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New York International Autoshow

Sa, 22nd März, 2008 - Posted by Jochen -

In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich die meisten Berichterstatter fast ausschließlich auf den Genfer Automobilsalon konzentriert – von der New York Autoshow, die seit gestern stattfindet, war bisher nur wenig zu hören und zu lesen. Dabei handelt es sich hierbei um eine ebenfalls bedeutende Automesse, die nur leider in Europa nicht ganz so viel Beachtung findet.

Der Unterschied zwischen europäischen Messen, wie zum Beispiel dem Genfer Autosalon oder der IAA besteht vor allem darin, dass auf der New York Autoshow erheblich mehr amerikanische Automobilhersteller präsent sind. Auf den europäischen Messen sind sie meist nur selten anzutreffen – und falls sie das sind, so kommt ihren Fahrzeugen meist nur wenig Beachtung zu Gute.

Ganz anders sieht es hingegen in New York aus. Die amerikanischen Hersteller betrachten diese Messe vor allem als eine Art Kräftemessen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass kaum neue Fahrzeugkonzepte vorgestellt werden. Stattdessen werden neue Modelle vorgestellt, die entweder noch mehr Platz bieten oder noch stärker motorisiert sind, als es jemals zuvor der Fall war.

So stellt zum Beispiel Doge eine neue Version des Challenger (ein typisch amerikanisches Muscle-Car) vor, das mit einem 380 PS starken 5,7 Liter V8 Motor ausgestattet ist. Hieran wird ersichtlich, dass sich amerikanische Autofahrer vor allem eines wünschen: Fahrzeuge mit ordentlich viel Hubraum. Der Kraftstoffverbrauch scheint in den USA immer noch kein sonderlich bedeutendes Thema zu spielen. Denn auch wenn erste Klagen zu hören sind: umgerechnet ist der Sprit immer noch viel billiger als bei uns. Selbst die japanischen Hersteller, die auf dem europäischen Markt vor allem auf sparsame Fahrzeuge setzen, sind auf der New York Autoshow mit leistungsstarken Sportfahrzeugen vertreten, die man bei uns überhaupt nicht zu Gesicht bekommt.

Es hat den Anschein, als ob Mercedes einer der wenigen Hersteller ist, der in den USA dieselben Fahrzeuge wie in Deutschland bzw. Europa anbietet. Vor allem die überarbeitete Versionen von SL um M-Klasse werden in New York beworben – wobei auch hier zu ergänzen ist, dass die Modelle mit den sparsamen Motoren in den USA gar nicht zu haben sind.

Category : Autos / Events

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