Do, 22nd Mai, 2008 - Posted by
Ab dem kommenden Jahr müssen Fahrer von SUVs, Sportwagen und großen Limousinen tiefer in die Tasche greifen, wenn es um die Entrichtung der Kfz-Steuer geht – dies gilt zumindest für Fahrzeuge, die neu zugelassen werden. Der Gesetzgeber sieht nämlich vor, nicht mehr den Hubraum, sondern den CO2-Ausstoß als Bemessungsgrundlage heranzuziehen. Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 160 Gramm CO2 je Kilometer werden ab Januar 2009 mit 2,60 Euro je Gramm CO2 besteuert, was eine immense Erhöhung der Steuer verkörpert.
Selbst wenn man sich für den Kauf eines Sportwagens mit reduzierten Emissionswerten wie zum Beispiel den Ferrari California (310 Gramm CO2 je Kilometer) entscheidet, wird es fortan richtig teuer – immerhin würden 806 Euro an Steuer fällig werden. Ein Porsche Cayenne Turbo S (358 Gramm CO2 je Kilometer) würde mit beeindruckenden 930 Euro zuschlagen.
Diese Zahlen sind aber noch gar nichts, wenn man sich im europäischen Ausland ein wenig umschaut. Länder wie Finnland, Norwegen und die Niederlande haben kürzlich die so genannte Zulassungssteuer oder auch die Luxussteuer eingeführt. Wer dort einen Porsche Cayenne zulassen möchte, darf zunächst einmal richtig tief in die Tasche greifen. An der Spitze steht Norwegen: Hier muss ein Cayenne Käufer sagenhafte 53.000 Euro an Zulassungssteuer entrichten. Nicht ganz so teuer sind die Niederlande, wo rund 38.000 Euro Luxussteuer anfallen. In Finnland sollen immerhin noch 26.000 Euro fällig werden.
Weitere Länder haben angekündigt, die Zulassungssteuer einzuführen. Nach Angaben von „auto motor und sport“ zählen hierzu Frankreich, Österreich und Spanien. Die Höhe der einmaligen Steuer wird je nach Land zwischen 3.000 und 10.000 Euro liegen.
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