So, 20th Juli, 2008 - Posted by
Die Kaufgewohnheiten und Absichten privater Autokäufer scheinen sich in den vergangenen Monaten spürbar verändert zu haben – dies geht zumindest aus den aktuellen Zulassungszahlen hervor, die gegen Ende der Woche von einigen Marktforschungsunternehmen herausgegeben wurden. Anhand dieser Zahlen ist eindeutig zu erkennen, dass vor allem die steigenden Kraftstoffpreise für ein Umdenken der Autokäufer verantwortlich sind. Aus den Zahlen geht nämlich eindeutig hervor, dass sich die Autokäufer für sparsamere und somit auch für kompaktere Fahrzeuge entscheiden.
Erstaunlicherweise ist diese Entwicklung auch im oberen Preissegment, insbesondere im Segment der SUVs festzustellen. Die Zulassungszahlen im Segment der klassischen SUVs sind spürbar zurückgegangen. Mit klassischen SUVs sind die ursprünglichen, vergleichsweise großen Fahrzeuge gemeint wie zum Beispiel die Mercedes ML-Klasse oder der Porsche Cayenne. Anstatt dieser Autos scheinen SUV-begeisterte Autofahrer zunehmend auf die kompakteren Modelle umzusteigen, die sowohl sparsamer als auch preiswerter in der Anschaffung sind.
Selbstverständlich trifft diese Entwicklung keinesfalls nur für das SUV Segment zu. Auch in anderen Segmenten ist eindeutig ein Trend zu kompakteren Fahrzeugen festzustellen. Zu den besten Beispielen zählen der 1er BMW sowie der Smart fortwo. Von letzterem wurden im ersten Halbjahr dieses Jahre mehr als 17.000 Fahrzeuge zugelassen – der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beläuft sich hierbei auf mehr als 50 Prozent. Lediglich der 1er BMW scheint noch beliebter zu sein: Von ihm wurden im selben Zeitraum mehr als 40.000 Fahrzeuge zu gelassen und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl um beeindruckende 93 Prozent gestiegen.
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