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Das teuerste Jahr aller Zeiten – zumindest für die Autofahrer

Fr, 23rd Mai, 2008 - Posted by Christel -

Der Ölpreis steigt dramatisch an und durchbricht einen Rekord nach dem anderen. Die Spritpreise, auch für Diesel, steigen und steigen unaufhaltsam weiter. Nun hat sich der ADAC, Deutschlands bekanntester Automobilclub, zu Wort gemeldet. In der Bildzeitung warnt der ADAC nun vor den ständig wachsenden Belastungen der Autofahrer. „2008 wird für Autofahrer das teuerste Jahr aller Zeiten. Die Pkw-Kosten lagen schon im ersten Quartal 10,4 Prozent höher als 2005, steigen fast doppelt so schnell wie die sonstige Lebenshaltung.“, sagte deshalb auch Andreas Hölzel, der Sprecher des ADAC.

Inzwischen zahlen Autofahrer durchschnittlich 1,52 Euro je Liter, und dabei ist es inzwischen egal, ob es sich um Benzin oder Diesel handelt. Seit ein paar Tagen geht es nun noch höher für den Preis des Diesels, teilweise ist er nun sogar bis zu vier Cent teurer als Benzin. Das ist natürlich fatal, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich viele Autofahrer aus Sparverhalten und aus wirtschaftlichen Gründen beim Autokauf für einen Diesel entschieden haben - und gegen einen Benziner. Wer heute einen Dieseltank mit 65 Litern hat, zahlt inzwischen nahezu 100 Euro je Tankfüllung. Vor drei Jahren war das gerade mal 58 Euro, die man zu zahlen hatte dafür. Hieran kann man sehr gut die fatale Preissteigerung des Diesel in den letzten Jahren erkennen.

Aber nicht nur der ADAC meldet sich bei den hohen Spritpreisen zu Wort. Auch der Chef des DIHK, des Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V., Ludwig Georg Braun meldet sich dabei zu Wort. : „Die Zeiten günstigen Sprits sind wegen der weltweit hohen Ölnachfrage vorbei. Autofahrer müssen sich dauerhaft auf Benzinpreise von mindestens 1,30 Euro pro Liter einstellen.“. Nur, dieser Preis ist schon bei weitem überwunden und die Frage ist, ob die Preise für Benzin und Diesel überhaupt noch einmal so stark fallen werden. Ich würde eher sagen, und das ist meine persönliche Meinung, dass sich die Preise bei 1,45 bis 1,55 Euro einpendeln werden in den nächsten Monaten. Dies natürlich nicht in der Hochsaison wie Ostern etc., wo die Preise für Benzin und Diesel noch mal richtig angezogen werden. Hier treibt die erhöhte Nachfrage den Preis noch einmal nach oben.

Wichtiger wäre es, als nur zu meckern und Schlagworte zu verwenden, eine Diskussion auf politischer Ebene zu beginnen. Steuern für Sprit runter und KFZ-Steuer rauf oder umgekehrt. Auf jeden Fall muss eine baldige Lösung geschaffen werden, vor allem für die zahlreichen Pendler in unserem Land, denen sowie seit Monaten viel tiefer in die Tasche gegriffen wird dank der Einschränkung der Pendlerpauschale. Den Ölpreis werden wir kaum ändern können, dafür hat unser Land zu wenig Mitspracherecht in diesem Bereich. Aber wir können andere Dinge in unserem eigenen Land erreichen. Und was kann ich als Autofahrer tun? Mittelfristig auf sparsamere Autos umsteigen, die dazu auch noch weniger CO² ausstoßen. Je nach dem, wie nun die Änderung der KFZ-Steuer aussehen wird, wird sich auch dies positiv im Geldbeutel bemerkbar machen. Wichtig ist es für einen jeden selbst, aus der großen Abhängigkeit von Ölkonzernen eine kleinere zu machen. Und da kann jeder Autofahrer selbst das seinige dafür tun in den nächsten Jahren.

Category : Verkehr

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