Mo, 10th März, 2008 - Posted by
Auch der Toyota iQ ist eines der Fahrzeuge, das auf dem Genfer Autosalon ein hohes Maß an Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mit diesem Modell präsentiert der japanische Automobilhersteller Toyota ein Fahrzeug, das im Bereich der Kleinstwagen neue Maßstäbe setzen soll. Die Abkürzung iQ steht für Individualität und Qualität – anders als beim Tata Nano erwartet den Autokäufer ein verhältnismäßig hochwertig ausgestattetes Fahrzeug.
Natürlich hat sich Toyota nicht grundlos für die Einführung eines Kleinstwagen entschieden. Ziel der Einführung ist es vor allem, den CO2-Ausstoß der gesamten Fahrzeugflotte zu senken – und mit einem Co2-Ausstoß von ungefähr 100 Gramm je Kilometer sowie einem entsprechend hohen Absatz an Fahrzeugen könnte die Strategie bestens aufgehen.
Zahlreiche Reporter und Journalisten haben den Toyota iQ vor allem mit dem Smart fortwo verglichen. Allerdings handelt es sich hierbei um zwei unterschiedliche Konzepte. Immerhin verkörpert der iQ das so genannte 3 + 1 Konzept, das die Aufnahme von bis zu 3 Erwachsenen und einem Kind vorsieht. Im Smart haben fortwo finden hingegen nur 2 Personen Platz. Und auch was die Abmessungen betrifft, so gibt es deutliche Unterschiede. Immerhin ist der iQ ganze 30 Zentimeter länger und verfügt somit auch über einen deutlich größeren Radstand. Übrigens finden die Fahrzeuginsassen einen größeren Innenraum, als beim höher angesiedelten Toyota Yaris vor.
Natürlich gibt es auch einige Gemeinsamkeiten. So ist beispielsweise zu erkennen, dass Toyota den iQ als eine Art Lifestyle-Fahrzeug positionieren möchte. Dies wird sowohl an der hochwertigen Verarbeitung und der Innenausstattung ersichtlich, sowie am Fahrzeugpreis. Mit einem Preis von rund 13.000 Euro ist der Kleinstwagen nicht gerade günstig und kann je nach Modell sogar teurer als der Yaris sein. Die ersten Fahrzeuge sollen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden.
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