KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

HUK-COBURG – Neuer Kfz-Tarif ab 1. April mit Schutz vor Umweltschäden

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 1:48 pm on Montag, März 31, 2008

Die HUK-COBURG baut seine klassische Spitzenposition als preisgünstiger und leistungsstarker Anbieter fortwährend aus. Der neue Tarif, den es ab dem 1. April auf dem Markt geben wird, ist ein Beweis dafür. Er bietet zusätzlich Schutz vor Risiken durch Umweltschäden nach dem neuen Umweltschadensgesetz, die beispielsweise nach einem Unfall oder einer Panne mit dem Kfz entstehen. Ohne Mehrbeitrag kommen Bestandskunden wie auch Neukunden in den Genuss dieses Einschlusses.

Der Schutz gilt rückwirkend für alle Schäden seit dem 30. April 2007, sofern sie ab dem 1. April 2008 bekannt werden. Die Deckungssumme liegt bei fünf Millionen Euro je Schadensfall, maximal bis 10 Millionen Euro pro Jahr. Im Gegensatz zur Kaskoversicherung wird bei einem Schadensfall der Schadensfreiheitsrabatt nicht belastet. Die Police greift deutschlandweit.

Zusätzlich gibt es Leistungsverbesserungen für Neukunden bei der Mallorca-Police. Hier erhöht sich die Versicherungssumme auf die in der Kfz-Haftpflichtversicherung vereinbarte Versicherungssumme, folglich in der Regel auf 100 Millionen Euro.

Ferner gilt der Rabattretter im Classic-Tarif für Pkw zusätzlich zur Kfz-Haftpflichtversicherung nun ebenfalls in der Vollkaskoversicherung.

Opel Zafira – welcher Kraftstoff darf es denn sein?

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 1:36 pm on Montag, März 31, 2008

Bisher habe ich mich bei der Vorstellung neuer Fahrzeugmodelle vor allem auf sparsame Kleinwagen oder teure Sportwagen konzentriert. Da es jedoch eine Vielzahl anderer Fahrzeugklassen gibt, möchte ich heute auf ein Familienfahrzeug, nämlich den Opel Zafira näher eingehen. Anlass ist die Überarbeitung von Opel: Der Familienwagen wurde einer Modellpflege unterzogen und soll in der neuen Version schon bald bei den Händlern zu bestaunen sein.

Im Hinblick auf die Optik scheint Opel keine besonders großen Änderungen vorgenommen zu haben. So wurden zum Beispiel die Fahrzeuglichter sowie im Innenraum einige Stilelemente überarbeitet. Wie es aussieht, hat der Hersteller keine weiteren Informationen zu den Design-Änderungen veröffentlicht. Stattdessen hat man sich vor allem darum bemüht, die Neuerungen im Motorenbereich zu kommunizieren.

Dies bezüglich verdient vor allem der Opel Zafira 1.7 CDTI Aufmerksamkeit. Er verkörpert das sparsamste Modell der Reihe. Er leistet 125 PS und soll einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometer haben. Der CO2-Ausstoß beträgt 152 Gramm je Kilometer. Mit diesen Werten zählt der Zafira zu den Besten seiner Klasse – zumindest im Hinblick auf Kraftstoffverbrauch und Umweltverträglichkeit.

Des Weiteren hat das Unternehmen angekündigt, auch zwei ecoFLEX Modelle auf den Markt zu bringen. Diese beiden Modelle des Zafira zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit Tanks zur Aufnahme von Autogas bestückt sind. Somit sind sie vor allem für Autofahrer interessant, die über die Möglichkeit verfügen Autogas zu tanken – schließlich ist Autogas gegenüber Benzin und Diesel spürbar günstiger. Selbstverständlich sind beide Modelle mit einem Not-Tank ausgestattet, der mit bis zu 14 Litern Benzin befüllt werden kann. Somit hat man immer noch eine Reserve mit an Bord, um es bis zur nächsten Autogastankstelle zu schaffen.

Bezahlbare Kfz-Versicherung für geschiedene Frauen

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 8:29 pm on Sonntag, März 30, 2008

Scheidungen und Trennungen sind keine Seltenheit. Danach wird es jedoch in manchen Bereichen für Frauen erst richtig teuer. Im Bereich der Kfz-Versicherung kann es schnell zu diesem Problem kommen. Denn wenn es während der Ehe nur ein gemeinsam genutztes Auto gab, die Frau zwar den Wagen gefahren hat, der Mann aber immer der Versicherungsnehmer war, hat die Ehefrau/ Partnerin keine eigenen Rabatte erworben. Möchte sie nun nach der Trennung oder Scheidung ein eigenes Fahrzeug zulassen, so muss sie im Normalfall mit einer Einstufung von 140 Prozent rechnen.

Ein Kfz-Konzept für getrennt lebende oder geschiedene Frauen ohne Vorversicherungsnachweis kann die Lösung sein. Deshalb hat ein Versicherungsdienstleister gemeinsam mit einer Versicherungsgesellschaft ein Konzept entwickelt, dass exakt diesem Klientel weiterhelfen kann.

Voraussetzungen für die bessere und damit günstigere Kfz-Versicherung für geschiedene und getrennt lebende Frauen sind:

  • Die Versicherungsnehmerin muss mindestens 23 Jahre alt sein
  • Der Führerschein Kl. 3 (D oder EU) muss mindestens vor drei Jahre erworben worden sein
  • Die Versicherungsnehmerin lebt bei Antragstellung nicht mit einem festen Partner zusammen
  • Die Antragstellerin hat mindestens schon einen Vertrag bei der kooperierenden Versicherung oder beantragt diesen gleichzeitig mit der Sondereinstufung.
  • Es gab kein Schadensereignis in den letzten zwei Jahren
  • Versicherungsnehmerin ist auch alleinige Nutzerin des Fahrzeuges
  • Versicherungsnehmerin ist ebenso die Halterin

Die Sondereinstufung erfolgt wie folgt:
 

Dauer Führerschein (D oder EU) SF- Klasse In Prozent (%)
3- 4 Jahre 3 70
5- 7 Jahre 4 60
8-10 Jahre 5 55
11-13 Jahre 6 50
14-17 Jahre 7 48
18- 21 Jahre 8 46
22-24 Jahre 9 44
> 25 Jahre 10 42

Um ein Angebot zu erhalten müssen die Daten für das zukünftige Fahrzeug vorhanden sein.

Facelift bei der Mercedes A-Klasse

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 3:05 pm on Sonntag, März 30, 2008

Mit der Einführung der A-Klasse hat Mercedes einen richtigen Coup gelandet. Seit 1997 hat der Automobilhersteller insgesamt mehr als zwei Millionen Fahrzeuge der Modellreihe verkauft. Damit dieser Trend weiterhin anhält, hat Mercedes bei der zweiten Version (die im Jahr 2004 auf den Markt kam) ein wenig Modellpflege betrieben und das Fahrzeug überarbeitet. Ab Juni dieses Jahres soll die überarbeitete Version der A-Klasse bei den Händlern stehen. Im Folgenden sollen die wichtigsten Neuerungen kurz vorgestellt werden.

Da wären zunächst einmal die optischen Änderungen. So wurde zum Beispiel das Front-Design des Fahrzeugs geändert, so dass die A-Klasse jetzt sportlicher wirkt. Frontschürze und Grill wirken schnittiger, die Scheinwerfer wurden geringfügig vergrößert. Auch die Außenspiegel und Türgriffe wurden überarbeitet, sie sind jetzt in Wagenfarbe lackiert. So gesehen gab es rein optisch nur geringfügige Änderungen.

Logischerweise macht sich die Modellpflege nicht nur am Fahrzeugdesign bemerkbar, auch unter der Motorhabe hat sich einiges getan. So wurden zum Beispiel die Motoren überarbeitet. Wie bei den neuen Motoren der anderen Mercedes Fahrzeuge, sind diese jetzt noch sparsamer. Der Kraftstoffverbrauch wurde im Durchschnitt um einen halben Liter gesenkt. Möchte man noch sparsamer fahren, dann gilt es den Kauf des Modells A 160 CDI mit Blue-EFFICIENCY-Paket in Erwägung zu ziehen. Verallgemeinert lässt sich dieses Paket mit dem Effient Dynamics Programm von BMW vergleichen, das zu einer weiteren Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beitragen soll. Blue-EFFICIENCY bedeutet in diesem Fall, dass die Karosserie der A-Klasse modifiziert wurde: sie leistet weniger Luftwiderstand. Des Weiteren umfasst das Paket spezielle Reifen, die sich durch einen geringeren Rollwiderstand auszeichnen, und selbstverständlich darf auch eine Start-Stopp-Funktion nicht fehlen.

Die automatische Einparkhilfe, die zunächst mit der Mercedes B-Klasse vorgestellt wurde, soll für die A-Klasse ebenfalls erhältlich sein. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, soll der Assistent übrigens mit so vielen Sensoren ausgestattet sein, dass die automatischen Einparkmanöver sowohl auf der rechten wie auch auf der linken Straßenseite durchgeführt werden können.

Porsche Cayenne mit Dieselmotor gesichtet

Abgelegt unter: Autos, Technik — Jochen at 1:31 pm on Samstag, März 29, 2008

Wer einen Porsche fahren möchte, der mit Diesel betankt werden kann, der musste sich bisher mit einem Porsche Traktor zufrieden geben. Doch das wird sich bald ändern. Wie Fotografen beweisen konnten, testet der Sportwagenhersteller nun erste Fahrzeuge, die mit Dieselmotoren ausgestattet sind. In Schweden hat ein Fotograf der Autozeitung erste Aufnahmen von einem Porsche Cayenne gemacht, der von einem Diesel-Aggregat angetrieben wird. Enttarnt wurde das Fahrzeug übrigens deshalb, weil es an einer Dieselzapfsäule betankt wurde.

Nun ist es kein Geheimnis, dass Porsche mit dem Dieselmotor liebäugelt – immerhin gaben Unternehmenssprecher schon vor mehr als einem Jahr bekannt, dass man im Unternehmen darüber nachdenke, auch Dieselfahrzeuge zu produzieren. Allerdings wurde bisher noch nicht offiziell bekannt gegeben, dass man tatsächlich an der Entwicklung entsprechender Fahrzeuge arbeitet.

Die Branchenexperten sind sich weitestgehend darüber einig, dass es sich beim Dieselmotor für den Cayenne um ein vergleichsweise gering motorisiertes Aggregat handeln wird. Die Zuffenhausener Ingenieure sollen in erster Linie deshalb auf die Dieseltechnik setzen, um den CO2-Ausstoß der Flotte zu minimieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie den Cayenne mit einem 6-Zylinder Dieselmotor ausstatten, der schätzungsweise 250 PS stark sein wird. Die Technik stammt selbstverständlich aus dem Hause Volkswagen – vermutlich werden modifizierte Motoren verbaut werden, die auch im VW Touareg zum Einsatz gelangen.

Übrigens scheint der Cayenne bei den Ingenieuren generell als bevorzugtes Fahrzeug für Experimente zu dienen. Immerhin wird an ihm auch der Hybrid-Antrieb getestet, der schätzungsweise ab 2011 verfügbar sein soll. Dieser soll aber nicht nur im Cayenne, sondern auch im Panamera zum Einsatz gelangen.

So funktioniert Bluetec

Abgelegt unter: Umwelt, Technik — Jochen at 3:06 pm on Freitag, März 28, 2008

In meinem gestrigen Blog-Post ging es um Dieselfahrzeuge von Mercedes, die den Zusatz Bluetec tragen und vom Hersteller als besonders umweltfreundlich angepriesen werden. Weil die Bluetec Technologie den meisten Leuten bisher noch unbekannt ist, möchte ich sie heute näher vorstellen.

Bluetec bezeichnet ein so genanntes Abgasnachbehandlungskonzept zur Reduzierung von Schadstoffen in den Abgasen von Dieselfahrzeugen. Um genau zu sein, wird der Anteil an Stickoxiden (NOx) reduziert. Die Technologie wurde von Mercedes entwickelt und hat mittlerweile die Serienreife erlangt – wobei gleich an dieser Stelle angemerkt werden soll, dass es zwei unterschiedliche Bluetec-Konzepte gibt, nämlich eines für Pkws sowie eines für Lkws.

Die Bluetec Technologie zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass neben dem klassischen Oxidations-Katalystor und einem Russpartikelfilter noch ein zweiter Katalysator, der so genannte SCR-Katalysator zum Einsatz kommt. Der SCR-Katalysator ist speziell für die Reduzierung der Stickoxide verantwortlich. Diese Kombination von zwei Katalysatoren und einem Russpartikelfilter gelangt bei Pkws zum Einsatz.

Bluetec soll aber auch bei Lkws bzw. Nutzfahrzeugen zum Einsatz gelangen. Im Prinzip werden dieselben Komponenten verbaut, nur mit dem Unterschied, dass in die Abgase eine zusätzliche Flüssigkeit injiziert / eingedüst wird. Bei der so genannten AdBlue Flüssigkeit handelt es sich um wässerige Harnstofflösung, die den Wirkungsgrad des SCR-Katalysators verbessert. Die Kombination von AdBlue und SCR-Katalysator soll den Anteil der Stickoxide um bis zu 80 Prozent reduzieren. Allerdings ist der Bedarf an AdBlue verhältnismäßig groß: Auf einer Strecke von 6.500 Kilometer werden rund 90 Liter verbraucht. Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb AdBlue vorerst in Nutzfahrzeugen eingesetzt wird. Im Pkw-Bereich würden es viele Autofahrer schlichtweg lästig finden, ständig die AdBlue Lösung nachfüllen zu müssen.

Doch vorerst bleibt erst einmal abzuwarten, wie Bluetec von den Autofahrern aufgenommen wird. Dies werden wir nächstes Jahr erfahren, wenn die ersten Modelle bei den Mercedes Händlern erhältlich sind.

Kia Opirus – die E-Klasse ohne Stern

Abgelegt unter: Autos — Andre at 2:08 pm on Freitag, März 28, 2008

Ob die zumindest auf den ersten Blick vorhandene Ähnlichkeit mit der E-Klasse von Mercedes gewollt ist, sei dahingestellt. Wer den Kia Opirus zum ersten Mal sieht, wird jedenfalls ein paar Sekunden benötigen, um zu erkennen, dass es ein Koreaner und nicht das bekannte Schlachtschiff mit dem Stern ist. Kein Wunder, denn so bekannt ist der Opirus trotz des für eine Limousine mit rund 40.000 Euro recht günstigen Preises hierzulande nicht. 42 Anmeldungen des Kia-Modells wurden verzeichnet. Die E-Klasse kam 2007 auf rund 57.000.

Sehr viele Auswahlmöglichkeiten hat man als Kunde nicht, möchte man den Opirus haben. Statt diverser Antriebe und Motoren beschränkt sich Kia in diesem Punkt auf einen Motor, den 3,8-Liter-V6-Ottomotor mit einer fünfstufigen Automatik und 266 Pferdestärken. Diesel oder Handschaltung sucht man in den Listen des Herstellers vergebens. Dafür bringt das Aggregat aus Vollaluminium ordentlich Leistung und ist angenehm leise. Zudem fährt man dank des elektronischen Fahrwerks sehr komfortabel. Und wer möchte, kann in den Sport-Modus wechseln, bei dem es etwas straffer zur Sache geht. Der Verbrauch liegt bei rund 13 bis 15 Litern im Alltagsbetrieb. Angegeben werden 10,9 Liter Normalbenzin.

Großartig in Extras investieren muss man bei dem Fahrzeug mit dem großen, 500 Liter Volumen bietenden Kofferraum nicht. Sie sind inklusive. Das gilt für ABS, ESP, ASR, elektrische Fensterheber elektrisch verstellbare Außenspiegel, die über eine Fernbedienung steuerbare Zentralverriegelung, die Klimaautomatik, das CD-Radio samt MP3, das elektrische Schiebedach, den Tempomat, die Lederausstattung und die Bildschirmnavigation. Lediglich für eine Metallic-Lackierung werden 415 Euro fällig.

Das Fiasko mit der ADAC Mitgliedskarte

Abgelegt unter: News — Christel at 7:23 am on Freitag, März 28, 2008

Wer eine ADAC Mitgliedskarte hatte, fühlte sich bis jetzt sicher, zumindest wenn es um Autopannen ging. Das es beim Thema Datenschutz ganz und gar nicht sicher zugeht beim bekanntesten deutschen Automobilclub kam heute ans Tageslicht. Wehe, die Karte, welche die Mitgliedschaft nachweist, wird aus der Hand gegeben, oder geht verloren. Dann sieht es bitter aus, wenn diese in die falschen Hände gerät. Denn wer die ADAC Mitgliedskarte einer anderen Person hat, kommt ohne Probleme über den Online-Shop des ADAC an die Daten des Kartenbesitzers. Denn, die Infos auf der Mitgliedskarte genügen, um sich in das Online-Konto des Besitzers einzuloggen und so an sämtliche persönlichen Daten zu gelangen. Dies ist ein Fiasko, und zugleich auch ein Affront gegenüber dem herrschenden Datenschutz in Deutschland.

“Die meisten Leute wissen nicht, dass die Daten von der Karte allein reichen, um alle möglichen Dinge mit dem Online-Konto anzustellen”, sagte Markus Feilner von der Fachzeitschrift “Linux-Magazin“ in einem Interview mit dem Onlinemagazin der Zeitschrift „Spiegel“.

Im Gegensatz zu anderen Clubs und Unternehmen, die vergleichbare Karten zu Identifizierung ihrer Mitglieder und Kunden ausgeben, hat die ADAC Mitgliedskarte sehr schwere Mängel in Bezug auf die Sicherheit der persönlichen Daten. Wer es möchte, kann über die Daten auf der Karte eine Bestellung im Online-Shop des ADAC aufgeben, auf Kosten des Karteninhabers natürlich.

Der ADAC selbst hält sich übrigens recht bedeckt, was die Sicherheitsmängel auf der Karte angeht. So bekam Markus Feilner auf Anfrage beim ADAC nur die Auskunft, dass es sich lediglich um eine „theoretische Lücke“ handle und dass “im Gegensatz zu EC- oder Kreditkarten-Anbietern“ der ADAC „kein Ziel derartiger krimineller Angriffe” wäre.
Tja, wer so lax mit den persönlichen Daten seiner Mitglieder umgeht, scheint nicht viel Interesse an dem Schutz der selbigen Daten zu haben. Mitglieder bringen ja Geld, aber wieso sollte man dann auch noch ihre Daten schützen? Ein herber Schlag in das Gesicht der ADAC Mitglieder.

Vielleicht sollte der ADAC nun endlich einmal umdenken, wer ihn finanziert und was das Ganze überhaupt noch mit einem „Club“ zu tun hat. Oder ist es nicht vielmehr so, dass der ADAC einfach nur noch ein Unternehmen ist, das nichts mehr schert als das Geld seiner Kunden. Übrigens würde der ADAC als Unternehmen auch nicht weniger datenrechtliche Vorgaben haben, eher mehr. Aber das wird ja dann gerne mal wieder unter den Tisch fallen gelassen. Die rote Karte des Monats März geht deshalb an den bekanntesten deutschen Automobilclub, den ADAC.

Überwachung von Autobahnbrücken gefordert

Abgelegt unter: Verkehr, Sicherheit — Andre at 5:09 pm on Donnerstag, März 27, 2008

Kaum ein Thema hat in den vergangen Tagen so sehr die Gemüter erregt wie der feige Mord an einer jungen Frau. Der oder die Täter hatten einen sechs Kilogramm schweren Holzklotz von einer Autobahnbrücke an der A29 geworfen. Er durchschlug die Windschutzscheibe und tötete die Frau vor den Augen ihrer Familie mit einer Wucht von zwei Tonnen. Bisher gibt es keine konkrete Spur, dafür hat der Holzklotz einige Holzköpfe auf den Plan gerufen. Inzwischen häufen sich die Nachrichten, dass Nachahmungstäter ebenfalls Gegenstände von Brücken werfen.

Auf der A2 traf ein Stein ein Fahrzeug. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte sein Auto auf dem Standstreifen abstellen. In Kempten haben Kinder einen Lehmklumpen auf ein Auto geworfen, ohne sich Gedanken um die Folgen zu machen. In Viersen flog ein Getränkekarton und in Süchteln ein hartgekochtes Ei, dass die Scheibe eines LKW einreißen ließ. Dass diese Dummheiten keine schlimmeren Folgen hatten, ist wohl reines Glück. Eine Tötungsabsicht stecke nicht hinter solchem Handeln, sagt zumindest der Psychologe Georg Sieber. Fragt sich nur, welche Absicht man hat, wenn man einen sechs Kilogramm schweren Klotz nimmt und ihn von oben auf ein Auto fallen lässt. Spaß? Der Kriminalpsychologe Rudolf Egg spricht von Mutproben, die sich zum russischen Roulette entwickeln. Hier spiele der Druck der Gruppe eine Rolle und nehme die Distanz zur Fahrbahn die Hemmungen. Das erklärt leider auch nicht, wie man überhaupt auf solche Ideen kommt.

Neu ist die Problematik nicht. Schon im Jahr 2000 flog ein 40 Kilostein von einer Brücke und warfen Schüler aus Langeweile mit Steinen. Für NRW-Innenminister Ingo Wolf von der CDU ist es jetzt an der Zeit, dass die Brücken stärker kontrolliert werden. Gleichzeitig fordert er höhere Strafen und eine Verurteilung aufgrund von versuchter Tötung oder Mord. Dass für die Überwachung Kameras installiert werden, hält er im Gegensatz zum Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy von der SPD, allerdings für nicht angebracht.

Für die 36jährige Frau aus Telgte kommen diese Diskussionen zu spät. Auch der Vorschlag, Windschutzscheiben mit Spezialbeschichtungen zu versehen, bringt ihrer Familie im Moment nichts. Bleibt zu hoffen, dass die Sonderkommission den oder die Täter findet. Hinweise, die noch ausgewertet werden müssen, gibt es reichlich. Unverständlich ist in dem Zusammenhang, dass es an dem Tag einen Hinweis im Verkehrsfunk gab, dass Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen werden, die Polizei dem aber nicht rechtzeitig nachgegangen ist.

Mercedes auf US-Promotiontour für Bluetec Fahrzeuge

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 1:17 pm on Donnerstag, März 27, 2008

In einigen Bundesstaaten der USA gelten besonders strenge Abgasvorschriften, insbesondere für Dieselfahrzeuge. Aufgrund dieser Vorschriften wird es den Automobilherstellern sehr schwer gemacht, den Verkauf von Dieselfahrzeugen anzukurbeln. Allerdings gibt es einige Hersteller, die sich von den gesetzlichen Rahmenbedingungen einiger US-Bundesstatten nicht zurückschrecken lassen, wie zum Beispiel Mercedes.

Auf der derzeit stattfindenden New York International Autoshow präsentiert Mercedes gleich eine ganze Palette von Dieselfahrzeugen, die mit Bluetec, einer speziellen Abgasbehandlungstechnik ausgestattet sind. Fahrzeuge, die über dieses Technologie verfügen, gelten als besonders „sauber“ und dürfen deshalb in allen US-Bundesstaaten zugelassen und gefahren werden.

Auf der New York International Autoshow wirbt Mercedes unter anderem damit, dass die Dieselmotoren der Bluetec Fahrzeuge so leistungsstark wie V8 Motoren sind und gleichzeitig Abgaswerte wie Vier-Zylinder Motoren aufweisen. Mit derartigen Metaphern sollen die amerikanischen Automobilkäufer für die Bluetec Flotte aus dem Hause Mercedes begeistert werden.

Bei den beworbenen bzw. ausgestellten Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle GL 320 Bluetec, R320 Bluetec und ML 320 Bluetec. Alle drei Fahrzeuge werden vom ein- und demselben Aggregat angetrieben, einem V6-Diesel, der ganze 211 PS und 540 Nm leistet. Der Verbrauch dieser Motoren soll um ungefähr 20 bis 40 Prozent geringer als bei vergleichbaren Benzinmotoren ausfallen.

Dass der US-amerikanische Markt dem schwäbischen Automobilhersteller sehr am Herzen liegt, ist unter anderem daran zu erkennen, dass die Bluetec Modelle noch im Herbst dieses Jahres auf dem US-Markt eingeführt werden sollen. Europäische Autofahrer müssen sich hingegen noch ein klein wenig länger gedulden. Bei uns sollen die umweltfreundlichen Dieselfahrzeuge erst im Lauf des kommenden Jahres erhältlich sein.

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