KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Wenn in Zuffenhausen die Bänder stillstehen

Abgelegt unter: Autos, News — Jochen at 1:57 pm on Dienstag, Februar 26, 2008

Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge, soll es gestern im Zuffenhausener Werk von Porsche zu einem Unfall gekommen sein. Aus einem, in den Lackierer befindlichen Ofen, soll Gas ausgetreten sein, welches sich später in einer Verpuffung entzündete. Bei der Explosion sollen zwei Mitarbeiter des Automobilherstellers leicht verletzt worden sein.

Die Produktionsanlagen scheint es hingegen stärker getroffen zu haben. Immerhin hat das Porsche Management umgehend reagiert und einen Krisenstab einberufen. Als Folge des Unfalls stehen die Produktionsbänder der 911er Reihe still. Dort werden sonst täglich rund 160 Fahrzeuge des Modell Porsche 911 produziert. Laut Angaben des Unternehmens sollen die Bänder noch drei bis vier weitere Tage angehalten bleiben. Dementsprechend werden schätzungsweise 500 Fahrzeuge nicht rechtzeitig fertig gestellt werden – und die Fertigstellung nachfolgender Fahrzeuge wird sich entsprechend verzögern.

Wer also kürzlich einen Porsche 911 bestellt hat und auf eine Auslieferung innerhalb der nächsten Tage hofft, der wird sich gegebenenfalls noch etwas länger gedulden müssen. Wie lange es dauert, bis die Fahrzeuge ausgeliefert werden, lässt sich noch nicht sagen. Allzu lange wird es sicherlich nicht dauern, so dass sich die zusätzliche Wartezeit vermutlich nur auf ein paar weitere Tage belaufen wird.

Einen Imageschaden wird Porsche aufgrund des Vorfalls bestimmt nicht verzeichnen. Immerhin hat der Sportwagenhersteller umgehend reagiert und auch die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt. Einige Automobilhersteller hätten mit Sicherheit anders reagiert. Außerdem ist ja nicht die gesamte Modell-Palette betroffen. Schon deshalb nicht weil, weil der Boxter nicht in Zuffenhausen, sondern in Finnland gebaut wird. Der Fertigung des Porsche Cayenne erfolgt in Leipzig.

Mit dem XC60 startet Volvo in eine neue Ära

Abgelegt unter: Autos — Andre at 12:33 pm on Montag, Februar 25, 2008

Kompakte Geländewagen sind beliebt. Das musste auch Volvo erkennen und hat reagiert. Auf dem Genfer Autosalon stellt das Unternehmen seinen XC60 vor. „Damit überwinden wird die Ära der kantigen Volvo Personenwagen“, freut sich Chefdesigner Steve Mattin. Freunde der schwedischen Fahrzeuge sollten sich den XC60 genau ansehen, denn seine Front wird auch bei zukünftigen Modellen zum Einsatz kommen. Ein weiteres Feature, das als neues Markenzeichen gewertet wird, sind die hoch angesetzten Rückleuchten mit LED-Lichtbändern an der „schwungvollen Volvo-Hüfte“. Die Macher haben sich insgesamt um sehr klare Formen bemüht und diese Vorgabe auch im Innenraum umgesetzt.

Neben den optischen Veränderungen hat sich Volvo um technische Neuigkeiten bemüht, die vor allem der Sicherheit dienen. „Es ist das sicherste Auto seiner Klasse, vielleicht sogar der Welt“, zeigt sich Frederik Arp, Chef des Unternehmens, sehr stolz. Das System des XC60 umfasst eine Reihe von Sicherheits-Assistenzsystemen. Als herausragend gilt das City-Safety-System. Fährt der Wagen mit einer Geschwindigkeit von unter 30 Kilometern die Stunde, können Sensoren erkennen, ob eine Kollision droht. Das Auto bremst in einem solchen Fall ganz von alleine ab.

Auf den Markt kommt der XC60 von Volvo im Spätsommer dieses Jahres. Zur Wahl stehen drei unterschiedliche Motorisierungen mit 285, 185 und 163 Pferdestärken. Ab 2009 soll zusätzlich eine komplett frontgetriebene Version an den Start gehen. Sie verfügt dann über einen 2,4 Liter-Vierzylinder-Turbodiesel-Motor. Der XC60 läutet damit eine neue Ära bei Volvo ein, die sich durch das Design und innovative Lösungen auszeichnet. Ein weiterer Faktor, dem sich Volvo zukünftig vermehrt widmen wird, ist der umweltverträgliche Individualverkehr.

Der neue Mini - Als Renner unterwegs

Abgelegt unter: Autos — Christel at 12:30 pm on Montag, Februar 25, 2008

Wie bereits berichtet, beginnt in wenigen Tagen der Internationale Automobil-Salon in Genf. Auch ein neuer Mini Cooper wird dort seine Weltpremiere feiern: Der Mini John Cooper Works. Neben dem „normalen“ Works wird es auch eine Variante namens Clubman geben. Bereits im August soll der Neue auf den Markt kommen, der Mini, der Rennatmosphäre mit sich bringen soll. Er wird in Oxford gebaut werden, dem britischen Werk von Mini John Cooper und wird vielleicht einen neuen Markt für seinen Hersteller erschließen. Denn gerade durch denn Rennstyle soll er neue Kunden für sich werben, Autofahrer, die bis dato nichts mit den Minis aus England am Hut hatten.

Der 1,6 Liter Mini John Cooper Works mit vier Zylindern und einem 155 kW und 211 PS starken Motor bringt jedoch durch seine Stärke nicht nur den Style eines Rennautos mit, sondern auch die entsprechende Fahrleistung. Mit einer Beschleunigung binnen 6,5 Sekunden von Null auf 100 km/h bringt er einen Wert in die Autowelt, die andere Fahrer von Sportwagen sicher hinreichend faszinieren wird. Denn keiner hätte dies ausgerechnet dem neuen Mini John Cooper zugetraut.

Dazu bringt der Mini John Cooper Works auch noch eine exzellente Ausstattung mit: Reifen, die besonders leistungsstark sind, was ja für ein Fahrzeug mit sportlicher Fahrweise sehr notwendig ist. Ein Getriebe mit sechs Gängen, eine neue Abgasanlage und schließlich Felgen aus Leichtmetall, die ein extra geringes Gewicht auf die Waage bringen.

Ein Fahrzeug eben, dass einem als Liebhaber der Mini John Cooper sowieso schon das Wasser in den Mund treiben wird. Und das für den Autohersteller aus Großbritannien wohl neue Märkte und vor allem neue Käufer erschließen wird. Und noch eines ist sicher: Viele Mini Fans haben auf diesen Tag gewartet, auf den Mini John Cooper Works, der alles erfüllt, was ein kleines Rennauto für den öffentlichen Straßenverkehr braucht.

Vignetten für Fahrradfahrer?

Abgelegt unter: Verkehr — Saskia at 12:49 am on Montag, Februar 25, 2008

Für Fahrräder besteht in der Schweiz eine allgemeine Versicherungspflicht. Geregelt wird dies durch die Verkehrsversicherungsverordnung der Schweiz. Nach der Verkehrsversicherungsverordnung muss an allen Velos in der Schweiz eine solche Vignette angebracht sein. Tatsächlich besteht auch nur dann Versicherungsschutz, wenn sich zum Zeitpunkt eines Unfalls die Vignette am Rad befindet. Positiv sind zwei Punkte bei dieser Lösung. Einmal ist der Versicherungsschutz “übertragbar”, indem die Vignette ganz einfach umgeklebt wird. Zum anderen ist der Preis für diese Versicherung mit ca. 5 Schweizer Franken nicht sonderlich hoch.

Die Vignette stellt eine Schadenshaftpflichtversicherung dar (Deckungssumme lt. Gesetz mindestens 500.000 CHF/ 309.000 €). Sie ist beispielsweise an Postschaltern oder an Fahrkartenschaltern der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) erhältlich. Ausländische Fahrradnutzer müssen ihr Velo nur bei “regelmäßiger” Benutzung in der Schweiz versichern. Das bedeutet, dass beim Velourlaub oder bei sporadischen Veloausflügen ins Nachbarland keine Vignette erforderlich ist.

Selbstverständlich kann sich jeder, der einige Tage in der Schweiz mit dem Rad unterwegs ist überlegen, ob es ihm nicht 5 Franken wert ist, eine derartig Haftpflichtversicherung zu haben. Im Falle eines Schadens ist die Schadensregulierung wahrscheinlich etwas einfacher.

Grundsätzlich ein gute Idee, denn damit ist nicht nur bei einem Schaden der Dritte gesichert, sondern auch der Fahrradfahrer selbst. Durch die Kennzeichnung wäre auch im Straßenverkehr eine Missachtung der Verkehrsregeln des Fahrradfahrers verfolgbar.

Es geht auch ohne Auto

Abgelegt unter: Autos, Verkehr — Jochen at 2:07 pm on Sonntag, Februar 24, 2008

Vorgestern hat die Welt online einen äußerst interessanten Bericht veröffentlicht. Er handelt von Menschen, die in unserer modernen, von Hektik und Mobilität geprägten Welt auch ohne eigenes Auto zurechtkommen. Berichtet wurde über Menschen, die in Berlin leben – einer Stadt, in der man anscheinend auch ohne Auto mobil sein kann. Immerhin fanden die Redakteure heraus, dass jeder zweite Berliner Haushalt keinen Pkw besitzt. Je nach Bezirk ist dieses Verhältnis sogar noch größer, wie zum Beispiel in Kreuzberg, wo von 1.000 Haushalten gerade einmal 200 je ein eigenes Auto besitzen.

Auf die Frage, wie die Menschen ohne Auto zurechtkommen bzw. wie sie sich innerhalb der Metropole bewegen, antworteten die meisten, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Mit Bus, U-Bahn und S-Bahn könne man in der Hauptstadt sehr gut vorankommen. Und je nach Situation (zum Beispiel beim Transport großer, sperriger Gegenstände) könne man immer noch auf die Hilfe von Freunden zählen oder auch ganz einfach ein Taxi rufen.

Der Drang zum Leben ohne Auto rühre bei den meisten übrigens nicht daher, dass sie Umweltaktivisten seinen. Stattdessen sei es ganz einfach nur so, dass man in Berlin nicht zwingend ein Auto benötigt. Die Infrastruktur bzw. die Verfügbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel sei einfach gut genug. Außerdem gab ein großer Teil der Interviewpartner an, ohne Auto auch deutlich günstiger leben zu können. Für einen vierköpfigen Haushalt würden sich die Kosten für entsprechende Monats- oder Jahreskarten auf gerade einmal 150 Euro im Monat belaufen.

Abschließend ein Hinweis vom Autor: Ich kann mir gut vorstellen, dass der Artikel der Welt online in einigen Foren für heißen Diskussionsstoff sorgt. Es gibt sicherlich viele Menschen, die sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen können. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die uns vorleben, dass es auch ohne Auto geht. Letztendlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Unsere Lebensumstände entscheiden darüber, ob wir nur mit einem Auto oder eben auch ganz ohne Auto auskommen können.

Kfz-Versicherung des ADAC immer begehrter

Abgelegt unter: KFZ, Versicherung — Saskia at 2:03 pm on Samstag, Februar 23, 2008

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub, der ADAC, handelt als Vermittler bereits seit über 16 Jahren mit Autoversicherungen, jedoch erst seit Oktober 2007 hat er auch eigene Angebote entwickelt. Die zu diesem Zwecke gegründete ADAC Kfz-Police besitzt zu 49% der ADAC und zu 51% die Zurich-Gruppe. Die Allianz ist deutschlandweit mit ungefähr 9 Millionen Verträgen der Marktführer unter Auto- Policen, an zweiter Stelle befindet sich die HUK Coburg mit 7,7 Millionen Verträgen.

Seit der Gründung der Versicherung des ADAC, sind bisweilen ungefähr 85.000 Verträge abgeschlossen worden, so Josef Halbig, Chef der ADAC Autoversicherung AG. Damit liegt die Versicherung des ADAC deutlich im Trend und auch über den Erwartungen des Marktdurchschnittes. Vergleicht man die Zahlen mit denen des aus dem Jahre 2007, so kann man feststellen, dass die Anzahl Verträge bis zum 31.1. auf 364.000 angestiegen ist. Eine Steigerung von 14% zum Vorjahr.

Ziel der ADAC Versicherung ist es allerdings, den Bestand in Zukunft auf weit über eine halbe Million Verträge zu erhöhen. Halbig sagt weiter, dass auch bei Stagnation des Marktes ein offensichtliches Wachstum erzielt werden soll. Treibendes Mittel dazu sollen vor allem Serviceleistungen sein, der Preis soll das Wachstum weniger beeinflussen. Beibehalten werden die beiden Tarife „Kompakt” und „Komfort“, die bisher ausschließlich von den ungefähr 16 Millionen ADAC-Mitgliedern genutzt worden durften. Grund für eine derartige die Begrenzung auf zwei Tarife sei die Tatsache, dass eine überschaubare Tarifvielfalt den Verbraucher nicht verwirrt und somit für Transparenz sorgen kann.

Der Smart fortwo ist das wirtschaftlichste Auto

Abgelegt unter: Ausgezeichnet, Autos — Jochen at 2:01 pm on Samstag, Februar 23, 2008

Der Smart fortwo ist das wirtschaftlichste Auto

Ich habe ja bereits in der vergangenen Woche über den Smart fortwo und seine Wirtschaftlichkeit berichtet. Im damaligen Bericht ging es um die Testergebnisse der Autozeitung, die den Smart zum wirtschaftlichsten Fahrzeug deklariert hat. Nun ist es mehr oder weniger amtlich, denn neben der Autozeitung haben noch weitere Automobilmagazine anhand eigener Test ermittelt, dass es sich beim Smart fortwo in der Tat um das wirtschaftlichste Auto handelt.

Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden in den einzelnen Tests keinesfalls nur die Verbrauchswerte des Kleinstwagens herangezogen. Auch die Kosten für den Unterhalt – also Kfz-Steuern, Versicherungsbeiträge und teilweise sogar Reparaturkosten wurden berücksichtigt. Je nach Test belaufen sich die Kosten je gefahrenen Kilometer auf einen Betrag, der zwischen 26 und 27 Cent liegt.

Die Tests beziehen sich jeweils auf die kleinste Variante des Smart bzw. auf das Modell mit der kleinsten Motorisierung. In diesem Fall handelt es sich um den Smart fortwo mit 61 PS. Doch auch stärker motorisierten Modelle dürften im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit nicht viel schlechter abschneiden. So ist beispielsweise das 75 PS starke Modell nur unwesentlich teurer und wartet dennoch mit fast vergleichen Verbrauchswerten auf. Man muss also nicht auf Leistung und Fahrspaß verzichten, um günstig Autofahren zu können.

Aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit könnte es sein, dass sich der neue Smart zu einem richtigen Kassenschlager entwickelt. Für das Vorgängermodell konnten sich nicht so viele Autofahrer begeistern. Doch im Hinblick auf die Entwicklung der Kraftstoffpreise ist bei den Autofahrern ein Umdenken zu erkennen. Immer weniger Autofahrer sind dazu bereit, beim Tanken so viel Geld ausgeben zu müssen – folglich sind sie auch eher dazu bereit, auf einen wirtschaftlichen Kleinwagen umzusteigen.

Grobe Fahrlässigkeit bei falschem Gangeinlegen am Berg

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz, Versicherung — Saskia at 1:41 pm on Samstag, Februar 23, 2008

Wenn ein Autofahrer an einem kleinen Berg seinen Pkw parken möchte und dabei versehentlich den falschen Gang einlegt, das heißt einen zu großen oder sogar keinen, dann handelt er grob fahrlässig. Seit dem kürzlich ergangenen Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe haben Kfz-Fahrer in derartigen Fällen zusätzlich zur Handbremse den Rückwärtsgang oder den ersten Gang einzulegen.

In dem vorliegenden Fall hatte der Kfz-Fahrer seinen Pkw auf einer Straße mit zehnprozentiger Steigung geparkt. Um das Auto vor dem „Davon-Rollen“ zu bewahren hatte er nicht nur die Handbremse sondern auch den dritten Gang angezogen. Allerdings hatte der Kfz-Fahrer dadurch der Sicherung seines Autos nicht die notwendige besondere Aufmerksamkeit gegeben, so die Richter. Das ist der Grund dafür, weswegen Versicherungen in diesen Fällen den Schaden nicht zu übernehmen haben.

Der Genfer Autosalon beginnt bald

Abgelegt unter: Autos, Events — Christel at 1:38 pm on Samstag, Februar 23, 2008

In wenigen Tagen ist es soweit: Der 78. Internationale Automobil-Salon öffnet seine Türen. Ab dem 6. März treffen sich in Genf Automobilhersteller, Händler und Autoliebhaber, um zu zeigen und zu sehen, was es denn so Neues gibt auf dem Markt. Und gerade dieses Jahr gibt es viel Sehenswertes, was einen Besuch des Autosalons lohnt. Auf 77.550 m² werden gut 260 Aussteller eine gute Mischung präsentieren. 1 000 Marken werden zu sehen sein, aus 30 verschiedenen Ländern.

Für die Presse beginnt der Autosalon in Genf übrigens schon am 4. März, während die Türen für die fachfremden Besucher ab dem 6. März geöffnet sein werden. Zeitgleich zur Cebit in Hannover, der weltweit bekanntesten Computermesse, wird die Welt nun nach Genf blicken.

Neben den bereits bekannten Herstellern wird es dieses Jahr auch drei Neulinge im Internationalen Automobil-Salon geben. BYD aus China stellt ein Hybrid-Fahrzeug vor. Think Global, ein Hersteller aus Norwegen, präsentiert ein Elektro-Fahrzeug für die Stadt. Und auch Japan ist mit einem neuen Aussteller präsent, Infiniti, der in Japan den Status einer absoluten Edelmarke hat.

Es wird sehr spannend werden in Genf, da viele neue Fahrzeuge erstmals präsentiert werden. Auch wir werden natürlich in Richtung des Internationalen Automobil-Salons blicken und Sie dabei mit den neuesten Informationen versorgen. Denn dieses Jahr, bei der 78. Ausgabe, wird es gleich 94 Premieren geben, für Europa und zum Teil auch für die ganze Welt, dies allein im Bereich PKW. Davon sind 17 Fahrzeuge mit Alternativtechnologie ausgestattet, es wird also sehr spannend werden. Schließlich ist der Autosalon in Genf auch immer eine Richtschnur, welche Fahrzeuge es in den darauf folgenden Monaten ganz nach oben schaffen werden in den Verkaufsranglisten.

Der Smart Fortwo fährt für weniger als 25 Cent je Kilometer

Abgelegt unter: Ausgezeichnet, Autos — Andre at 3:11 pm on Freitag, Februar 22, 2008

Ein Faktor, den man beim Autokauf früher überhaupt nicht berücksichtigte, waren die laufenden Betriebskosten. Der Sprit war billig, Ersatzteile zumeist auch und die Stundenlöhne in der Werkstatt lagen deutlich unter heutigem Niveau. Sich jetzt für ein Auto zu entscheiden, das viel schluckt und teuer in der Unterhaltung ist, erlauben sich nur noch wenige mit dickem Geldbeutel. Die meisten schauen genau hin und sollten dabei einmal den Smart Fortwo unter die Lupe nehmen.

Der kleine Flitzer ist nach Meinung des ADAC und der Fachzeitschriften das wirtschaftlichste Auto in Deutschland. 24,5 Cent kostet der Kilometer laut des Magazins „Autozeitung“ bei der Basis-Variante mit 61 Pferdestärken und Benzinmotor. Die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ nahm sich den Smart Fortwo cdi vor und stellte ihn ganz oben auf das Podest. Der Zweisitzer führt die Tabelle mit den kostengünstigsten Autos an. Die Redakteure ermittelten, wie weit es der Wagen mit zehn Euro schafft. Es waren stolze 166 Kilometer. Dieses Ergebnis habe kein anderes Fahrzeug in Deutschland erreicht.

Bestätigt werden diese Daten vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub. Laut seiner Berechnungen belaufen sich die Gesamtkosten beim Smart auf 24,6 Cent je gefahrenen Kilometer. Hinzu kommt laut „Auto Bild“, dass der Wagen auch bei der Versicherung sehr günstig fährt. Gelistet ist er in der Typklasse 12 bei der Haftpflicht und der Teilkasko. Bei der Vollkaskoversicherung ist es sogar Klasse 11. Umgerechnet auf einen Beitragssatz von 35 Prozent liegen die Kosten für die Haftpflichtversicherung damit bei rund 13 Euro im Monat.

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