Citycar von Opel soll Tata Konkurrenz machen

Der Tata Nano als billigstes Auto der Welt setzt auch die deutschen Hersteller unter Zugzwang. Vier Jahre wird es etwa noch dauern, bis das Modell für den europäischen Markt angepasst und auch hier zu haben ist. Ob der Wagen Erfolg haben wird, lässt sich nicht vorhersagen. Klar ist nur, dass der Bedarf an günstigen Kleinwagen, die sich vor allem in der Stadt bezahlt machen, auf Dauer zunimmt. Opel steht diesbezüglich schon am Startblock und will mit einem Citycar für rund 8000 Euro die Kunden überzeugen.

An Ideen mangelt es den Rüsselsheimern nicht und die Entwickler haben schon ein recht klares Bild vor Augen. Dazu greifen sie nicht in die Mottenkiste, sondern gehen neue Wege. Hans Demandt, Chef von Opel, sieht konventionelle Entwicklungsansätze als wenig zielführend. Deshalb werde man auf motorradähnliche Elemente zurückgreifen und sich auf einen Heckmotor konzentrieren. Ganz alleine wird der Autobauer das Konzept nicht angehen. Als Partner könnte durchaus ein Motorradhersteller beteiligt sein. Bis alles in trockenen Tüchern ist, vergehen allerdings noch ein paar Monate. Mitte kommenden Jahres erwartet man eine Entscheidung.

Dass sie zugunsten des Citycars ausfällt, ist sehr wahrscheinlich. Denn auch bei Opel sieht man die Absatzchancen vornehmlich bei den Kleinwagen und den kleineren SUV, die sich an den neuen Regeln zum CO2-Ausstoß orientieren. Nicht vergessen sollten die Entwickler, dass die Kunden einerseits aufs Geld achten, andererseits aber auch eine wertige und optisch ansprechende Gegenleistung erwarten.

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  1. [...] Zahlreichen Opel-Fans stellt sich jetzt sicherlich die Frage, wie ernst die Aussage von Opel gemeint ist. Es kann durchaus sein, dass die Pläne tatsächlich aufgegriffen werden und der preiswerte Mini-Opel in Serie geht. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis wir erste Entwürfe zu Gesicht bekommen. [...]

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