Do, 13th März, 2008 - Posted by
Auch wenn sich viele Automobilhersteller dieses Jahr auf dem Genfer Autosalon von ihrer Ökoseite zeigen, so werden keinesfalls nur sparsame Kleinwagen vorgestellt. Die wirklichen Stars des Autosalons sind Sportfahrzeuge, die vor allem durch ihre hohen Verkaufspreise auffallen. Was die Themen Umwelt- und Klimaschutz angeht, so leisten diese Fahrzeuge keinen so positiven Beitrag – doch die Herzen von Autofans lassen sie dennoch höher schlagen.
Da wäre zum Beispiel der Lamborghini Gallardo LP 560-4, dessen Gewicht zum Vorgänger um 40 Kilo gesenkt wurde. Im Gegenzug wurde die Leistung um 20 PS gesteigert. Wenn der Fahrer des Gallardos das Gaspedal voll durchtritt, dann können 560 Pferdchen ihre volle Leistung entfalten. In diesem Fall beschleunigt der italienische Sportwagen innerhalb von 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Selbstverständlich gibt es einige Fahrzeuge, die deutlich stärker motorisiert sind, wie zum Beispiel der Bugatti Veyron, der auf dem Prüfstand mindestens 1001 PS an Leistung bringt. Auch wenn das Fahrzeug nun schon seit einiger Zeit erhältlich ist, so präsentiert VW eine Sonderedition, den Bugatti 16.4 Veyron Hermès. Das Fahrzeug unterscheidet sich von den anderen Veyrons durch eine Innen- bzw. Sonderausstattung, die vom Hermès stammt. Feinstes Leder soll dem Fahrzeug ein ganz besonderes Ambiente verleihen. Allerdings müssen Käufer für die exklusive Innenausstattung tief in die Tasche greifen: Rund 1,5 Millionen Euro soll die Sonderedition kosten.
Wer ebenfalls auf viel Leistung steht aber dennoch über ein gewisses Umweltbewusstsein verfügt, der sollte sich den Wiesmann GT MF5 einmal näher ansehen. Im Vergleich zum Bugatti Veyron ist er mit einem Preis von 180.000 Euro vergleichsweise günstig. Der Wagen ist mit einem V10 Motor aus dem Hause BMW ausgestattet und ganze 507 PS stark. Mit diesem Motor kann man ebenfalls eine Menge Spaß haben, allerdings ohne die Umwelt dabei so sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Denn während der Bugatti bis zu 100 Liter auf 100 Kilometer schluckt, gibt sich der Wiesmann mit bescheidenen 14,8 Litern zufrieden.
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