Fr, 15th Februar, 2008 - Posted by
Fans des britischen Geheimagenten James Bond kennen die Szene aus dem Film „Der Spion, der mich liebte“. Der Mann mit der Lizenz zum Töten taucht mit seinem Lotus Esprit einfach ab und wandelt das von „Q“ getunte Auto in ein Unterwasserfahrzeug um. Die Fiktion aus dem Jahr 1977 wird jetzt Realität. Die Schweizer Firma Rinspeed wird während des Genfer Automobilsalons im März dieses Jahres den sQuba vorstellen, mit dem man unter Wasser fahren kann.
Frank Rinderknecht, Chef von Rinspeed, gibt unumwunden zu, dass die Filmszene ihn nie so richtig losgelassen hat. 30 Jahre hat es gedauert, bis der Knoten platzte und es den Entwicklern gelang, ein Fahrzeug zu bauen, das im Wasser schwebt und nicht plump auf den Grund sinkt und sich dort fortbewegt. Bis in zehn Meter Tiefe kann man mit dem sQuba abtauchen. Allerdings bedarf es dazu nach wie vor einer Taucherausrüstung – ansonsten hieße es: Luft anhalten. An sich ist das Gefährt druckresistent und wasserdicht.
Damit das Design beim sQuba stimmt, hat man sich für einen Sportwagen entschieden. Der Antrieb erfolgt vom Heck aus. Das garantiert auch an Land eine flotte Fahrweise. Dafür verbaut Rinspeed drei Elektromotoren im Unterwasserauto, die den herkömmlichen Verbrennungsmotor ersetzen. Sie bringen eine Leistung von 54 kW, mit denen zu Lande 120 Kilometer die Stunde zu schaffen sind. 7,1 Sekunden dauert es von 0 auf einhundert. Die drei Motoren folgen einer strikten Aufgabentrennung. Einer ist für die Fahrten auf der Straße, zwei für die unter Wasser zuständig. Hilfe erhalten sie von zwei Seabob-Jetantrieben. Mit drei km/h unter und sechs km/h auf dem Wasser geht es dann recht gemächlich voran. Stellt sich nur eine Frage, die nach der Alltagstauglichkeit des sQuba.
![]() |
Noch keine Kommentare.