stellt die Stromversorgung der Fahrzeuge dar. Um auch auf diesem Weg voranzukommen, ist der amerikanische Autohersteller General Motors eine Kooperation mit knapp 40 Versorgungsunternehmen eingegangen. Zusammen mit den amerikanischen Energieversorgern möchte der Konzern ein Konzept entwickeln, um die Elektrofahrzeuge sicher laden zu können. Gleichzeitig soll ein Standard entwickelt werden, der es den künftigen Elektroautobesitzern ermöglicht, ihre Fahrzeuge an jedem Ort auch tatsächlich aufladen zu können.
Ersten Informationen zufolge sollen die Unternehmen bereits an der Entwicklung moderner Ladeelektroniken arbeiten – diese werden benötigt, um eine ausgeglichene Lastverteilung im Stromnetz zu erlangen. Die Autos sollen nämlich nicht unbedingt während Last-Spitzenzeiten geladen werden, sondern entweder davor oder danach. Vor allem die Nutzung von Nachstrom ist ein wichtiges Thema: Zu dieser Zeit produzieren die Kraftwerke viel Überkapazität, so dass man diesen Strom dazu nutzen könnte, um die Akkus von Elektrofahrzeugen zu laden.
Das Elektrofahrzeug, das General Motors derzeit entwickelt, lautet auf den Namen Volt. Der GM Volt soll in voraussichtlich zwei Jahren die Marktreife erlangt haben und zumindest in die Innenstadtbereiche Einzug halten. Dank Lithium-Ionen Akkus soll das Fahrzeug über eine Reichweite von mindestens 65 Kilometern verfügen.
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