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Mit Kindern unterwegs im Auto, mit Fahrrad oder zu Fuß

So, 4th Mai, 2008 - Posted by Thorsten -

Wer mit Kindern per Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, kann viele praktische Hilfsmittel nutzen

Wer sein Kind nicht in einem Tragetuch herumtragen möchte, sollte sich für einen Kinderwagen entscheiden. Viele Typen und Marken stehen zur Auswahl. Man startet mit einem eleganten Liegewagen – dem klassischen Kinderwagen. Diese Wagen haben vier Räder und verfügen über eine feste Liegefläche. Neben Preis und Modell sollte überlegt werden, wie hoch dieses Gefährt sein darf. Eine höhere Liegefläche soll für bessere Luft sorgen, weil das Kind nicht direkt neben dem Auspuff liegt. Zudem verbessert sich dadurch das Handling für die Eltern, weil sie sich nicht so stark bücken müssen, um das Kind hineinzulegen oder herauszuholen. Kinderwagen sollten gut gefedert sein, um es dem Kind so bequem wie möglich zu machen. Nachteil am klassischen Kinderwagen ist, dass der Wagen und das umfangreiche Zubehör recht teuer sind, wenn man es neu kauft. Hier empfiehlt sich ein Blick ins Internet – und dort zu Kleinanzeigen-Portalen wie z.B. Kijiji oder Auktionshäuser wie eBay. Dort werden Kinderwagen in großer Zahl angeboten. Dieser Tipp gilt natürlich auch für alle folgenden Kinderwagen-Modelle Sportwagen, Kombi-Kinderwagen, Buggy und Jogger – alles Modelle für Kinder, die schon sitzen können.

Wer laufen kann, kann auch „Laufraden“
Vor dem Fahrrad kommt das Laufrad. Diese Erfindung, die wohl ein Alternativbetrieb aus Berlin-Kreuzberg gemacht hat, findet immer mehr Freunde. Mittlerweile gibt es die beliebten Flitzräder nicht nur aus Holz, sondern auch aus Metall – und das in vielen Modellen, Formen und Farben. Die Kleinsten können so Balance und Kraft trainieren und üben ihre Selbständigkeit. Erste Schritte für das eigene Fahrrad.

Fahrrad und Fahrradhelm
Ein Fahrrad ist der größte Wunsch vieler Kinder. Da es mit der Balance am Anfang oft noch nicht so richtig klappt, können Stützräder anmontiert werden. So kann das Kind das Fahrradfahren üben, ohne der Gefahr ausgesetzt zu werden, umzukippen. Auch beim Fahrrad gibt es unzählige Modelle. Da Funktionstüchtigkeit, Haltbarkeit und Sicherheit bei den Kleinsten besonders wichtig ist, sollte man den Weg in ein Fahrrad-Fachgeschäft machen. Dort weiß man genau, was alles sein muss und möglich ist. Unerlässlich für fahrradfahrende Kinder ist natürlich der Fahrradhelm. Die Stiftung Warentest hat in ihrem Mai-Heft 2008 einen umfangreichen Helmtest mit 25 Modellen veröffentlicht. Die Qualitätsurteile reichten von Befriedigend bis Gut. Ein Sehr Gut war demnach nicht auf dem Markt. Die Preisspanne reicht von 15 bis 90 Euro, wobei der teuerste Helm nur ein Befriedigend bekam. Platz 1 belegte der 55 Euro teure MET Aliseo/Diamante. Für welchen Fahrradhelm man sich auch entscheidet: Der Helm muss gerade und fest sitzen, darf nicht herumrutschen. Um dies sicherzustellen, sollte man den Helm aufsetzen. Zusätzlichen Schutz bieten Reflektoren. Auch hier empfiehlt sich ein Gang ins Fachgeschäft.

Anhänger, Sitz oder Lastenräder
Wer sein Kind noch nicht alleine fahren lassen möchte, oder manchmal etwas schneller vorankommen möchte, dem seien Fahrradkindersitz, Anhänger oder ein Lastenrad ans Herz gelegt. Fahrradkindersitze sind die meistverbreite Variante. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sind relativ günstig, bieten unmittelbare Nähe zum Kind – man kann sich gut unterhalten – sind leicht zu montieren und beeinflussen die Wendigkeit des Fahrrads kaum. Es gibt Modelle für vorne und hinten, wobei Frontmodelle nur bis 15 Kilogramm zugelassen sind. Ein Umstieg auf ein Heckmodell ist also zwingend erforderlich. Muss man sich gut überlegen, ob man diese doppelte Anschaffung tätigen möchte. Heckmodelle sind allerdings auch nur bis 22 Kilogramm zugelassen. Alternativ zu Kindersitzen können Fahrradanhänger und Lastenräder genutzt werden. Vorteil: Beide können kaum oder nicht umkippen, bieten also mehr Sicherheit. Nachteil: Beide Varianten sind teurer als ein Fahrradsitz. Für alle drei Varianten empfiehlt sich der Einsatz eines Helms.

Kindersitz im Auto
Wer sein Kind im Auto transportiert, muss diese in einem Kindersitz unterbringen und anschnallen. Je nach Körpergröße und Gewicht gibt es unterschiedliche Kindersitz-Modelle. Auch hier gibt es einen Test. Der ADAC hat 2007 27 Autokindersitze getestet. Der Testsieger Maxi Cosi Cabriofix mit Easyfix bekam ein Sehr Gut.

Category : Autos / Fahrrad / Tipps

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