Di, 8th Juli, 2008 - Posted by
Viele Deutsche starten demnächst mit dem Auto in den Urlaub. Wer nicht in Deutschland bleibt, sondern das europäische Ausland erkunden möchte, sollte mit Zusatzkosten rechnen. In 21 europäischen Ländern werden Mautgebühren verlangt, um Autobahnen, Brücken und Tunnel benutzen zu können. Teilweise können Vignetten erworben werden, die für das ganze Land gelten - an vielen Stellen muss direkt bezahlt werden.
In Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien-Montenegro, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn müssen Maut- und Straßennutzungsgebühren bezahlt werden. Hier einige Beispiele:
In Österreich kann man eine Vignette für zehn Tage, zwei Monate oder ein Jahr erwerben: Zu bezahlen sind 7,70 Euro, 22,20 Euro oder 73,80 Euro. Damit kann man dann alle Autobahnen und Schnellstraßen nutzen.
In Frankreich gibt es keine Vignette. Dort muss an Mautstationen direkt bezahlt werden. Ausgenommen sind lediglich die Stadtautobahnen von Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse. Von Paris bis Le Havre kostet die Autobahnnutzung beispielsweise 16,60 Euro.
Die Schweiz verlangt 25 Euro für ein ganzes Jahr. Vignetten für kürzere Zeiträume gibt es nicht. Die Nutzung von Tunneln wie der St.-Bernhard-Tunnel oder der Munt La Schera-Tunnel kosten extra. Das Gleiche gilt für Autoverladungen in Tunneln oder an Pässen.
Relativ neu im Maut-Club ist Slowenien. Dort hat man quasi über Nacht eine Vignettenpflicht für Autobahnen und Schnellstraßen eingeführt. Diese kostet 35 Euro und ist nur sechs Monate gültig.
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