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Statistiken belegen: Viele nehmen es mit der Sicherheit nicht so genau

Di, 26th Februar, 2008 - Posted by Andre -

Unfallstatistiken können nicht erfreulich sein. Selbst wenn beim vorläufigen Ergebnis für das Jahr 2007 mit bundesweit 4970 Verkehrstoten ein Rückgang um 2,4 Prozent zu vermelden ist, sind es 4970 Menschen zu viel, die ihr Leben bei einem Unfall verloren. Immerhin, es sind weit weniger als man noch vor gut einem halben Jahr befürchtet hatte, als die ersten Zahlen bekannt wurden.

Pflückt man die Daten für das vergangene Jahr nach Bundesländern sortiert auseinander, gibt es kein einheitliches Bild und schon gar keine positive Entwicklung. In Bremen, im Saarland, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg stieg die Zahl der im Verkehr Getöteten um 0,4 bis 19 Prozent an. In den übrigen Bundesländern nahm sie um bis zu 24 Prozent ab (Berlin). Während die Zahl der tödlichen Unfälle zurückging, nahm die der Crashs mit Personenschaden zu. 431.500 Personen wurden bei insgesamt 2,3 Millionen Unfällen verletzt, die die Polizei aufnehmen musste.

Eines der größten Probleme, das die Ordnungshüter derzeit beobachten, sind die Gurtmuffel. Aktuelle Kontrollen auf den Straßen zeigen, dass viele es nicht ganz so genau nehmen, geht es um die eigene Sicherheit. Alleine im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Münster waren bei 60 von 430 Verkehrsunfällen, die Tote und Verletzte forderten, die Gurte nicht angelegt. „Unvorstellbar“, sagt Polizeipräsident Rainer Furth. Alleine in seinem Bereich gab es 11.649 Verwarnungsgelder und Ordnungswidrigkeitsanzeigen, weil die Fahrer es nicht für nötig hielten, sich anzugurten.

Category : Statistik / Verkehr

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