Lightning GT: ein Elektro-Sportwagen der Extraklasse
Noch ist die Anzahl an Elektro-Fahrzeugen relativ überschaubar. Allerdings geben zunehmend mehr Automobilhersteller bekannt, an entsprechenden Fahrzeugkonzepten zu arbeiten. Ein Unternehmen, das diesen Schritt bereits abgeschlossen hat, ist der britische Autohersteller LCC (Lightning Car Company). LCC hat nun den Lightning GT vorgestellt, einen Sportwagen mit Elektromotor.
Beim Lightning GT handelt es sich um einen flachen Zweisitzer, der ordentlich motorisiert ist. Laut den Angaben, die auf der Unternehmenswebsite zu finden sind, soll der Motor ganze 700 PS leisten. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass der Elektro-Sportwagen innerhalb von vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann. Dies ist selbstverständlich ein beeindruckender Wert: Selbst teuerste Sportwagen mit Verbrennungsmotor können diesen Beschleunigungswert nur bedingt unterbieten. Allerdings lässt diese Tatsache auch darauf deuten, dass der Lightning GT nicht gerade billig sein wird. Ein genauer Preis steht noch nicht fest, Kenner gehen jedoch davon aus, dass der Sportwagen mindestens 200.000 Euro kosten wird. Dies ist ein stolzer Preis – der bekannteste aller Elektro-Sportwagen, der Tesla Roadster, soll gerade einmal die Hälfte dessen kosten.
Wie bei allen Elektrofahrzeugen ist der hohe Preis vor allem auf die Akkus zurückzuführen. LCC gibt an, Akkus mit der so genannten NanoSafe Technologie zu verwenden. Diese gelten als besonders sicher und sollen auch nach 15.000 Ladevorgängen immer noch eine Kapazität von 85 Prozent erreichen können. Beeindruckend ist vor allem die Technologie, die bei der Akku-Ladung zum Einsatz gelangt: Innerhalb von zehn Minuten soll es möglich sein, die Akkus des Lightning GT vollständig zu laden. Bei voller Akkuladung ist es laut Herstellerangaben möglich, eine Strecke von bis zu 400 Kilometern zurückzulegen.
Zu welchem Zeitpunkt der Elektro-Sportwagen verfügbar sein wird, steht bisher noch nicht fest. Branchenexperten gehen davon aus, dass dies frühestens gegen Ende des kommenden Jahres der Fall sein wird.
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