Mi, 2nd Januar, 2008 - Posted by
Ist es wirklich nur billig, dieses Auto, das Tata uns im Januar noch vorstellen möchte? Oder ist es günstig, gut zu fahren und entspricht es den wichtigsten Sicherheitsstandards? Für 1 700 Euro soll dieses Fahrzeug zu haben sein, und sogar in zwei verschiedenen Fassungen, als Benziner mit 660 Kubikzentimetern Hubraum und als Diesel mit 700 Kubikzentimetern. Das Licht der Fachpresse und der Öffentlichkeit soll der Tata auf der Auto Expo in New Delhi erblicken. Und die Hersteller des Tata haben hehre Ziele: Zu Anfang sollen 250 000 Fahrzeuge im Jahr vom Band laufen, diese Zahlen soll auf die Menge von 1 000 000 produzierten Fahrzeugen pro Jahr erhöht werden.
Es bleibt abzuwarten, wie gut sich dieses Auto wirklich verkaufen wird. Wird dann eine Vielzahl von indischen Motorradfahrern wirklich auf dieses Fahrzeug umsteigen, nur weil es kaum teurer als ein Motorrad ist? Zumindest der Indien-Chef von Bosch, Albert Hieronimus, wagt diese Prognose. Er zumindest sieht die Zukunft in den LPC, den Low Price Vehicles. Inwieweit diese dann auch zu uns kommen werden, kann noch keiner voraussagen oder voraussehen.
Vielleicht sind unsere Sicherheitsmaßstäbe zu hoch angesetzt für diese Art von Fahrzeugen, was ja nicht gerade das Schlechteste ist. Der Straßenverkehr in Deutschland ist sicher nicht vergleichbar mit dem Verkehr auf Indiens Straßen. Aber vielleicht wird es Abwandlungen geben, erweiterte LPC, die auch bei uns fahren dürfen. Die Auto Expo in New Delhi hat ihre Türen vom 10. bis zum 17. Januar geöffnet. Lassen wir uns überraschen, was der Tata so bringt. Vielleicht findet wirklich ein Wandel statt, und aus dem zweitgrößten Markt für Zweiräder, den Indien derzeit inne hat, wird der größte Markt für Low Price Vehicles.
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