Mi, 11th Juni, 2008 - Posted by
Auch wenn es seltsam sein mag, der Autobauer aus Japan ist ganz weit vorne beim Thema Umwelt. Während in den japanischen Großstädten die Luft immer mieser wird, ist man zumindest beim Thema Autobau und Umwelt ganz weit vorne zu finden. Wenn man Nissan heißt.
So hat Nissan seine Recyclingquote auf 72 Prozent steigern können. Damit hat der Autohersteller bereits im zweiten Jahre seine – für andere zuerst hochgesteckten – Ziele in der Verwertung von alten Fahrzeugen übertreffen können. Und liegt damit auch über den Vorgaben des inzwischen geltenden japanischen Rechts für das Recycling von Automobilen. Aus Schrott von 134.936 Tonnen, der aus der Verarbeitung von 661.213 Automobilen stammt, hat Nissan damit wieder verwendbares Material von 97.195 Tonnen gewonnen. Und liegt damit bereits heute zwei Prozent über der bis zum Jahre 2015 zu erreichenden Quote von 70 % wiederverwendbarem Material. Dies bereits sieben Jahre vor der gesetzten Frist. Nissan mausert sich damit zum Topstar unter den Recyclern.
Doch das NPG, das Nissan „Green Program 2010“ befasst sich nicht nur mit dem Recyclen von Altfahrzeugen, sondern auch mit dem Sparen von Wasser bei der Herstellung neuer Fahrzeuge. Und auch dieses nimmt immer mehr Gestalt an. So wurde nun im spanischen Nissan-Werk in Barcelona eine neue Wiederaufbereitungsanlage für Wasser in Betrieb genommen. Diese soll allein im laufenden Jahr 21,6 Millionen Liter des kostbaren Rohstoffs einsparen. Am Ende dieses Jahres wird dadurch 20 Prozent weniger Wasser verbraucht worden sein als noch im vergangenen Jahr. Und das ist sicher nicht der letzte Akzent, den Nissan in Bezug auf die Umwelt und ihren Schutz setzt. Ein Vorreiter auf dem internationalen Automarkt hat sich damit gefunden und wird da wohl noch eine ganze Weile seine Topstellung halten können.
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