Fr, 28th März, 2008 - Posted by
Ob die zumindest auf den ersten Blick vorhandene Ähnlichkeit mit der E-Klasse von Mercedes gewollt ist, sei dahingestellt. Wer den Kia Opirus zum ersten Mal sieht, wird jedenfalls ein paar Sekunden benötigen, um zu erkennen, dass es ein Koreaner und nicht das bekannte Schlachtschiff mit dem Stern ist. Kein Wunder, denn so bekannt ist der Opirus trotz des für eine Limousine mit rund 40.000 Euro recht günstigen Preises hierzulande nicht. 42 Anmeldungen des Kia-Modells wurden verzeichnet. Die E-Klasse kam 2007 auf rund 57.000.
Sehr viele Auswahlmöglichkeiten hat man als Kunde nicht, möchte man den Opirus haben. Statt diverser Antriebe und Motoren beschränkt sich Kia in diesem Punkt auf einen Motor, den 3,8-Liter-V6-Ottomotor mit einer fünfstufigen Automatik und 266 Pferdestärken. Diesel oder Handschaltung sucht man in den Listen des Herstellers vergebens. Dafür bringt das Aggregat aus Vollaluminium ordentlich Leistung und ist angenehm leise. Zudem fährt man dank des elektronischen Fahrwerks sehr komfortabel. Und wer möchte, kann in den Sport-Modus wechseln, bei dem es etwas straffer zur Sache geht. Der Verbrauch liegt bei rund 13 bis 15 Litern im Alltagsbetrieb. Angegeben werden 10,9 Liter Normalbenzin.
Großartig in Extras investieren muss man bei dem Fahrzeug mit dem großen, 500 Liter Volumen bietenden Kofferraum nicht. Sie sind inklusive. Das gilt für ABS, ESP, ASR, elektrische Fensterheber elektrisch verstellbare Außenspiegel, die über eine Fernbedienung steuerbare Zentralverriegelung, die Klimaautomatik, das CD-Radio samt MP3, das elektrische Schiebedach, den Tempomat, die Lederausstattung und die Bildschirmnavigation. Lediglich für eine Metallic-Lackierung werden 415 Euro fällig.
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