Fr, 8th Februar, 2008 - Posted by
Das Bild von der Frau, die technisch völlig unbedarft und hilflos ist, gehört zu den antiquierten Ansichten einiger Männer, die sich Frauen eher auf, denn im Blaumann und mit ölverschmierten Fingern unter der Motorhaube vorstellen können. Die Chefetage des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) darf sich in diesem Zusammenhang als vorbildlich betrachten. Seit 2007 beim bundesweiten Girls Day aktiv, werden die Bemühungen, mehr Frauen in die Werkstätten zu holen, in diesem Jahr nochmal intensiviert.
Am 24. April wünscht sich der ZDK einerseits viele Mädchen, die bereit sind, das Arbeitsleben in einem Kfz-Betrieb kennenzulernen – wohlgemerkt, im technischen Bereich. Andererseits hofft der Verband, dass möglichst viele Betriebe ihre Türen öffnen. Angestrebt wird mit der Kampagne unter dem Motto „Girls ans Auto“ der Abbau von Vorurteilen auf beiden Seiten. Und dafür legt sich der ZDK gewaltig ins Zeug und rührt die Werbetrommel.
Diesen Monat wird noch das „Kfz betrieb Spezial“ erscheinen, ein Sonderheft zum Mädchentag. Es informiert allgemein zur Aktion und stellt Frauen vor, die sich erfolgreich in einer so genannten Männerdomäne behauptet haben. Das Heft richtet sich vor allem an die Betriebe. Um auch in den Schulen auf sich aufmerksam zu machen, gibt es ein weiteres Sonderheft, das mit dem Fachblatt für Realschullehrer verschickt wird. Hinzu kommen jede Menge Flyer, mit denen jungen Frauen auf die Jobchancen in einer Kfz-Werkstatt hingewiesen werden sollen.
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