KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Das Deutschlandauto vereint die Wünsche von Millionen Autokäufern

Abgelegt unter: Autos — Andre at 3:38 pm on Freitag, Februar 29, 2008

Wie sieht ein Auto aus, mit dem sich die meisten Deutschen identifizieren können? Was wünschen wir uns für einen Gebrauchten? Fragen, die man beim Auktionsportal ebay und dem Automarkt mobile.de jetzt beantworten kann. 30 Millionen Suchanfragen auf den beiden Internetseiten wurden dazu ausgewertet und haben ein Modell ans Tageslicht gebracht, bei dessen Anblick man sich eigentlich nur schütteln kann. Denn schön ist es nicht, vereint dafür den Geschmack der Deutschen in Sachen Auto.

So wurde aus den Diagrammen, die sonst für Marketing und interne Zwecke genutzt wurden, das „Deutschlandauto“. Es besteht nicht einfach nur auf dem Papier, sondern wurde auch gebaut, von der Firma „Bad Toys“ aus der Nähe von Hamburg. Die Schrauber waren von der Idee begeistert und machten sich zumindest gedanklich fix ans Werk. Ziel war es, ein Fahrzeug zu bauen, dass allen Vorgaben und Wünschen entspricht und gleichzeitig durch den TÜV kommt. Eine echte Herausforderung, für die man zwei Monate benötigte. Und zwei verschiedene Ausgangsmodelle: Einen Golf III und einen Dreier BMW – denn diese beiden Fahrzeuge bzw. Marken liegen bei den Suchen ganz weit vorne. Die Monteure schnappten sich die Flex und machten eins aus zwei, vorne der Golf, hinten der BMW.

Damit das Fahrzeug alles vereint, was der Deutschen Autofahrerherzen höher schlagen lässt, musste eine Limousine mit vier Türen in schwarz oder blaumetallic entstehen (das Deutschlandauto ist in beiden Farben lackiert). Sie ist fünf Jahre alt, hat rund 141.000 Kilometer auf dem Tacho, ein Schaltgetriebe für den 125 PS-Motor und liegt preislich im Bereich von 7310 Euro. Hinzu kommen ein Navigationsgerät, ein CD-Radio, Aufkleber für die Optik und verchromte Leichtmetallfelgen. Diese Kombination stelle man sich als fertiges Auto vor – irgendwie gruselig. Zu bewundern ist das Werk demnächst in Genf während des Automobilsalons.

Neue Minis mit viel Power

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 11:22 am on Freitag, Februar 29, 2008

Der Verkaufserfolg des Mini scheint die Ingenieure von BMW kräftig anzuspornen. Wie diese Woche bekannt wurde, wird der Automobilhersteller auf dem Genfer Autosalon zwei neue Versionen des Mini vorstellen – zwei Versionen, bei denen das Thema Sportlichkeit im Vordergrund steht. Es ist die Rede von den so genannten John-Cooper-Works-Versionen.

Hierbei handelt es sich um zwei leistungsgesteigerte Mini Versionen, die mit kräftigen Motoren ausgestattet wurden. Die Vier-Zylinder Motoren mit 1,6 Liter Hubraum sind mit kräftigen Turboladern ausgestattet, die für eine ordentliche Leistungssteigerung sorgen. Laut Angaben von Autobild sollen die Motoren der beiden John-Cooper-Works-Versionen beeindruckende 211 PS stark sein. Bei den beiden Fahrzeugmodellen handelt es sich um die Mini Limousine, sowie um den Clubman, der sozusagen die Kombivariante des Mini verkörpert.

Aufgrund seiner Abmessungen ist der Clubman ein wenig schwerer, so dass ein guter Autofahrer 6,8 Sekunden benötigt, um ihn von Null auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Limousine ist logischerweise etwas leichter und erreicht dieselbe Geschwindigkeit in 6,5 Sekunden. Bei 100 km/h muss natürlich nicht Schluss ein – immerhin können beide Versionen auf bis zu 238 km/h beschleunigt werden, was sie zu den schnellsten Serien-Minis aller Zeiten macht. Der ebenfalls sehr leistungsstarke Cooper S bringt es nur auf 223 km/h.

Natürlich haben diese Fahrzeuge auch ihren Preis. Ursprünglich wurde der Mini für diejenigen konzipiert, die sich auf der Suche nach einem sehr günstigen Fahrzeug befanden. Doch der heutige Mini ist eindeutig zu einem Lifestyle-Fahrzeug avanciert, weshalb er längst nicht mehr für jeden erschwinglich ist. Die John-Cooper-Works-Versionen sind preislich im oberen Bereich der Mittelklassefahrzeuge angesiedelt. Der geräumigere Clubman ist ab 29.500 Euro, die Limousine ab 27.500 Euro zu haben. Interessant wären auch Informationen über die fortlaufenden Fahrzeugkosten – doch Angaben zum Kraftstoffverbrauch waren bisher nicht ausfindig zu machen.

Rendite bei BMW soll über Stellenabbau verbessert werden

Abgelegt unter: Wirtschaft — Andre at 3:48 pm on Donnerstag, Februar 28, 2008

Sechs Milliarden Euro will BMW einsparen, zum einen durch den Abbau von Personal, zum anderen durch niedrigere Materialkosten. Grund für die Maßnahmen: Die Umsatzrendite stimmt nicht mehr. Derzeit liegen die Bayerischen Motorenwerke bei einem Wert von unter sechs Prozent. Acht bis zehn Prozent sollen es werden. Solange der Dollar im Bereich von 1,50 Euro liegt, ein schwieriges Unterfangen, das – wie so oft bei Konzernen – von den Mitarbeitern getragen werden soll. Zusätzlich zu den bereits jetzt geplanten 8100 Stellen weniger könnten noch weitere Arbeitsplätze wegfallen. Dann allerdings in den USA.

Betroffen vom Abbau sind die Standorte München, Dingolfing und Regensburg. Das Leipziger Werk bleibt bei den Kürzungen weitgehend außen vor. Die aktuelle Marschroute sieht vor, dass 5000 Zeitarbeitskräfte gehen müssen. Weitere 2500 Stellen gehen beim Stammpersonal verloren, nicht durch Entlassungen, sondern dadurch, dass frei werdende Posten nicht mehr besetzt werden, Altersteilzeit oder freiwilliges Ausscheiden. Der Konzern geht ohnehin davon aus, zukünftig weniger Mitarbeiter zu benötigen. Die eher positive Vermutung, zehn Prozent mehr Autos verkaufen zu können, wurde auf drei bis vier Prozent nach unten korrigiert.

Freunde macht sich BMW mit dem Renditedenken zulasten der Mitarbeiter nicht. Selbst in den eigenen Reihen wird der Zeigefinger erhoben. Aufsichtsratsmitglied Werner Neugebauer, gleichsam Chef der bayerischen IG-Metall, warnt davor, derart kurzsichtig zu denken. Er spricht von Kulturbruch und sieht Personalvorstand Ernst Baumann als Scharfmacher, der nur die Höhe des Börsenkurses nach oben treiben will. Wenn BMW sich eine solche Kultur aneigne, müsse das Unternehmen damit rechnen, dass auch die IG Metall andere Töne anschlage.

Ab 1. März wird alles anders – Tschüss Doppelkarte

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Christel at 3:42 pm on Donnerstag, Februar 28, 2008

Die Versicherungskarte für die KFZ Haftpflichtversicherung wird es nach dem 29. Februar 2008 nicht mehr geben. Die Doppelkarte wird wegfallen und durch eine Versicherungsbestätigungsnummer, kurz VB genannt, ersetzt werden. Die VB erhält der Versicherungsnehmer der KFZ Haftpflicht beim zuständigen Versicherungsunternehmen.

Diese Versicherungsbestätigungsnummer, die einen so genannten Code darstellt, benötigt man zur Zulassung eines Fahrzeugs, muss diese also bei der Anmeldung zur Zulassungsstelle mitnehmen. Mittels dieses Codes werden dann alle relevanten Daten bei der zuständigen Behörde gespeichert, sowohl die versicherungsbezogenen Daten als auch die persönlichen des Halters des Fahrzeugs.

Noch kann kein Bezug zu Vergleichsdaten hergestellt werden. Niemand weiß also vor dem 1. März 2008, ob das Verfahren wirklich so viel bringt, wie es soll, und ob es das Anmelden und Ummelden von Fahrzeugen wirklich einfacher macht und die Bürokratie damit entlastet. Auch über die Sicherheit der Daten kann man noch keine Aussage treffen, bis dato gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner der Versicherungsbestätigungsnummer, der VB.

Wer mehr Infos haben möchte zu dem neu ablaufenden Verfahren, sollte entweder Kontakt zu seiner Versicherung aufnehmen oder bei der zuständigen Zulassungsstelle nachfragen. Die Systemumstellung ist gerade in Arbeit, so dass am Samstag, den 1. März alles anders wird. Da dieser Tag genau auf ein Wochenende fällt, ist der erste Ansturm auf die Versicherungsbestätigungsnummer am Montag, den 3. März zu erwarten. Rechtzeitig zum Wochenbeginn müssen sich dann Fahrzeughalter und die Mitarbeiter der Zulassungsstellen umstellen und auch umdenken.

Audi TT mit Dieselmotor

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 2:53 pm on Donnerstag, Februar 28, 2008

Auch wenn zahlreiche Automobilhersteller ihre neuen Fahrzeuge und Fahrzeugneuerungen auf dem Genfer Autosalon präsentieren werden, so ist weitestgehend bekannt, welche Neuheiten die Hersteller ausstellen werden. Bereits im Vorfeld sickern immer wieder Informationen durch oder werden sogar von den Automobilherstellern selbst bekannt gegeben.

So wurden beispielsweise in der vergangenen Woche Informationen über den Audi A4 Avant bekannt, über den auch hier im Blog berichtet wurde. Nun gab das Unternehmen weitere Informationen darüber preis, was die Besucher des Autosalons erwarten wird. So wird Audi auf dem Genfer Autosalon auch den Audi TT mit Dieselmotor vorstellen. Sowohl das TT Coupé als auch der TT Roadster werden als Dieselvariante zu haben sein. Die Fahrzeuge sind mit 2.0 TDI Motoren bestückt, die über eine Leistung von 170 PS verfügen. Dank der ordentlichen Motorisierung beschleunigt das TT Coupé in 7,5 Sekunden von Null auf 100 km/h. Der TT Roadster benötigt 7,6 Sekunden, um dieselbe Geschwindigkeit zu erreichen.

Nun mögen sich einige Leute vielleicht fragen, was die Dieselmodelle des Audi TT so interessant macht – schließlich haben bereits die Benziner überzeugt und sind zudem auch noch preiswert. Die Antwort auf diese Frage ist schnell gefunden: Es sind schlichtweg die attraktiven Verbrauchswerte, die den Dieselmotor so interessant machen. Wer häufig unterwegs ist und auf eine hohe Kilometerleistung kommt, wird sich mit den Dieselmotoren sicherlich anfreunden können – mit Verbrauchswerten von 5,3 Litern (Coupé) und 5,5 Litern (Roadster) können sich die Fahrzeuge wirklich sehen lassen.

Die geringen Verbrauchswerte sind übrigens nicht nur auf die Diesel-Technik zurückzuführen. So gab Audi bekannt, dass der 6. Gang bei der Diesel-Version des TT länger übersetzt ist. Auf diese Weise werden die Drehzahl bei hohen Geschwindigkeiten und somit auch der Verbrauch spürbar reduziert.

Bald keine Oldtimer mehr in Amsterdam?

Abgelegt unter: Allgemeines, Verkehr, Umwelt — Andre at 5:57 pm on Mittwoch, Februar 27, 2008

Umweltzonen sorgen nicht nur in Deutschland für Diskussionen. Jetzt hat das Thema auch die Niederlande, konkret Amsterdam erreicht. „Vorrang für eine gesunde Stadt“ nennt sich das Programm, das vor allem von der Arbeiterpartei PvdA und den Grünen vorangetrieben wird. Sie wollen ab Ende 2009 alle Fahrzeuge aus der Stadt – zumindest einem großen Teil Amsterdams – verbannen, die vor 1992 vom Band gelaufen sind. Ähnlich strikt soll die Vergabe von Parkplätzen organisiert werden – umweltfreundlich vor alt und stinkig.

Betroffen von der geplanten Maßnahme sind alle Fahrzeuge, angefangen beim Auto über Lieferwagen bis hin zu Kleinbussen Für Lastwagen und Diesel-Pkw soll der Rußfilter Pflicht werden. Kritik an der rot-grünen Stadtregierung in Hollands Hauptstadt hagelt es von allen Seiten. Vor allem jene, die liebevoll ihre Oldtimer pflegen und sie teilweise auch vermieten, sind empört. Sie sollen 500 Euro erhalten, wenn sie sich ein neues Auto kaufen und das alte abgeben. Also nur einen Tropfen auf den heißen Stein bedenkt man die Preise für gut erhaltene Old- und Youngtimer. Mit einem echten Anreiz hat das wenig zu tun. Unverständlich ist auch die Einteilung der Umweltzone, durch die sich die Luftqualität der Stadt verbessern soll. Betroffen sind alle Stadtteile innerhalb des städtischen Autobahnrings mit Ausnahme des Stadtteils Noord. Hier wohnen hauptsächlich Immigranten und Arbeitslose.

Ob sich die Idee durchsetzen lässt, wird angezweifelt. Denn noch ist nicht einmal sicher, dass die Stadtregierung derlei Maßnahmen, die Umweltzone und die an ein umweltfreundliches Auto gebundene Parkbewilligung, erlassen darf. Die Liberalen der Stadt sehen es beispielsweise als Einmischung in die Privatsphäre. Andere bezweifeln, dass sich bedingt durch die Westwinde überhaupt etwas an der Qualität der Luft ändern kann. Und die Linkspopulisten von der SP haben ganz andere Ziele: „Asoziale“ Geländewagen raus aus der Stadt, lautet ihre Forderung.

Luxuskarossen von Bentley und Rolls Royce im Vergleich

Abgelegt unter: Autos, Test — Jochen at 1:40 pm on Mittwoch, Februar 27, 2008

Vergangene Woche wurde hier im Blog ja bereits über das Rolls Royce Phantom Coupé berichtet. Nun hat es die Autobild gewagt, einen direkten Vergleich mit dem Bentley Brooklands zu wagen. Hierbei handelt es sich um ein Duell der besonderen Art, immerhin waren die beiden Fahrzeughersteller einmal Partner – doch nun gehören sie zu unterschiedlichen Konzernen. Rolls Royce ist eine Tocher von BMW. Bentley darf sich neben den Marken im Hause Volkswagen einreihen.

Die große Besonderheit des Tests besteht logischerweise darin, dass zwei äußerst luxuriöse und vor allem kostspielige Fahrzeuge miteinander verglichen werden. Nicht umsonst weißt Autobild in der Überschrift darauf hin, dass beide Fahrzeuge zusammen rund 770.00 Euro kosten. Wobei sich dieser Preis nur auf die Grundmodelle bezieht. Wer bei der Fahrzeugbestellung Extrawünsche äußert, wird erheblich tiefer in die Tasche greifen müssen.

Um es gleich vorweg zunehmen, die Autobild hat es nicht gewagt, einen Testsieger zu küren. Dies ist sicherlich eine weise Entscheidung, schließlich sind beide Fahrzeuge etwas ganz besonderes – da spielt es auch keine Rolle, dass der Rolls Royce in der Grundversion ca. 80.000 Euro teurer ist.

Im Motor scheinen die zusätzlichen 80.000 Euro übrigens nicht zu stecken. Der 12 Zylinder aus dem Hause BMW verfügt nämlich „gerade einmal“ über ein Drehmoment von 720 Newtonmetern. Der Bentley kann hingegen bis zu 1050 Newtonmeter an Drehmoment aufbauen. Dies macht sich vor allem bei der Beschleunigung bemerkbar: Obwohl die Luxuskarosse mehr als 2,65 Tonnen wiegt, beschleunigt sie in 5,3 Sekunden auf null auf 100 km/h. Der Fahrer eines Rolls Royce Phantom Coupé muss sich 0,3 Sekunden länger gedulden, um sein Fahrzeug auf dieselbe Geschwindigkeit zu beschleunigen. Dafür darf er sich an der Tankstelle freuen, denn mit einem Verbrauch von 15,7 Litern schluckt sein Fahrzeug 3,8 Liter weniger Kraftstoff als der Bentley.

Somit lässt sich in der Tat nur sehr schwierig sagen, welches Fahrzeug den besseren Kauf darstellt. Doch aufgrund der stolzen Fahrzeugpreise wird sich diese Frage ohnehin nur den wenigsten Menschen stellen.

Schnell noch einen Tarifvergleich für Mopeds und Motorräder

Abgelegt unter: Versicherung, Motorräder, KFZ — sabine at 3:47 pm on Dienstag, Februar 26, 2008

Genauso wie Autofahrer jedes Jahr ihren Versicherungsschutz auf günstige Leistungen und gute Bedingungen überprüfen, sollte der Moped- und Motorradfahrer dies auch tun. Da in wenigen Tagen die neue Saison beginnt, ist nun der letzte Zeitpunkt gekommen, die Haftpflicht- und Kaskoversicherung zu überprüfen und bei Bedarf zu wechseln.

Sofern Sie als Kunde nicht selbst auf die Suche nach Versicherungsvergleichplattformen gehen wollen, bietet die Verbraucherzentrale Sachsen eine persönliche Beratung für interessierte Zweiradfreunde an. Für ein Entgelt von 10 Euro wird der günstigste Versicherungsschutz ermittelt.

Grundsätzlich empfiehlt die Expertin der Verbraucherzentrale Sachsen, Frau Andrea Hoffmann, bei der Kfz- Haftpflichtversicherung immer die höchste Deckungssumme zu wählen. Die gesetzliche Mindestdeckung von 7,5 Mio. Euro hört sich zwar auch ausreichend an, aber im Falle eines schweren Unfalls kann der Schaden schnell darüber liegen. 100.000 Mio. Deckungssumme werden heute von den meisten Versicherungsgesellschaften angeboten und die Prämie ist auch für jeden Versicherungsnehmer bezahlbar. In der Regel liegt der Unterschied bei den angegebenen Versicherungssummen nur bei wenigen Euros.

Durch einen Anbietervergleich lassen sich auch schon mal 100 Euro sparen, so dass der Differenzbeitrag bei der Deckungssummer schnell wieder rausgeholt werden kann. Selbiges gilt auch für die Kaskoversicherung. Hier ist der Beitrag noch über den Einschluss einer Selbstbeteiligung reduzierbar.

Kfz-Versicherungen für Luxuskarossen

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Jochen at 2:05 pm on Dienstag, Februar 26, 2008

Der Markt für Luxusfahrzeuge boomt. In knapp drei Wochen ist es soweit und auf dem Genfer Autosalon werden zahlreiche Automobilhersteller ihre neuesten Modelle vorstellen – unter denen sich auch wieder neue Luxusfahrzeuge finden werden. Ganz egal ob es um italienische Sportwagen oder um Luxuskarossen britischen Ursprungs geht: Fahrzeuge, deren Preise jenseits der 100.000 Euro-Grenze liegen, werden so häufig wie noch nie zuvor geordert.

Wer sich zum ersten Mal ein Fahrzeug dieser Klasse kauft, der wird unter Umständen die Erfahrung machen, dass es gar nicht so einfach ist, einen Luxuswagen zu versichern. So trivial es klingen mag: Bei Fahrzeugen der Luxusklassen ist ein Großteil der Versicherungsgesellschaften sehr vorsichtig und sieht von der Vergabe entsprechender Policen ab. Ein gutes Beispiel sind Kfz-Versicherungen für Ferrari-Fahrzeuge. Aus Kreisen von Ferrari-Fahrern ist zu vernehmen, dass man die Anzahl der Versicherungsgesellschaften, die Versicherungen für Ferrari Automobile anbieten, an einer Hand abzählen kann.

Bei anderen Luxusfahrzeugen sieht es ganz ähnlich aus. Wer zum Beispiel einen neuen Rolls Royce oder Bentley kauft (Fahrzeuge, die preislich zwischen 300.000 und 500.000 Euro liegen), wird sich ebenfalls mit einem beschränkten Angebot an Kfz-Versicherungen zufrieden geben müssen. Dementsprechend ist es auch nur bedingt möglich, einen Versicherungsvergleich vorzunehmen. Im Endeffekt bleibt einem als Eigentümer eines solchen Fahrzeugs nichts anderes übrig, als den vom Anbieter vorgeschlagenen Versicherungsbeitrag zu akzeptieren.

Doch wer sich Fahrzeuge dieser Preisklasse leisten kann, wird sich damit abfinden können, beim Versicherungsbeitrag etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen (bei richtigen Luxusfahrzeugen kann sich die Höhe des jährlichen Versicherungsbeitrags auf den Preis eines neuen Kleinwagens belaufen). Auf die Suche nach passenden Kfz-Versicherungen für entsprechende Fahrzeuge begeben sich übrigens nur die wenigsten Eigentümer. Üblicherweise wird dieser Service vom Autohaus übernommen.

Statistiken belegen: Viele nehmen es mit der Sicherheit nicht so genau

Abgelegt unter: Verkehr, Statistik — Andre at 1:59 pm on Dienstag, Februar 26, 2008

Unfallstatistiken können nicht erfreulich sein. Selbst wenn beim vorläufigen Ergebnis für das Jahr 2007 mit bundesweit 4970 Verkehrstoten ein Rückgang um 2,4 Prozent zu vermelden ist, sind es 4970 Menschen zu viel, die ihr Leben bei einem Unfall verloren. Immerhin, es sind weit weniger als man noch vor gut einem halben Jahr befürchtet hatte, als die ersten Zahlen bekannt wurden.

Pflückt man die Daten für das vergangene Jahr nach Bundesländern sortiert auseinander, gibt es kein einheitliches Bild und schon gar keine positive Entwicklung. In Bremen, im Saarland, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg stieg die Zahl der im Verkehr Getöteten um 0,4 bis 19 Prozent an. In den übrigen Bundesländern nahm sie um bis zu 24 Prozent ab (Berlin). Während die Zahl der tödlichen Unfälle zurückging, nahm die der Crashs mit Personenschaden zu. 431.500 Personen wurden bei insgesamt 2,3 Millionen Unfällen verletzt, die die Polizei aufnehmen musste.

Eines der größten Probleme, das die Ordnungshüter derzeit beobachten, sind die Gurtmuffel. Aktuelle Kontrollen auf den Straßen zeigen, dass viele es nicht ganz so genau nehmen, geht es um die eigene Sicherheit. Alleine im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Münster waren bei 60 von 430 Verkehrsunfällen, die Tote und Verletzte forderten, die Gurte nicht angelegt. „Unvorstellbar“, sagt Polizeipräsident Rainer Furth. Alleine in seinem Bereich gab es 11.649 Verwarnungsgelder und Ordnungswidrigkeitsanzeigen, weil die Fahrer es nicht für nötig hielten, sich anzugurten.

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