KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Das neue Mercedes CLC Coupé

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 1:38 pm on Dienstag, Januar 29, 2008

Vorgestern Abend präsentierte Mercedes das neueste Modell seiner Fahrzeugreihe, den Mercedes CLC. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das neue Sportmodell bzw. das Sportcoupé der C-Klasse. Das Timing bei der Markteinführung stimmt genau: Denn einerseits wurde die neue C-Klasse erst vor ein paar Monaten in den Markt eingeführt, andererseits ist das Vorgängermodell des C-Klasse Sportcoupés schon ein wenig in die Jahre gekommen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Beim Mercedes CLC handelt es sich um keine Neuentwicklung. Stattdessen wurde das Vorgängermodell ordentlich überarbeitet. So wurden rund 1.100 Teile ersetzt, modifiziert und hinzugefügt. Trotzdem ist die Herkunft noch gut zu erkennen: Sowohl Radstand, Spurbreite und Karosseriebreite stimmen mit dem alten Modell exakt überein.

Das soll aber nicht heißen, dass man mit dem Kauf eines CLC ein altes Fahrzeug bzw. alte Technologie erwirbt. Selbstverständlich wurde das Fahrzeug mit einer Vielzahl an neuen Systemen ausgestattet. Ein großes Farbdisplay zur Bedienung und Navigation ist jetzt beispielsweise Standard. Des Weiteren wurden – wie es in der Branche üblich ist – stärke Motoren entwickelt und verbaut. Das Leistungsspektrum der zur Auswahl stehenden Motoren reicht von 122 bis 272 PS. Des Weiteren wurde auch das Fahrzeugdesign vollständig überarbeitet. Gerade im Frontbereich ist das CLC Coupé sehr stark an das aktuelle Modell der C-Klasse angelehnt – nur das Schrägheck sorgt für einen optischen Unterschied.

Der CLC zielt vor allem auf Neukunden bzw. auf Kunden ab, die zuvor noch keinen Mercedes gefahren haben. Das Sportcoupé soll zum Einstieg in die Mercedes-Welt verlocken und ist deshalb auch verhältnismäßig preiswert angesiedelt. Das günstigste Modell stellt der Mercedes CLC 200 K dar, der schon ab 28.113 Euro zu haben ist.

Während der Karnevalszeit das Auto stehen lassen

Abgelegt unter: Verkehr — Jochen at 11:28 pm on Montag, Januar 28, 2008

In zahlreichen Regionen Deutschlands kommt der Karnevalszeit eine besonders hohe Bedeutung zu. In Karnevalshochburgen, wie zum Beispiel Köln oder Mainz, spielt der Karneval eine solch bedeutende Rolle, dass viele Unternehmen sogar dazu übergehen und vorübergehend schließen. Die Menschen kosten die Karnevalszeit dementsprechend aus – und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass teilweise schon früh morgens gefeiert und getrunken wird.

Leider unterschätzen viele Menschen die Wirkung des Alkohols und nutzen dennoch ihr Auto. Doch wer trinkt, sollte so konsequent sein und sein Auto stehen lassen. Schließlich bringen angetrunkene Autofahrer nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Angetrunkenen Autofahrern drohen deshalb auch hohe Strafen: Wer mit nur 0,3 Promille in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, muss mit dem Entzug des Führerscheins sowie 7 Punkten in Flensburg rechnen.

Weiterhin warnen die Automobilclubs davor, die Wirkung des Restalkohols nicht zu unterschätzen. Der menschliche Körper ist in der Lage, ungefähr 0,1 Promille in der Stunde abzubauen – wer sich spät abends bzw. nachts mit mehr als einem Promille schlafen legt, der sollte am nächsten Morgen ebenfalls das Auto stehen lassen. Andersfalls würde er Gefahr laufen, mit einem zu hohen Gehalt an Restalkohol am Straßenverkehr teilzunehmen.

Im Zusammenhang mit diesem Thema soll noch eine Aktion der deutschen internet versicherung erwähnt werden. Die Versicherungsgesellschaft erstattet ihren Versicherungsnehmern während der Karnevalszeit die Fahrtkosten, wenn sie nach dem Alkoholkonsum von Fahrten mit dem eigenen Auto absehen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Gegen Einsendung eines Belegs werden die Kosten bis in Höhe von 11,11 Euro erstattet. Weil die Aktion im vergangenen Jahre so gut ankam, wird sie dieses Jahr wiederholt.

Autos der Zukunft

Abgelegt unter: Autos, Technik — Jochen at 3:06 pm on Sonntag, Januar 27, 2008

Bereits vorgestern wurde in den VDI Nachrichten ein Artikel veröffentlicht, der dem Leser einen Einblick in die Zukunft des Automobils geben soll. Die Kernaussage des Artikels lautet, dass die Grenzen des Machbaren im Bereich des Automobilbaus noch lange nicht erreicht sind. Die Automobilhersteller setzen vor allem auf so genannte Embedded Systeme (intelligente, mikroelektronische Fahrzeugkomponenten), die zu weiteren Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Komfort führen sollen.

Es wurden die Aussagen mehrerer aus der Automobilbranche stammender Experten aufgeführt. Bei den meisten Experten handelte es sich um Leiter und Entwickler von Automobilherstellern und deren Zulieferbetrieben. Es folgt eine kurze Zusammenfassung der interessantesten Aussagen.

Im Bereich der Fahrzeugsicherheit setzen die Entwickler vor allem auf intelligente Systeme, die unter anderem direkt in das Fahrgeschehen eingreifen oder auch mit anderen Fahrzeugen kommunizieren können. Durch die Kommunikation bzw. den Datenaustausch mit anderen Fahrzeugen sollen Gefahrensituationen früher erkannt werden, so dass beispielsweise Fahrzeuge in Gefahrensituationen automatisch Gas wegnehmen oder gar bremsen.

Auch dem Thema Umweltfreundlichkeit widmen die Entwickler der Automobilhersteller zunehmend mehr Aufmerksamkeit. In erster Linie stellt sich den Ingenieuren die Frage, wie man sich am besten von den fossilen Brenn- bzw. Kraftstoffen loslösen kann. Unterschiedliche Energieträger und Antriebskonzepte werden derzeit entwickelt und getestet. Einige Entwicklungsleiter gehen soweit, dass sie für die nächsten 30 Jahre Fahrzeuge voraussagen, die emissionsfrei fahren werden.

Wer der Meinung ist, man könne derzeit schon komfortabel mit dem Auto reisen, der irrt sich. Auch was den Fahrkomfort betrifft, so arbeiten die Unternehmen aus der Automobilbranche an ganz neuen Konzepten. Selbst einparkende Autos, permanenter Internetzugang und Kommunikation von Fahrzeugen mit den Straßenampeln sind Themen, an denen mit Hochdruck gearbeitet wird. Somit sollen Autofahrten noch komfortabler und zugleich auch sicherer werden.

Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die Systeme die Marktreife erreicht haben. Die größte Herausforderung besteht für die Hersteller vor allem darin, sich auf einheitliche Standards zu einigen. Diese sind erforderlich, damit die Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können. Gleichzeitig spielen die Standards aber auch deshalb eine so bedeutende Rolle, weil es nur so möglich sein wird, die Systeme für den Verbraucher bezahlbar zu machen.

newTrabi - der Trabi kommt wieder!

Abgelegt unter: Autos — Christel at 5:41 pm on Samstag, Januar 26, 2008

In neuem Gewand, aus einem anderen Unternehmen, aber er soll wiederkommen, das gute alte Mobil aus DDR Zeiten. Verantwortlich zeigt sich dafür unter anderem die Firma IndiKar (Individual Karosseriebau GmbH), die aus Wilkau-Haßlau, Kreis Zwickau/Sachsen stammt. Eine richtig ostdeutsches Unternehmen also, das sich dem alten Gefährt angenommen hat. Der Trabi soll übrigens dann newTrabi heißen. Mitarbeiten soll auch der Hersteller von Miniaturmodellen, Herpa. Dieser stellte bereits auf der IAA (Internationale Automobilausstellung) 2007 in Frankfurt am Main eine Designstudie im Maßstab von 1:10 vor und fand damit großen Anklang.

Neben der Arbeit an dem neuen newTrabi will Herpa auf der diesjährigen Spielwarenmesse, die wie jedes Jahr in Nürnberg stattfindet, den newTrabi als Sammlermodell vorstellen. Im typischen H0 Format, im Maßstab von 1:87. Ab April soll das Miniaturmodell dann in den Läden erhältlich sein, vornehmlich im Handel für Modellautos.

Es wird dabei spannend werden, ob Deutschland wieder reif ist für einen Trabanten. Die Welt scheint es zu sein. Warten wir es ab. Wir bleiben natürlich am Ball und werden weiter über den newTrabi berichten, sobald es Neuigkeiten dazu gibt.

Porsche gibt Absatzrekord bekannt

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 3:21 pm on Samstag, Januar 26, 2008

Gestern gab der in Zuffenhausen ansässige Sportwagenhersteller Porsche bekannt, im vergangenen Jahr einen neuen Absatzrekord erreicht zu haben. Damit bleibt der Automobilhersteller seiner Absatzzahlenentwicklung treu: Seit der Sanierung des Unternehmens durch den Vorstandschef Wieland Wiedeking geht es mit Porsche steil bergauf.

Im vergangenen Halbjahr konnte der Fahrzeugabsatz im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um ganze 19 Prozent gesteigert werden. Allein in Nordamerika konnte der Sportwagenhersteller 16.200 Fahrzeuge absetzen, was einen Anstieg von 11,4 Prozent ausmacht. In Deutschland konnte der Absatz ebenfalls erhöht wurden: Vergangenes Halbjahr ist es Porsche gelungen, rund 5.700 Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt zu verkaufen.

Das Zugpferd in der Modellpalette stellt der Cayenne dar. Während der Absatz bei den Top-Modellen aus der 911-Reihe sowie bei den Modellen Boxter und Cayman leicht zurück ging, wurden dafür umso mehr Fahrzeuge des Typs Cayenne verkauft. Der erhöhte Absatz beim Cayenne ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das der Geländewagen im vergangenen Jahr sowohl technisch als auch optisch überarbeitet wurde.

Laut Expertenmeinung ist der leichte Umsatzrückgang bei den anderen Porsche Modellen in erster Linie auf den Dollarkurs zurückzuführen. Nordamerika stellt für das Unternehmen den wichtigsten Markt dar - und der schwache Dollar sorgt derzeit dafür, dass amerikanische Autokäufer tief in die Tasche greifen müssen, wenn der Kauf eines Zuffenhausener Sportwagens angedacht ist.

Übrigens wurden die verkündeten Unternehmenszahlen an der Börse mit Freude entgegengenommen. Zeitweise konnte die Porsche Aktie einen Preisanstieg von bis zu zehn Prozent verzeichnen. Vielleicht wird der eine oder andere Börsenhändler den Kursanstieg honorieren und sich von seinem Gewinn einen neuen Sportwagen aus Zuffenhausen kaufen.

Pay as you drive Autoversicherung

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Jochen at 8:10 pm on Freitag, Januar 25, 2008

Ein neues Konzept könnte im Bereich der Kfz-Versicherung zu grundlegenden Veränderungen bei der Beitragsermittlung führen. Es ist die Rede von der so genannten “pay as you drive insurance”. Wie es der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine Autoversicherung, bei welcher die Beitragshöhe von der Fahrweise des Eigentümers abhängig ist.

Die Fahrweise des Fahrers sowie der Nutzungsgrad des Fahrzeugs werden mit Hilfe modernster Technologie ermittelt. Die Fahrzeuge der Versicherungsnehmer werden mit speziellen GPS-Systemen ausgestattet, die kontinuierlich Informationen an die Versicherungsgesellschaften übermitteln. Einzelne Werte bzw. Faktoren wie die die Höhe der gefahrenen Kilometer, Geschwindigkeitsüberschreitungen und die Uhrzeiten, zu denen das Fahrzeug bewegt wird, nehmen dann auf die Höhe des Versicherungsbeitrags Einfluss.

Pay as you drive wird bereits ausgiebig getestet. In England werden entsprechende Test seit dem Jahr 2005 durchgeführt. Seit Ende des vergangenen Jahres sind auch in Deutschland 1.500 Fahrzeuge unterwegs, die mit der entsprechenden Hardware ausgestattet sind. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um die Fahrzeuge von Fahranfängern – der Gruppe von Autofahrer, die in aller Regel die höchsten Versicherungsbeiträge entrichten muss. Durchgeführt wird der Test von der WGV-Versicherung.

Vermutlich wird es aber noch eine ganze Weile dauern, bis die Experten der Versicherungsgesellschaften die gewonnen Ergebnisse ausgewertet und ein Modell entwickelt haben, mit dem sich Versicherungsbeiträge ermitteln lassen, die tatsächlich den Risikoprofilen der Autofahrer entsprechen. Außerdem wird es bestimmt einige Fahrer geben, die sich nicht für dieses Konzept der Beitragsermittlung begeistern können – denn in gewisser Weise, gibt man mit dem pay as you drive System eine ganze Menge an Informationen über sich und seine Autofahrten preis.

Der Schneewittchensarg von Volvo

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Andre at 8:07 pm on Freitag, Januar 25, 2008

Es gab Zeiten, da wurden Autos nicht ausschließlich nach den Ergebnissen von Windkanaltests gestaltet. Reine Ästhetik und ein Stückchen Pragmatik prägten das Design. Beim Volvo P1800 ES etwa, einem Kombi-Coupé mit Steilheck, war die Vorgabe ganz einfach: In den Wagen musste problemlos eine komplette Golfausrüstung passen. Warum? Weil der amerikanische Markt zu diesem Zeitpunkt genau nach solchen Fahrzeugen verlangte. Jan Wilsgaard setzte die Idee um und schuf einen Klassiker, der von 1971 bis 1973 produziert wurde.

Lange hat es nicht gedauert und der Volvo war weniger unter seiner Modellbezeichnung P1800 ES bekannt, sondern unter dem Spitznamen, den ein Redakteur der “Auto Motor und Sport” ihm gab: Schneewittchensarg. Der Titel passt. Denn das Auto verfügt über sehr große Seitenscheiben. Das alleine machte den Volvo noch nicht zu etwas Besonderem. Den Ausschlag gab die ganz aus Glas bestehende Heckscheibe. So erinnerte der Volvo ein wenig an den gläsernen Sarg, in den die sieben Zwerge Schneewittchen betteten. Da das Wortspiel Sarg im Zusammenhang mit einem Auto eher negativ aufgefasst wurde, liefen nur sehr wenige 1800 ES vom Band. 8077 Schneewittchensärge wurden produziert.

Teilweise war auch der Preis für die magere Nachfrage verantwortlich. 26.150 Mark bzw. über 5.000 US-Dollar kostete der Wagen 1973. An Leistung brachte er 124 bzw. 115 PS in der für die USA bestimmten Variante. Damit kam der Volvo auf bis zu 190 km/h und schaffte es von null auf einhundert in 10,8 Sekunden bei einem Verbrauch von bis zu 14 Litern. Auf Trab gebracht wurde der 1800 ES von einem Viergang-Getriebe mit Overdrive. Technisch hat sich in den vergangenen Jahren sicherlich viel getan. An der Optik des Schneewittchensargs hat Volvo aber anscheinend Gefallen gefunden. Ein wenig erinnert die Heckpartie des C30 an die seines 70er-Jahre-Vorgängers.

Besuchermagnet BMW Welt

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 7:03 pm on Freitag, Januar 25, 2008

Nach jahrelanger Bauzeit wurde die BMW Welt im Oktober vergangenen Jahres eröffnet. In einer Pressemitteilung informierte der Automobilhersteller BMW darüber, dass sich die hauseigene BMW Welt eines immensen Besucherzulaufs erfreut. Während der ersten 100 Tage strömten mehr als eine halbe Million Besucher in das architektonische Meisterwerk, das Auslieferungszentrum, Museum und Veranstaltungsort zugleich ist.

Insbesondere die Zahlen des Auslieferungszentrums können sich sehen lassen: Mehr als 3.500 Fahrzeuge wurden während der ersten 100 Tage an ihre neuen Eigentümern übergeben. Die Besonderheit bei der Auslieferung besteht darin, dass die Übergabe des Fahrzeugs in ein kleines Event verwandelt wird. Die Autokäufer erhalten eine Führung durch das BMW Museum und können sich über die Unternehmensgeschichte informieren. Während die Autokäufer die BMW Welt erkunden, wird der neue BMW noch einmal auf Hochglanz gebracht, damit ihn der zukünftige Eigentümer von seiner schönsten Seite zu sehen bekommt. Die Auslieferung in der BMW Welt ist mit zusätzlichen Kosten von 350 Euro verbunden. Dennoch wird der Service von den Käufern gern angenommen, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die Überlieferungskosten in vielen Fällen höher ausfallen würden.

Der eigentliche Besuchermagnet ist natürlich das BMW Museum. Hier können sich die Besucher über die Unternehmensgeschichte des bayerischen Automobilherstellers ausführlich informieren. Es werden zahlreiche Fahrzeuge ausgestellt, die die Geschichte des Unternehmens erstklassig dokumentieren. Autoliebhaber und BMW Fans kommen bei einem Besuch voll auf ihre Kosten.

Wie einleitend bereits angeschnitten wurde, finden in der BMW Welt auch Veranstaltungen statt. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Veranstaltungen der gehobenen Art, wie zum Beispiel Podiumsdiskussionen und Jazz-Konzerte. Aus der Pressemitteilung lässt sich schließen, dass die Events lediglich versuchsweise veranstaltet wurden. Doch aufgrund des großen Zuspruchs wird BMW an diesem Konzept weiterhin festhalten und Events veranstalten, die zum Konzept der BWM Welt passen.

Rückgang bei den Kfz-Neuzulassungen in Bayern

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Jochen at 2:45 pm on Donnerstag, Januar 24, 2008

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat diese Woche Zahlen über die Kfz-Neuzulassungen in Bayern veröffentlicht. Die veröffentlichen Zahlen beziehen sich auf die Zulassungen des vergangenen Jahres und sind äußerst interessant, da sie einige gravierende Änderungen aufzeigen, die den Kauf von Neufahrzeugen betreffen.

Zunächst einmal fällt auf, dass die Anzahl der im vergangen Jahr neu zugelassenen Fahrzeuge um 4,7 Prozent zurückgegangen ist. Das ist eine beeindruckende Zahl, die eine eindeutige Trendwende aufzeigt. Denn bei einem Blick in die Vergangenheit wird man feststellen, dass seit etwa drei Jahren weniger Neufahrzeuge zugelassen werden. In den vorhergehenden Jahren bzw. sogar Jahrzehnten war es genau umgekehrt, seit der Erfindung des Autos wurden Jahr für Jahr mehr Neufahrzeuge zugelassen.

Eine Besonderheit stellt auch das Verhältnis zwischen neu zugelassenen Benzin- und Dieselfahrzeugen auf. Vergangenes Jahr handelte es sich bei mehr als 52 Prozent aller Neuzulassungen um Dieselfahrzeuge, der Anteil der Benzinfahrzeuge beläuft sich auf rund 47 Prozent. Das restliche Prozent teilen sich Fahrzeuge unterschiedlicher Gruppen, die auf alternative Kraftstoffe und Antriebskonzepte, wie zum Beispiel Autogas oder Hybridantrieb setzen.

Wenn man die veröffentlichten Zahlen interpretiert, so lässt sich ziemlich sicher sagen, dass zunehmend mehr Autofahrer auf den Geldbeutel schauen, wenn es um das Thema Auto geht. Vor allem der hohe Anteil der Dieselfahrzeugen verdeutlicht dies. Die Autofahrer entscheiden sich inzwischen bewusst für dieselbetriebene Fahrzeuge um beim Tanken sparen zu können. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass auch alternative Kraftstoffe und Antriebskonzepte auf steigendes Interesse stoßen. Zwar ist der Anteil dieser Fahrzeuge immer noch verschwindend gering, dennoch lässt sich sagen, dass auf 100 Fahrzeugen ein Fahrzeug kommt, das ein alternatives Antriebskonzept beherbergt - bis vor ein paar Jahren wäre ein solch hoher Anteil noch unvorstellbar gewesen.

Die Gunst der Autokäufer wird von einem Dreigestirn bestimmt

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 11:23 am on Donnerstag, Januar 24, 2008

Käme eine gute Fee und würde den Wunsch nach einem neuen Auto erfüllen, lägen Mercedes, Audi und Volkswagen derzeit ganz vorne. Mit 13,9 Prozent, 13,2 Prozent und 13 Prozent stehen die drei deutschen Autobauer ganz hoch im Kurs der Käufer. Bei der letzten Befragung durch TNS Infratest Automotive konnte Mercedes sich noch deutlicher behaupten. Ähnlich ist es allen Premium-Marken ergangen. Sie alle mussten Einbußen in der Gunst der Fahrer hinnehmen.

Das zeigte sich besonders beim Hersteller BMW, der nur noch auf 9,9 Prozent kommt und Porsche mit 4,1 Prozent. Der Leiter der Studie, Stoyan Kamburow, fasst das Ergebnis in beinahe poetischen Worten zusammen: „Die Deutschen träumen immer defensiver, geht es um ihre Autos.“ Davon profitieren vor allem die so genannten Volumen-Marken. Volkswagen konnte gleich um 2,6 Prozent zulegen, Ford um 1,2 Prozentpunkte und Peugeot um 1,4 Prozent. In den deutschen Garagen ist die Bescheidenheit eingezogen.

Geht es nicht rein um die Marke, sondern um ein konkretes Modell, kam es zu einem Wachwechsel an der Spitze. Der Audi A6 musste sich mit 3,5 Prozent dieses Mal mit Platz drei begnügen. Dafür bleibt der Sieg quasi in der Familie und darf sich VW über die drei Spitzenplätze freuen, angeführt vom A4 (3,9 %) und dem Golf (3,7 %). Weit abgeschlagen folgt die C-Klasse von Mercedes, die sich im Bereich um zwei Prozent festsetzen konnte. Ein wenig spiegelt sich in der Umfrage auch die Umweltdiskussion wieder, allerdings auch wirklich nur ein wenig. Bei Toyota, der Marke, die sich besonders für umweltfreundliches Fahren stark macht, kommt man auf 2,4 Prozent, während die Luxus-Geländewagen insgesamt 6,2 Prozent erreichen.

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