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Venturi setzt mit dem Eclectic auf regenerative Energien

Fr, 8th Februar, 2008 - Posted by Jochen -

Ob Elektromotor, Wasserstoff- oder Druckluftantrieb: Automobile, bei denen die Entwickler auf alternative Antriebskonzepte setzen, sind derzeit in aller Munde. Noch nie zuvor wurden so viele Fahrzeugkonzepte vorgestellt, bei denen erneuerbare Energien im Vordergrund standen. Die Automobilhersteller scheinen zu erkennen, dass die Autofahrer langfristig nicht mehr dazu bereit sind, die hohen Kraftstoffpreise zu bezahlen – und somit müssen für die Zukunft neue Fahrzeug- und Antriebskonzepte entwickelt werden.

Ein Pkw, der voll und ganz in die Kategorie dieser Fahrzeuge passt, ist der Venturi Eclectic. Bei ihm handelt es sich um ein ganz besonderes Fahrzeug, da es sich von anderen Fahrzeugstudien, die auf erneuerbare Energien setzen, nochmals deutlich abhebt. Der Venturi Eclectic ist definitiv kein gewöhnliches Auto. Auf den ersten Blick wirkt der Eclectic eher wie eine Kreuzung aus einem Golf-Caddy und einer LKW-Fahrerkabine. Dieses Design ist äußerst gewagt, weshalb es fraglich bleibt, ob es bei den Verbrauchern ankommen wird.

Das auffällige Fahrzeugdesign ist auf das Antriebskonzept des Fahrzeugs zurückzuführen. Der Eclectic ist mit einem Elektromotor bestückt, dessen Akkus nicht nur per Stromkabel geladen werden können. Stattdessen können auch Wind und Sonne zur Stromerzeugung herangezogen werden. Das große Dach ist nahezu vollständig mit Solarzellen überzogen, wodurch es bei guten Lichtverhältnissen möglich ist, die Akkus innerhalb von sieben Stunden vollständig zu laden. Die gespeicherte Energie reicht dann aus, um rund 50 Kilometer zurücklegen zu können.

Ob sich dieses Fahrzeugkonzept behaupten kann, bleibt zweifelhaft. Sicherlich ist es lobenswert, ein selbst-autonomes Fahrzeug zu schaffen, dessen Akkus vollständig per Solar- und Windenergie geladen werden können – doch bisher klingt das noch zu sehr nach Zukunftsmusik. Welcher Autofahrer möchte schon mehrere Stunden warten, bis er endlich weiterfahren kann, weil er sich bezüglich der Akkukapazität verkalkuliert hat? Da würde der Einsatz als Golf-Caddy schon eher Sinn ergeben, da man im Falle eines leeren Akkus kurzerhand auf einen anderen Caddy umsteigen könnte.

Category : KFZ / Technik

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