Auto fahren - Geld sparen
Mobilität hat ihren steigenden Preis - egal womit man unterwegs ist, die steigenden Ölpreise, Steuererhöhungen und Einkommensteigerungen für die Mitarbeiter wirken sich bei allen privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln negativ auf die Preise aus. Wie kommt man trotzdem günstiger über die Runden?
Wer aufs Auto nicht verzichten kann, der ist bald noch ärmer dran: Die Preise für Kraftstoff haben sich in den letzten acht Jahren um 30% erhöht. Angesichts schwindender Ölvorräte und steigendem Bedarf an Öl in der ganzen Welt, wird sich an diesem Zustand nichts mehr ändern. Im Gegenteil: Alle Experten erwarten mittlerweile weitere Preissteigerungen für Rohöl - und damit für Benzin, Super, Diesel, Heizöl und Gas. Dazu kommen die steigenden Kosten für Steuern und Versicherungen - die ja ebenfalls durch die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent für den Endverbraucher teurer geworden sind. Wer aufs Auto angewiesen ist, der kann nur noch kraftstoffsparender fahren, Preise vergleichen, auf einen alternativen Antrieb umsteigen, Fahrgemeinschaften bilden oder Mitfahrer mitnehmen.
Wer weiß wie es geht, soll bis zu 30 Prozent an Kraftstoff einsparen können - alleine durch eine sparsamere Fahrweise: Schnelles Hochschalten, gleichmäßiges Fahren, Senkung der Geschwindigkeit, Motorabschaltung ab einem Stillstand von 30 Sekunden, Verzicht auf eine Klima-Anlage und vieles mehr helfen den Verbrauch zu senken. Tipps hierzu gibts überall im Internet. Beim Fahren sparen ist möglich - man muss sich eben nur an die Tipps erinnern.
Preisvergleich lohnt sich auch: In größeren Städten mit mehrern Tankstellen gibt es immer eine, die günstiger ist. In vielen Fällen handelt es sich dabei um eine Freie Tankstelle - also eine, die nicht zu den großen Tankstellen-Ketten gehört, die mittlerweile die ganze Welt umspannen. Vergleichen sollte man auch die Preise im angrenzenden Ausland. Lohnen tut sich das natürlich allerdings nur, wenn der Spritverbrauch - und damit die Reisekosten - die Einsparungen beim Tanken nicht überschreiten.
Ein Blick auf alternative Antriebe wie Erd- oder Biogas kann sich ebenfalls lohnen. Bestandsfahrzeuge lassen sich umrüsten - Neufahrzeuge mit alternativen Antrieben hat mittlerweile jede Automarke im Angebot. Auch das Tankstellennetz für diese Kraftstoffe wird immer dichter. Ebenfalls attraktiver werden Hybrid-Fahrzeuge, die mit erdölbasierten Kraftstoffen und Elektrizität fahren. Hier wird gerade fieberhaft an der Verbesserung der eingesetzten Batterien gearbeitet.
Sozial und finanziell lohnend sind Fahrgemeinschaften. Haben mehrere Autofahrer das gleiche tägliche Ziel und kann man sich auf gemeinsame Abfahrtzeiten einigen, kann man sich zu Fahrgemeinschaften zusammentun. Der steigende Verbrauch durch die größere Ladung, ist geringer als wenn jeder alleine fahren würde. So lohnt sich eine Fahrgemeinschaft für alle. Geeignete Mitfahrer findet man im Internet beispielsweise unter www.pendlernetz.de.
Für längere Strecken kann man sich an die Mitfahrzentralen wenden. Dort findet man potenzielle Mitfahrer, die sich an den anfallenden Kosten beteiligen. Praktisch hierbei: Die Kosten müssen nicht ausgehandelt werden, weil die Mitfahrzentralen Tabellen haben, aus denen man die Kostenbeteiligung ablesen kann.
Wer auf sein Auto verzichten kann, der hat mehrere Alternativen zur Auswahl: Aufs Motorrad oder Fahrrad umsteigen, zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar auch immer teurer geworden, sind doch in den meisten Fällen noch immer günstiger als das Auto.
