KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Auto fahren - Geld sparen

Abgelegt unter: Verkehr — Thorsten at 4:03 pm on Mittwoch, Mai 28, 2008

Mobilität hat ihren steigenden Preis - egal womit man unterwegs ist, die steigenden Ölpreise, Steuererhöhungen und Einkommensteigerungen für die Mitarbeiter wirken sich bei allen privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln negativ auf die Preise aus. Wie kommt man trotzdem günstiger über die Runden?

Wer aufs Auto nicht verzichten kann, der ist bald noch ärmer dran: Die Preise für Kraftstoff haben sich in den letzten acht Jahren um 30% erhöht. Angesichts schwindender Ölvorräte und steigendem Bedarf an Öl in der ganzen Welt, wird sich an diesem Zustand nichts mehr ändern. Im Gegenteil: Alle Experten erwarten mittlerweile weitere Preissteigerungen für Rohöl - und damit für Benzin, Super, Diesel, Heizöl und Gas. Dazu kommen die steigenden Kosten für Steuern und Versicherungen - die ja ebenfalls durch die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent für den Endverbraucher teurer geworden sind. Wer aufs Auto angewiesen ist, der kann nur noch kraftstoffsparender fahren, Preise vergleichen, auf einen alternativen Antrieb umsteigen, Fahrgemeinschaften bilden oder Mitfahrer mitnehmen.

Wer weiß wie es geht, soll bis zu 30 Prozent an Kraftstoff einsparen können - alleine durch eine sparsamere Fahrweise: Schnelles Hochschalten, gleichmäßiges Fahren, Senkung der Geschwindigkeit, Motorabschaltung ab einem Stillstand von 30 Sekunden, Verzicht auf eine Klima-Anlage und vieles mehr helfen den Verbrauch zu senken. Tipps hierzu gibts überall im Internet. Beim Fahren sparen ist möglich - man muss sich eben nur an die Tipps erinnern.

Preisvergleich lohnt sich auch: In größeren Städten mit mehrern Tankstellen gibt es immer eine, die günstiger ist. In vielen Fällen handelt es sich dabei um eine Freie Tankstelle - also eine, die nicht zu den großen Tankstellen-Ketten gehört, die mittlerweile die ganze Welt umspannen. Vergleichen sollte man auch die Preise im angrenzenden Ausland. Lohnen tut sich das natürlich allerdings nur, wenn der Spritverbrauch - und damit die Reisekosten - die Einsparungen beim Tanken nicht überschreiten.

Ein Blick auf alternative Antriebe wie Erd- oder Biogas kann sich ebenfalls lohnen. Bestandsfahrzeuge lassen sich umrüsten - Neufahrzeuge mit alternativen Antrieben hat mittlerweile jede Automarke im Angebot. Auch das Tankstellennetz für diese Kraftstoffe wird immer dichter. Ebenfalls attraktiver werden Hybrid-Fahrzeuge, die mit erdölbasierten Kraftstoffen und Elektrizität fahren. Hier wird gerade fieberhaft an der Verbesserung der eingesetzten Batterien gearbeitet.

Sozial und finanziell lohnend sind Fahrgemeinschaften. Haben mehrere Autofahrer das gleiche tägliche Ziel und kann man sich auf gemeinsame Abfahrtzeiten einigen, kann man sich zu Fahrgemeinschaften zusammentun. Der steigende Verbrauch durch die größere Ladung, ist geringer als wenn jeder alleine fahren würde. So lohnt sich eine Fahrgemeinschaft für alle. Geeignete Mitfahrer findet man im Internet beispielsweise unter www.pendlernetz.de.

Für längere Strecken kann man sich an die Mitfahrzentralen wenden. Dort findet man potenzielle Mitfahrer, die sich an den anfallenden Kosten beteiligen. Praktisch hierbei: Die Kosten müssen nicht ausgehandelt werden, weil die Mitfahrzentralen Tabellen haben, aus denen man die Kostenbeteiligung ablesen kann.

Wer auf sein Auto verzichten kann, der hat mehrere Alternativen zur Auswahl: Aufs Motorrad oder Fahrrad umsteigen, zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar auch immer teurer geworden, sind doch in den meisten Fällen noch immer günstiger als das Auto.

Renault Laguna Coupé

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 12:45 pm on Mittwoch, Mai 28, 2008

Fahrzeuge, die aus dem Hause Renault stammen, sind in erster Linie für ihren hohen Komfort sowie ihr ausgefallenes Design bekannt. Rein preislich betrachtet gelten die Fahrzeuge als vergleichsweise preiswert: Der französische Autohersteller richtet sich primär an preisbewusste Kunden und gilt somit als einer der größten Konkurrenten von Volkswagen und Opel. Zielgruppe der Franzosen sind sowohl Familien (Renault Megane) sowie Singles (Renault Clio). Mit dem Koloes erweitert der Autohersteller seine Fahrzeugpalette um ein SUV – allerdings werden mit diesem Fahrzeug nicht unbedingt die Spitzenverdiener angesprochen, sondern eher preisbewusste Autokäufer, die ebenfalls ein SUV fahren möchten.

Umso erstaunlicher wirkt daher das Renault Laguna Coupé, das am vergangenen Wochenende sowohl auf den Filmfestspielen in Cannes als auch beim Formel 1 Rennen in Monaco vorgestellt wurde. Das Coupé sieht nicht gerade wie ein Familienauto aus. Stattdessen präsentiert Renault ein Fahrzeug, das sich von den anderen Modellen deutlich abhebt.

Am auffälligsten ist das Design des Laguna Coupés. Es wirkt bei weitem nicht so verspielt, wie man es von den anderen Fahrzeugen aus dem Hause Renault kennt. Stattdessen strahlt das Coupé jede Menge Sportlichkeit und Eleganz aus. Auf den ersten Blick betrachtet, ähnelt es am meisten den Sportwagen aus dem Hause Aston Martin. Dies liegt vor allem an der klassischen Coupéform und der flachen Fahrzeughöhe - diese beläuft sich auf gerade mal 1,40 Meter. Deshalb muss das Laguna Coupé einen Vergleich mit Fahrzeugen wie zum Beispiel dem Audi A5 oder dem BMW 3er Coupé nicht scheuen.

Was die konkreten Fahrzeugdaten betrifft, liegen bisher nur wenige Informationen vor. Bisher ließ der Autohersteller verlauten, dass zunächst ein Dieselmotor (235 PS) und ein Benzinmotor (238 PS) zur Auswahl stehen. Beide sollen das Coupé in knapp sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass das Fahrzeug noch dieses Jahr bzw. gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen soll. Preise wurden noch nicht genannt.

Flüssiggas ist die beliebteste Alternative zu Benzin und Diesel

Abgelegt unter: Umwelt, Verkehr — Andre at 12:28 pm on Mittwoch, Mai 28, 2008

Alternative Antriebe für Autos galten noch vor einigen Jahren als Hirngespinst und wurden nur von wenigen ökologisch Interessierten wirklich ernst genommen. Heute sorgen die Preise für Benzin und Diesel dafür, dass immer mehr Fahrzeuge umgerüstet oder von Anfang an entsprechende Modelle mit Gastank oder Akku gekauft werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat jetzt Zahlen vorgelegt. Ende 2007 fuhren rund 232.000 Autos mit Flüssiggas, das sich mit einem Anteil von über 63 Prozent unangefochten auf Platz der Kraftstoffalternativen behauptet. Erdgas kommt auf 27,5 Prozent, Hybridfahrzeuge auf 7,2 Prozent und Elektroautos auf 1,2 Prozent.

Dass die Käufer zunehmend auf Autogas setzen, merkt auch die Branche, insbesondere die Händler vor Ort. Dieselfahrzeuge stauben auf den Höfen zu und verzeichnen deutliche Verkaufsrückgänge, während mit Gas betriebene Wagen begehrt sind wie nie. Bei einzelnen Autohäusern haben sie im Gebraucht- und Neuwagengeschäft mittlerweile einen Anteil von 50 Prozent. Das gilt für Privatkunden und für Firmen, die sich überlegen, ihren Fuhrpark aus Kostengründen umzurüsten. Der Preisvorteil wird mit 30 Prozent angegeben. Der Treibstoff sei gut 50 Prozent günstiger, der Verbrauch zehn Prozent höher und die Leistung zehn Prozent niedriger. Bemerkbar macht sich der Trend zum Gasauto auch bei den Tankstellen. Das Interesse an Autogas wächst stetig und es wird mehr davon getankt.

Dafür muss der Wagen umgebaut werden. Die Kosten für diese Maßnahme liegen bei 2.500 bis 3.500 Euro, wenn man mit Flüssiggas fahren möchte. Für ein mit Erdgas betriebenes Fahrzeug müssen rund 800 Euro mehr investiert werden. Daher wird Flüssiggas derzeit klar favorisiert. Gründe dafür liegen nicht nur im Preis, sondern auch im Platzbedarf. Der Tank für Flüssiggas ist erheblich kleiner. Vier Cola-Flaschen reichen vom Volumen her aus, um 1.000 Liter zu tanken. Gleichzeitig bleibt mehr Platz im Kofferraum für andere Dinge. Teilweise ist auch die Infrastruktur für Erdgas noch nicht ganz so gut ausgebaut wie die beim Flüssiggas.

Angst vor einem Garantieverlust durch den Einbau eines Gastanks muss man nicht haben. Es besteht die Möglichkeit, eine externe Garantieversicherung abzuschließen. Dass die Bauteile funktionieren und die Anlage fachgerecht montiert wurde, dafür steht die Werkstatt gerade. Deshalb raten die Verbraucherzentralen nur solche Betriebe zu wählen, die auch Garantie geben und sich mit der Materie auskennen.

Soll Opa noch Auto fahren? -Alte Menschen hinterm Steuer

Abgelegt unter: Sicherheit, Verkehr — Wolfgang at 9:29 pm on Dienstag, Mai 27, 2008

Auf dem Bildschirm sieht es “nur” nach Reportage aus, doch die Spurensuche (Sat1) nach alten Menschen hinterm Steuer, nach späten Routiniers der Straße, nach behüteten und beherzten Sonntagsfahrern und nach der Seniorin, die sich mehrfach die Woche mit ‘Herbert’s Daimler’ sogar in die Fußgängerzone trauen, ist oft ein tragischer Kampf gegen das letzte “Alltags-Erlebnis”.

Wann lassen alte Deutsche von ihrem Auto los? Wann sind die Betagten bereit zur Trennung vom vorletzten Stück Freiheit und der mobilen Selbstbestimmung? Durch eigene Einsicht, durch den Einspruch von Kindern oder erst über die Zulassungsstelle und die Staatsanwaltschaft nach einem Unfall mit Personenschaden? Nicht nur im Film geht man der Frage nach, wo die vertrackte Grenze zwischen auto-mobiler Selbstbestimmung und Unfallrisiko zu ziehen ist.

Witwer E. war 92 Jahre alt, als der Unfall auf regennasser Straße geschah. Bis zum Ereignis war er 67 Jahre lang unfallfrei gefahren. Einsicht nach dem Crash: E. gab den Führerschein ab. In manchen Landkreisen erhält man dafür sogar eine Jahreskarte für den regionalen ÖPNV; gratis!

Nach solch einer Entscheidung denkt so mancher Senior wieder ans Verreisen, so wie früher mit dem Auto. Sein Wusch: “Ich will meinen Führerschein zurück!” Doch damit beginnt ein Hürdenlauf durch die Behörden. Ist der eigentliche vitale Kraftfahrer mit über 80 überhaupt noch fahrtüchtig?

Wer als Rentner mit 74 Jahren noch zu den jüngeren Fahrsenioren zählt, hat dagegen Probleme mit der Sehkraft. Doch so ganz freiwillig will er sich nicht einem offiziellen Fahrtüchtigkeits-Check unterziehen. Denn dann ist der “Lappen” wohl weg, so die Befürchtung.

Künftig werden der demographischen Tatsache wegen immer mehr alte Menschen hinterm Steuer sitzen. Wer aber überwacht die Fahrtüchtigkeit älterer Menschen? Ein Fahrtraining für Senioren, wie es der ADAC anbietet, hat sich bewährt. Werden doch die Resultate nicht an die Behörde weitergeleitet. Während die Fahrerlaubnis in anderen Ländern regelmäßig neu beantragt werden muss, besteht für Deutschlands Alte freie Fahrt: ohne Limit.

Renault mit „Rundum-Sicher-Paket“

Abgelegt unter: Autos, Versicherung — Saskia at 4:09 pm on Dienstag, Mai 27, 2008

Renault-Kunden, die etwas Neues ausprobieren möchten, sollten sich bis zum 31. August für das neue Service-Paket entscheiden, das Renault in Zusammenarbeit mit der Renault Bank kreiert hat. Dabei handelt es sich um ein „Rundum-Sicher-Paket”, das nicht nur eine Garantieverlängerung, sondern auch eine Kreditabsicherung, eine Autoversicherung einschließlich Vollkasko als auch eine GAP-Police beinhaltet. Da das Service- Paket zum Festpreis zu erwerben ist, erhöhen sich auch beispielsweise nach einem selbstverschuldeten Unfall die Kosten nicht.

Auch gibt es die Möglichkeit, zur Garantieverlängerung noch einen Wartungsservice abzuschließen. Die Selbstbeteiligung bei der Auto-Police, die sich sowohl auf die Haftpflicht- als auch auf die Vollkaskoversicherung bezieht, liegt bei 300 EURO für Vollkaskoschäden und bei 150 EURO für Teilkaskoschäden. Die Beitragskosten wurden sehr kundenfreundlich gehalten, damit eine breitere Klientel angesprochen werden kann. Die GAP- Versicherung ist zur finanziellen Absicherung bei einem Totalschaden konzipiert. Beispielsweise ist die Laufzeit der Leicht & Sicher-Finanzierung einschließlich des Rundum-Sicher-Pakets für einen Renault Scénic Authentique 1.6 16V 36 Monate bei einer Laufleistung von 36 Monaten. Mit einem effektiven Jahreszins von 4,99% und einer Anzahlung von 4802 EURO, würde die Schlussrate dann 10.780 EURO betragen.

Agnès Ruch, Direktorin Marketing der Renault Bank, hebt als Vorteile des neuen Service-Pakets hervor, dass eine „sorgenfreie Mobilität zum günstigen Preis” offeriert werden kann. Dabei erhält der Kunde genau die Produkte, die er unbedingt benötigt. Diese qualitativ hochwertigen Produkte werden in einer zuverlässigen und preisgünstigen Paketlösung geboten. Akzentuiert wird bei Renault darauf, dass der Paketpreis für jeden Kunden deutschlandweit gleich ist und nicht vom Kundenprofil oder Fahrzeugmodell abhängt. Für alle Renault Pkw-Modelle besteht die Möglichkeit, das Paket abzuschließen. Als zu erreichende Zielgruppe hofft die Renault-Gruppe vor allem auf private Leasing- oder Finanzierungskunden.

Mit dem Preis für Diesel steigt der Unmut der Massen

Abgelegt unter: Verkehr — Andre at 3:21 pm on Dienstag, Mai 27, 2008

Die Bild-Zeitung ließ gestern Autofahrer zu Wort kommen, die angesichts der Preise für Benzin und Diesel das Handtuch geworfen haben oder planen, das Auto stehen zu lassen bzw. es ganz abzuschaffen. Die wenigen Beispiele, die das Blatt nannte – ob nun Fahrrad oder Roller statt Auto oder gar ein Umzug, um sich den langen Weg zur Arbeit zu sparen – sind nur die Spitze des Eisbergs und dürften sich überall in Deutschland so oder ähnlich wiederholen. Es ist scheinbar eine Schraube ohne Ende, an der kräftig gedreht, für den Verbraucher allerdings in die falsche Richtung. Das Auto wird zum Luxusgut, nicht weil die Anschaffung zu teuer wäre, sondern die laufenden Kosten riesige Löcher in die Haushaltskasse reißen.

Fühlten sich Fahrer von Diesel-Pkw bislang im Vorteil, erwischt sie die aktuelle Entwicklung wie ein dumpfer Schlag mit dem Hammer. Der Preisvorteil ist längst dahin und heißt es auch für Dieselfahrer: Hopping von einer zur nächsten Tankstelle, um zumindest ein paar Zehntelcent zu sparen. Den Tank komplett vollmachen zu dürfen, davon können Tankstellenpächter derzeit nur träumen. Es wird nur soviel getankt, wie das Portmonee hergibt und unbedingt nötig ist.

„Ich bin mächtig enttäuscht, dass der Staat selbst mit zugreift, statt für eine Entlastung zu sorgen“, regt sich nicht nur der für eine Lokalzeitung interviewte Fahrlehrer über die Dieselpreise auf, sondern tönt es aus allen Ecken des Landes. Die Pächter der Tankstellen können wenig dafür, müssen aber als Prellbock für verärgerte Autofahrer herhalten. Besonders betroffen sind die Taxifahrer. Sie verdienen ihr Geld damit, indem sie Kunden von A nach B bringen. Da muss der Tank voll sein, egal wie teuer der Liter Diesel aktuell ist. Der Landesverband Hamburger Taxiunternehmen spricht davon, dass die Betriebskosten im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent gestiegen sind – zu Zeiten als der Kraftstoff für die Fahrzeuge noch bei 1,40 Euro je Liter lag. Vor einem Jahr mussten im Schnitt nur 1,17 Euro pro Liter auf die Theke gelegt werden. Der Vorschlag der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, den Tarif für die Taxler um 3,5 Prozent anzuheben, bringt die Firmen nicht einen Schritt weiter. Einige der Fahrer arbeiten gerademal kostendeckend.

Dass viele nun auf die Idee kommen, ihren Diesel zu verkaufen und auf einen Benziner zu wechseln, verwundert nicht. Von solchen Panikverkäufen rät der Automobilclub von Deutschland (AvD) jedoch ab. Die Experten gehen nicht davon aus, dass der Preisverfall für Dieselfahrzeuge sehr rasch vonstatten geht, sondern sich langsam entwickelt. Besser sei es, sich in Ruhe um Alternativen zu kümmern, sei es ein Auto, das mit Benzin oder eines, das mit Gas betrieben wird. Welche Lösung am geeignetsten ist, zeige nur eine genaue Kalkulation. Das gelte auch für Schnäppchenjäger, die es auf ein günstiges, gebrauchtes Dieselfahrzeug abgesehen haben. Denn eines sei abzusehen, so der AvD und der Mineralölverband in Hamburg: Der Höchststand für Dieselkraftstoff ist längst nicht erreicht.

Autos mit Stecker - Elektroautos im Aufwind

Abgelegt unter: Autos, Technik — Thorsten at 1:18 pm on Dienstag, Mai 27, 2008

Angesichts immer neuer Horrormeldungen vom Kraftstoffmarkt, erfreuen uns die Autohersteller neuerdings mit Erfolgsmeldungen über ihre Fortschritte bei der Entwicklung markttauglicher Elektroautos.

Die Zeiten sind schon längst vorbei, in denen batteriegetriebene Fahrzeuge alle paar Meter an die Steckdose mussten. Das die geräuschlosen Motoren immer länger laufen liegt auch an der Weiterentwicklung der Akku-Technologie. Die Innovation der letzten Jahre - Lithium-Ionen-Akkus - soll jetzt auch in Serienfahrzeuge eingebaut werden. Mercedes hat schon verkündet, 2009 das erste Serienhybridfahrzeug mit Lithium-Ionen-Akkus auf den Markt zu bringen. Toyota plant den Bau eines reinen Batterie-Fahrzeuges. Schon fast eine Tradition der Innovation: 1997 schockte Toyota mit dem Hybridfahrzeug Prius die Konkurrenz. Dieses schnittige Fahrzeug, das sich schnell zum umweltfreundlichen Statussymbol der Reichen und Schönen in Hollywood entwickelte verfügt über einen Benzin- und Elektroantrieb.

Die Lithium-Ionen-Technologie verspricht am Meisten für den Antrieb. Die Energiedichte ist fünfmal so groß als die bislang verwendeten Nickel-Metallhydrid-Akkus: Deshalb kann man viel kleinere Akkus verbauen. Sie halten außerdem länger, sodass man damit viel längere Strecken bewältigen kann. Was die Alltagstauglichkeit dieser Technologie natürlich wesentlich nach vorne bringt. Aber auch die anderen Automarken und Zulieferer sind aktiv: Continental arbeitet mit Johnson Control zusammen, Toyota sitzt mit Panasonic in einem Boot - GM, Mercedes und BMW suchen ebenfalls nach zündenden Ideen.

In Deutschland fahren derzeit erst 17303 Hybrid-Fahrzeuge über die Straßen. Es gibt also einen gigantischen Markt, der sich angesichts der exorbitanten Preissteigerungen bei ölbasierten Kraftstoffen mit Sicherheit noch zunenehmen wird. Unterstützung findet die Branche beim Bildungsministerium. Dort hat sich eine Innovations-Allianz gebildet, die Lithium-Ionen-Akkus noch besser und leistungsfähiger machen sollen. Dort hat man über 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Eine sicherlich lohnende Investition in die Zukunft. Als nächstes steht übrigens die Brennstoffzelle für Autos auf dem Entwicklungsplan.

Autoindustrie verärgert Testfahrt-Interessenten

Abgelegt unter: Autos — Thorsten at 4:24 pm on Montag, Mai 26, 2008

Fast die Hälfte aller Testfahrt-Anfragen, die über das Internet oder Hotlines bei den Autoherstellern eingehen, werden ignoriert. Vielleicht der Grund, warum die Autonachfrage schwach bleibt und die Markenbindung sinkt?

Wenn Sie auch zu denen Autofahrern gehören, die sich per Internet oder Hotline an einen Autohersteller gewandt haben, um eine Probefahrt zu machen, und dabei schlichtweg ignoriert wurden - befinden Sie sich in guter bzw. frustrierter Gesellschaft: Ungefährt 50% aller Testfahrt-Anfragen wurden bei einer repräsentativen Umfrage schlichtweg ignoriert.

Das Auto Beratungsunternehmen “International Car Concept” hat 400 Testfahrt-Anfragen mit Kaufwunsch an Automarken gestellt und erschütternde Ergebnisse vorgelegt. Die Berater erhielten entweder keine Antwort oder den Hinweis, dass die angerufene Hotline keine Probefahrten vermitteln kann - und das obwohl ausdrücklich zu Probefahrten aufgerufen, bzw. eingeladen wurde.

Während also die automobile Kauflust der Deutschen weiterhin gering bleibt, wie eine aktuelle Studie des ADAC ermittelte, die Bedeutung der Marke für den Autokauf immer unwichtiger wird und die Autoindustrie ungefährt zwei Milliarden Euro in verkaufsfördernde Werbung steckt - werden Menschen, die auf eine Probefahrt-Werbung aktiv reagieren, einfach ignoriert.

Und dabei ist eine Probefahrt eines der wichtigsten Elemente beim Neuwagenkauf: Nur wer schonmal in einem Auto gesessen hat und es gefahren hat, wird es möglicherweise auch kaufen. Viel Zeit und Geld wird auch von Agenturen investiert, um sich neue Möglichkeiten auszudenken, Menschen dazu zu bringen, Termine für eine Testfahrt zu vereinbaren. Man denke nur an die Nissan-Aktion vor mehreren Jahren. Unter dem Motto “Testfahrt ins All” nahmen alle Autofahrer, die eine Testfahrt mit einem Nissan machten, an einem Gewinnspiel teil, bei dem man einen Schwerelosigkeitsflug in der Stratosphäre gewinnen konnte. Man stelle sich vor, eine solche aufsehenserregende Aktion wird beworben, aber die Testfahrtinteressenten werden ignoriert.

Gründe für dieses Debakel gibt es mehrere: Probefahrten kosten Geld. Pro Fahrt müssen bis zu 600 Euro angesetzt werden - z.B. für Kraftstoff, Versicherung und Endreinigung. Wenn diese Kosten vom Handel zu tragen sind, die sowieso schon kaum am Neuwagengeschäft verdienen (Umsatzrendite 0,3%), wird das Autohaus sich nicht gerade überschlagen, um möglichst viele Probefahrt-Interessenten ins Haus zu bekommen. Aber da es hierzu keine Alternative gibt, müssten die Testfahrt-Kosten vielleicht besser verteilt werden.

Am Besten schnitt übrigens Toyota in dem Test ab - hier wurden 90% der Anfragen in vereinbarten Probefahrt-Terminen umgewandelt. Mercedes kam immerhin auf 77,5 Prozent und Skoda auf 67,5%. Volkswagen und Audi landeten mit jeweils nur 35% auf den letzten beiden Plätzen. Entweder, diese beiden Firmen haben die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt oder sie haben es tatsächlich nicht nötig, sich um Bestands- und Neukunden zu bemühen, weil deren Fokus mittlerweile schon längst überall auf der Welt - aber immer weniger in Deutschland liegt - VW braust ja von einer Erfolgsmeldung zur nächsten.

Angesichts stagnierender Nachfrage auf der Kundenseite und ungefähr 200 angekündigten Fahrzeugpremieren im laufenden Jahr, sollten sich die Hersteller schleunigst etwas einfallen lassen, um die immer wählerischen Autofahrer in ihre Autos zu bekommen. Eigentlich ganz einfach - man könnte ja einfach mal die eingehenden Probefahrtwünsche erfüllen.

ESP in Pkw und Notbremssysteme in Lkw sollen bald schon Pflicht sein

Abgelegt unter: KFZ, LKW, Sicherheit — Andre at 1:31 pm on Montag, Mai 26, 2008

Brüssel läutet die nächste Runde ein. Dieses Mal geht es um die Sicherheit und den Verbrauch von Kraftfahrzeugen. Der Verband der deutschen Automobilindustrie begrüßt diesen Vorstoß, verschafft er den hiesigen Herstellern doch einen entscheidenden Vorsprung. Sie verpassen rund 73 Prozent der Fahrzeuge bereits einen elektrischen Schleuderschutz (ESP), der nach EU-Maßgaben ab 2014 bei allen Neufahrzeugen Pflicht werden soll. Andere Verbände aus dem europäischen Ausland zeigen sich angesichts der Vorschrift leicht verschnupft, insbesondere in Italien und Frankreich, wo ESP bislang eher ein Fremdwort ist.

Schon etwas eher – im Jahr 2012 – soll die Vorgabe greifen, nur noch Reifen mit geringem Rollwiderstand und automatischer Reifendruckkontrolle zu verwenden. An diesen Leichtlaufreifen scheiden sich noch die Geister. Sie sollen zwar drei bis fünf Prozent Benzin sparen und dafür sorgen, dass sieben Gramm Kohlendioxid weniger je Kilometer die Umwelt belasten, haben aber auch ihre Nachteile. Experten weisen auf den längeren Bremsweg und die höhere Aufprallgeschwindigkeit bei Unfällen hin. Damit steige die Gefahr, dass jemand verletzt oder getötet werde. Möglich ist auch, dass durch die neuen Reifen ein Tempolimit vorgegeben wird, denn sie sind nicht für Spitzengeschwindigkeiten geeignet. Bei einem Tempo von 120 oder 130 werde es schon kritisch und riskiere man seinen Versicherungsschutz, heißt es aus Branchenkreisen.

Ohnehin bleiben die Kosten für die Maßnahmen vermutlich am Kunden hängen. Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen, seines Zeichens ausgewiesener Experte in Sachen Kfz, schätzt, dass ein Aufpreis von rund 600 Euro zustande kommen wird. Gerade bei Modellen, die unterhalb der Golf-Klasse angesiedelt seien, müsse mit erheblichen Preissteigerungen gerechnet werden, weil ESP hier noch nicht zum Standard gehöre. Die EU selbst geht von Kosten in Höhe von 100 bis 300 Euro aus. Da man durch die neuen Reifen rund 90 Euro weniger für Sprit bezahle, rechne sich die Investition sehr schnell, heißt es aus Brüssel. Wie teuer die Umrüstung der Lastwagen und Busse wird, lässt sich nur vermuten. Mehrere tausend Euro sollen es sein, die für das Notbremssystem und den Spurhalteassistenten investiert werden müssten. Beides dient der Sicherheit und ist damit sicherlich sinnvoll. Die Standards, die ab 2013 gelten, könnten die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken.

Maut für LKW führt zu mehr Umweltschutz?

Abgelegt unter: LKW, Umwelt — Christel at 6:22 pm on Sonntag, Mai 25, 2008

Dies sagen nun zumindest die Betreiber von Toll Collect, also von jenem Unternehmen, dass für die Mautanlagen auf deutschen Autobahnen zuständig ist. Hanns-Karsten Kirchmann, der Chef der Betreibergesellschaft Toll Collect, sagte deshalb in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“: “Die Höhe der Maut beeinflusst die Investitionsentscheidung der Spediteure und sorgt damit für Klimaschutz”. Seiner Ansicht nach sei die Anzahl der Fahrzeuge, die in den Schadstoffklassen mit dem wenigsten CO² Ausstoß fahren, klar gestiegen. Dadurch sei der Anteil jener Fahrzeuge, die „besonders schmutzig“ auf den Autobahnen unterwegs sei, in deutlichem Maße zurückgegangen. So ging der Anteil der gefahrenen Autobahnkilometer der S1, der schmutzigsten LKW-Klasse, auf 1,1 Prozent zurück von vormals 3,7 Prozent. Dies macht ein Minus von zwei Drittel aus, was sehr positiv zu vermerken ist.

In der S2, der zweitschlechtesten Schadstoffklasse, ging es an gefahrenen Autobahnkilometern ebenfalls um zwei Drittel zurück. Während vor drei Jahren noch 32,8 Prozent der gefahrenen Kilometer LKW der Schadstoffklasse S2 waren, ist dieser Wert inzwischen auf 10,7 Prozent gesunken.

Die S3, die mittlere Schadstoffklasse, von der noch die meisten Fahrzeuge auf den Autobahnen unterwegs sind und die für die meisten gefahrenen Autobahnkilometer stehen, ging von fast 63 Prozent um nahezu 10 Prozentpunkte auf gut 53 Prozent zurück.

Diesen Zahlen stehen die Schadstoffklassen S4 und S5 gegenüber. Diese beiden Klassen umfassen die umweltfreundlicheren LKW, die auf unseren Autobahnen unterwegs sind. Im Jahr 2005 lag der Anteil der S4 in Bezug auf die gefahrenen Kilometer bei 0,9 Prozent. Dieser Anteil ist rasant gestiegen und liegt inzwischen bei 7,2 Prozent.

Noch weiter hoch ging es für die S5, die sauberste und damit auch umweltfreundlichste Schadensklasse. Während der Anteil im Jahre 2005 noch bei nur 0,2 Prozent lag, ist dieser bis zum April dieses Jahres in unvorhersehbare Höhen gestiegen. So sind inzwischen 27,9 Prozent der gefahrenen Autobahnkilometer LKW der Schadstoffklasse S5 zuzurechnen.

Der LKW-Verkehr wird also zunehmend sauberer auf den Autobahnen unseres Landes. Die Umwelt und auch unsere Gesundheit wird es auf lange Sicht freuen. Möglich wurde das Ganze unter anderem durch ein Investitionsprogramm, welches die Bundesregierung ins Leben gerufen hat. Hierbei wird die Anschaffung neuer LKW unterstützt, mit den Mitteln, die aus den Einnahmen aus der Maut stammen. Wenn man bedenkt, wie viele gegen die Autobahnmaut Sturm gelaufen sind, so kann man nun doch erkennen, dass sie Sinn macht. Trotz der jahrelangen Anlaufschwierigkeiten kommt nun doch endlich auch das Positive zum Tragen.

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