KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

BMW Streichkonzert

Abgelegt unter: Autos — Gerald at 7:48 pm on Freitag, Dezember 21, 2007

BMW streicht 8 000 Stellen in Deutschland. Und es kommt, wider Erwarten, kein Aufschrei der IG Metall. Neben vielen Zeitarbeitern, die hier sowieso keine Relevanz zu haben scheinen und deshalb auch nicht zur Interessensklientel der Gewerkschaft der Metallarbeiter gehören, werden tausende Mitarbeiter aus der Stammbelegschaft gestrichen. BMW will es mit der Rendite von Mercedes aufnehmen, die eigene liegt nur bei sechs Prozent, die Umsatzrendite vom schwäbischen Autohersteller hingegen bei neun Prozent.

Stellenabbau im Namen der Rendite? Kneift die IG Metall deshalb beide Augen zu? Wo ist sie hier, die sonst so streitbare Gewerkschaft? Seltsam mag dies für einen Außenstehenden anmuten. Oder hat man vielleicht gar irgendetwas verpasst? Und was soll es dann, dass in dem Werk Spartanburg, das in den Vereinigten Staaten liegt, und in China, sogar zusätzliche Arbeiter eingestellt werden? Billigarbeiter contra Qualität? BMW, die Bayerischen Motorenwerke, einst bekannt für gute deutsche Wertarbeit, entlässt deutsche Arbeiter zu Gunsten der billigeren Produktion im Ausland? Und die IG Metall schaut einfach so zu oder besser gesagt: weg. Ein schönes Weihnachtsgeschenk, das den in Deutschland von BMW beschäftigten Mitarbeitern gemacht wird. Und alles nur im Namen der Rendite.

Ob da vielleicht gedacht wird, dass vom Existenzverlust bedrohte Arbeiter bessere Arbeit leisten? Oder dass die Deutschen eher wieder BMW kaufen, um die Rendite zu erhöhen? Denn wer hofft, dass die von BMW hergestellten Fahrzeuge nach der Ausweitung der Auslandsproduktion und Einschränkung der Inlandsproduktion in Zukunft weniger kosten werden, wird in die Röhre schauen.

Entlassungen nun auch bei BMW, Fröhliche Weihnachten kann man da nur sagen. Die IG Metall scheint eh längst in den Feiertagen zu weilen …

Crashtest bestanden – Sechs neue Modelle waren auf dem Prüfstand

Abgelegt unter: Sicherheit, Test — Christel at 7:45 pm on Freitag, Dezember 21, 2007

European New Car Assessment Program, der herstellerunabhängige Tester, kurz genannt Euro NCAP, hat sechs Neuwagen auf ihre Sicherheit getestet. Das Ergebnis war erstaunlich, erstaunlich gut und zeigt wieder einmal, wie viel die Autobauer von Heute für die Sicherheit von Morgen tun. Getestet wurden der Volvo V70, der Daihatsu Materia, der Honda Civic, die Mercedes Benz C-Klasse, der Mazda 2 und der Renault Laguna. Bei einem früheren Test waren die Airbags vom Volvo V70 und dem Madza 2 ins Visier genommen worden und hatten nicht bestanden. Bei diesem neuen Test versagte nur der Kopfairbag des Volvo V70 und reagierte zu spät.

Auch generell lief nicht alles glatt bei den Tests. So kamen nur vier der sechs geprüften Wagen auf fünf Sterne, die C-Klasse von Mercedes-Benz, der Mazda 2, der Renault Laguna und trotz des Airbag-Versagers der Volvo V70. Man könnte jetzt sagen: Wie nur vier der sechs Wagen haben den Test richtig gut bestanden? Aber das wäre, als würde man die halb leere Flasche sehen und nicht die halb volle. So ist der Renault Laguna fast auf die Höchstpunktzahl gekommen, wäre da nicht plötzlich eine Türe im Fondbereich aufgegangen während des simulierten Tests eines Seitenaufpralls.

Alles in Allem kann der Betrachter zufrieden sein mit diesen Testergebnissen. Schließlich zeigt es eine Vorausschau der Autobauer in Hinsicht der Sicherheit der Insassen. Und Fehler, die vorhanden sind, sind schließlich dazu da, ausgemerzt zu werden. Denn: Wer nicht getestet wird, kann nicht feststellen, wo noch Schwachstellen sind, die dazu da sind, beseitigt zu werden.

ADAC: Umweltzonen werden nicht die Umwelt schonen

Abgelegt unter: Umwelt, Verkehr — Christel at 7:19 pm on Mittwoch, Dezember 19, 2007

Seit der „Licht Aus“ Aktion am 8. Dezember dieses Jahres ist es in aller Munde: CO2, das Kohlendioxid, welches verantwortlich ist für den Treibhauseffekt. Dabei kommen auch die neu zu schaffenden Umweltzonen ab 2008 ins Gespräch. Doch bringen diese wirklich etwas? Der ADAC zumindest stellt dieses in Frage. Ein vom größten Automobilclub Deutschlands erstelltes Gutachten besagt nämlich, dass die Umweltzonen rein gar nichts bringen und der Effekt solcher Zonen plus minus Null wäre, also ohne irgendeinen Nutzen. Laut Ulrich Klaus Becker, dem ADAC-Vizepräsident für Verkehr, sind die Umweltzonen ohne jeden Zweck. Er ist der Ansicht, „dass Fahrverbote das Feinstaubproblem nicht lösen können. Deswegen fordere ich die betroffenen Kommunen auf, auf diesen ungerechtfertigten Eingriff in die Mobilität der Menschen zu verzichten.“

Wichtiger ist für den ADAC die Nachrüstung der Fahrzeuge mit Rußpartikelfiltern und empfiehlt dies auch seinen Mitgliedern, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Interessant ist dabei, dass der ADAC anmerkt, dass lediglich fünf Prozent der Belastung mit Feinstaub überhaupt durch PKW bedingt sind. Auch der Verwaltungsaufwand, den die Umweltplaketten für das Befahren der Umweltzonen mit sich bringen, wird scharf kritisiert. Hier wird ein Aufwand geschaffen, der Millionen von Autofahrern betrifft, deren Fahrzeuge gar keinen Ausstoß von Rußpartikeln haben. Da wird wieder in einen Topf geworfen, was gar nicht in einen Topf gehört und damit Millionen von Autofahrern zu Umweltsündern gebrandmarkt, obwohl nur ein Teil der PKW zur Feinstaubbelastung beiträgt.

Auch wird den Städten angeraten, statt der Umweltzonen Grüne Wellen für den Straßenverkehr zu bewirken, um damit den Verkehr „intelligenter zu lenken“. Denn gerade ein ständiger Stop and Go Verkehr verbraucht nicht nur mehr Benzin und nutzt die Fahrzeuge schneller ab, sondern bewirkt auch einen höheren Ausstoß von Rußpartikeln.

Regelungen zum CO2 Ausstoß - Es kommt zum Eklat – und Verheugen geht

Abgelegt unter: Umwelt, Verkehr — Christel at 7:11 pm on Mittwoch, Dezember 19, 2007

Zumindest verlässt er wohl die EU Kommission, in deren Reihen sich keine Einigung fand über die neuen Regelungen zum CO2 Ausstoß. Heute stellte Umweltkommissar Stavros Dimas die Pläne vor, die zum Klimaschutz beitragen sollen, Verheugen erschien jedoch nicht zur stattfindenden Pressekonferenz.

Ein hehres Ziel hatte sich die EU Kommission gesetzt, nachhaltig wollte man etwas zum Klimaschutz tun. Heraus kam dabei weder eine wirklich Einigung noch ein klares Ziel. Nur eines ist sicher: Neuwagen werden in Zukunft teurer zu bezahlen sein. Im Schnitt kosten die neuen Umweltauflagen einen Käufer in Zukunft 1.300 Euro mehr. Gerade deutsche Unternehmen sind davon betroffen, da diese bei Weitem nicht nur Kleinwagen bauen. Denn man hat den Herstellern von Wagen der oberen Klassen harte Strafen in Aussicht gestellt, bis in die Milliarden könnte dies gehen, wenn sie nicht bis 2012 den Ausstoß von CO2 auf 120 Gramm pro gefahrenen Kilometer senken.

Warum Verheugen letztlich fernblieb, vermag keiner zu sagen. Vermutungen zu äußern wäre wohl nicht das richtige. Nach Abschluss der eigentlichen Pressekonferenz, zu der er nicht erschienen war, gab er der Deutschen Presse-Agentur nur ein äußerst kurzes Interview: “Ich kann das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2012 auf 120 Gramm zu senken, vollständig unterstützen.” Mehr hatte er nicht mehr dazu zu sagen. Die Interpretation bleibt anderen überlassen. Nur eines ist sicher: Es wird sowohl den Autoherstellern wie auch den Käufern von Neuwagen finanziell an den Karren gehen. Ob dies langfristig etwas für den Klimaschutz bringen mag, wird man erst in einigen Jahren bis Jahrzehnten sehen. Man darf auf die nächsten Pläne aus dem Hause Stavros Dimas und Kommissionspräsident José Manuel Barroso gespannt sein.

Badische Versicherung - neue Produktlinie im Bereich Kfz-Versicherung

Abgelegt unter: KFZ, Versicherung — sabine at 7:11 pm on Dienstag, Dezember 18, 2007

In den Produktlinien „Komfort“ und „Grund“ setzt die BGV / Badische Versicherung im Bereich der Kfz-Versicherung auf den Umweltschutz. Alleine 5 Prozent Öko-Bonus erhalten Fahrzeughalter deren Fahrzeug mit alternativen Antriebsarten ausgestattet sind. Weitere 15 Prozent Ersparnis ergibt sich aus der Einwilligung zu Reparaturen, nach einem Unfall, eine BGV- Partnerwerkstatt aufzusuchen. Durch dieses Modell kann der Kunde möglicherweise doppelt sparen, denn neben dem geringen Beitragssatz von heute, können die Einsparungen durch die Kooperation für einen günstigen Beitrag in der Zukunft sorgen.

Der Komfort- Tarif hält weitere Extras bereit.

  • Keine Beitragerhöhung nach einem Unfall, wenn der Kunde in der besten Schadensfreiheitsklasse ist.
  • Neue Fahrzeuge erhalten 24 Monate lang eine Neupreisentschädigung
  • Grobe Fahrlässigkeit ist mitversichert
  • Versicherungsschutz besteht für Marderbisse, Schäden durch:
    • Lawinen,
    • Pferde
    • Schafe
    • Rinder
    • Ziegen

Mit dem optionalen Rabattschutz im Komfort-Tarif wird der Versicherte selbst bei einem Unfall nicht im Schadenfreiheitsrabatt zurückgestuft, sondern ganz normal im nächsten Jahr weiter gestuft.

In beiden Produktlinien ist eine kostenfreie Zusatz-Haftpflichtversicherung für Fahrzeuge im europäischen Ausland enthalten. Ebenfalls werden Glasbruchreparaturen ohne Anrechnung der Selbstbeteiligung reguliert. Kinder der Versicherten und Zweitfahrzeuge können unter bestimmten Bedingungen die Einstufung in eine günstigere Schadensfreiheitsklasse erhalten.

Ab März kommt die Versicherungs-Pin

Abgelegt unter: Versicherung — Christel at 2:06 pm on Dienstag, Dezember 18, 2007

Wem das Anmelden eines Autos immer zu lange dauerte, der bekommt die für ihn wohl schönsten Neuigkeiten direkt zum Weihnachtsfest: Das Anmelden von Kraftfahrzeugen erfolgt von März 2008 an mit der Verknüpfung einer elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) und einer Personen-Identitäts-Nummer (PIN). Zukünftig kann dann gewählt werden, ob man weiter die bislang gängige Versicherungs-Doppelkarte haben möchte oder ob man mit einer codierten Pin arbeiten möchte.

Gerade für Menschen, die aus beruflichen Gründen häufig Autos zulassen, ist dies eine enorme zeitliche Erleichterung. Aber auch für den privaten Halter eines KFZ ist dies eine sehr große Zeitersparnis, da hier viel Warterei wegfällt. Das Versicherungsunternehmen des Halters beantragt in diesem Falle die Pin, die per Telefon, SMS oder per Email weitergegeben wird. Dies dient zugleich auch als Nachweis des bestehenden Schutzes durch die KFZ Haftpflichtversicherung.

Ein Manko dieser neuen Entwicklung ab März 2008 sieht der ACE Auto Club Europa jedoch in der mangelnden technischen Ausstattung mancher Behörden. Sollte dies jedoch bis dahin geändert werden, ist der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten, und dies kommt sowohl den Fahrzeughaltern, den Versicherungen wie auch den zuständigen Behörden zugute.

Sollte es nun wirklich so kommen, dass alle entsprechenden Behörden technisch hinreichend ausgestattet sind, wird die Zulassung nur noch Sekunden andauern. Durch die siebenstellige Pin ist es möglich, die Daten des Fahrzeugs und des Halters schnell abzugleichen und sie direkt an das Kraftfahrtbundesamt (KBA) weiter zu geben. Dies wäre eine enorme Erleichterung für jeden der Beteiligten, hoffen wir, dass sie überall kommt, die ausreichende technische Ausstattung für den Wechsel in die neue Anmeldungszeit!

Alles Umwelt oder was?

Abgelegt unter: Umwelt, Verkehr — Christel at 8:54 am on Dienstag, Dezember 18, 2007

Köln, Hannover und die Bundeshauptstadt Berlin starten am 1. Januar 2008 mit einer bahnbrechenden Aktion: Sie richten so genannte Umweltzonen ein und wollen damit die Belastung der Umwelt durch Feinstaub wesentlich verringern. Nur: Anscheinend scheint das nichts zu bringen. Eine Studie des ADAC will belegen, dass all dies keinen Nutzen hat. Nur die Umrüstung der Autos mit Diesel würde nachhaltig eine Besserung und Verringerung der Umwelt bringen. Nicht aber die Ausgabe von Plaketten für alle Autofahrer, auch für jene, die gar kein Fahrzeug mit Ausstoß von Rußpartikeln fahren. Der Rundumschlag der Städte scheint nur die Bürokratie zu fördern, nicht aber der Umwelt etwas zu bringen.

Wer nun letztendlich recht hat, wird sich in einigen Monaten zeigen, wenn die ersten Messdaten aus den Städten, die als Vorreiter in den Kampf gegen den Feinstaub ziehen, vorliegen werden. Vorher ist das Eine wie das Andere nur graue Theorie, die sich so oder so in der Realität beweisen muss. Sollte die Belastung durch Feinstaub in den Städten Berlin, Köln und Hannover gedrosselt werden, haben diese Städte recht mit ihrer Politik der Umweltzonen. Verbessert sich die Belastung dagegen nicht, werden neue Fragen aufgeworfen werden - ob das Modell die richtige Lösung ist oder ob nicht andere Möglichkeiten der Problembewältigung geschaffen werden müssen.

Einer wird immer recht haben am Ende, wer dies jedoch sein wird, kann man heute noch nicht sagen, es bleibt abzuwarten, und nur zu hoffen, dass Umweltzonen die Ursache an der Wurzel packen und nicht noch nach anderen Wegen gesucht werden muss, weil letztlich alles nur ein Irrtum war.

Weg mit der KFZ-Steuer?

Abgelegt unter: Verkehr — Christel at 7:43 pm on Montag, Dezember 17, 2007

Wieder einmal meldet sich der Bund der Steuerzahler zu Wort. Manchmal hören viele weg, da es oft nur Luftblasen zu sein scheinen, die sowieso niemanden interessieren. Diesmal hat der BdSt jedoch ein heißes Eisen angepackt: Die KFZ-Steuer. Wenn es nach ihrer Meinung geht, sollte der Sprit noch teurer werden. Nicht gerade schön, wenn man viel und oft mit dem Fahrzeug unterwegs ist oder dies gar sein muss. Doch dies ist nicht die einzige Botschaft. Im Gegenzug sollte die KFZ-Steuer abgeschafft werden. Ein Rauf der Mineralölsteuer also und weg mit der Besteuerung der Fahrzeuge.

Nur: Ist es nicht eine Milchmädchenrechnung, die da gemacht wird? Die Mineralölsteuer ist sowieso extrem hoch und drückt die Spritpreise dank des gestiegenen Ölpreises immer weiter nach oben. Macht es dann Sinn, wenn eine Familie mit zwei Fahrzeugen, die beide benötigt werden, keine KFZ-Steuer mehr zahlen müssen, und dafür ein Mehr an Spritgeld auszugeben haben? Bleibt da unter dem Strich eine Ersparnis über oder ist es vielmehr nicht so, dass es für den Einzelnen, ganz besonders aber für Familien, nicht doch noch teurer werden wird?

Der Staat verdient dank der Höhe des Ölpreises gut mit derzeit. Macht es nicht vielmehr Sinn, die Mineralölsteuer im Gegenzug zu senken und damit Erleichterung zu schaffen? Der Bund der Steuerzahler will nur eine geringfügig erhöhte Mineralölsteuer. Schön für euch, mag man da denken. Und ja, natürlich würde die Abschaffung der KFZ-Steuer zur Reduzierung von Bürokratie beitragen in unserem Land. Auch zu einer Steuervereinfachung. Letztlich alles sehr logisch. Aber sollte nicht erst gerechnet werden, bevor geredet wird? Denn: Wenn eine Steuer wegfällt und eine andere erhöht wird, heißt das in den seltensten Fällen etwas Gutes.

Schaden durch Heizlüfter im Auto - Privathaftpflicht muss zahlen

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz, Versicherung — sabine at 7:09 pm on Sonntag, Dezember 16, 2007

Einem Privathaftpflicht Versichertem (der spätere Kläger) wurde von seinem Arbeitgeber ein PKW für den Weg zur Arbeit zur Verfügung gestellt. Der Versicherte stellte am Morgen einen Heizlüfter in das Auto um die vereisten Front- und Seitenscheiben vom Frost zu befreien. Währenddessen blieb er jedoch nicht an seinem Auto, sondern kehrte in seine Wohnung zurück. Als er zehn Minuten später zurückkam musste er feststellen, dass der Heizlüfter in der Zwischenzeit im PKW enorme Brandschäden (6.700 €) verursacht hatte.

Der Kunde meldete diesen Schaden nun seinem privaten Haftpflichtversicherer, in der Annahme, den Schaden vom Versicherer erstattet zu bekommen. Die Versicherungsgesellschaft berief sich dagegen auf die so genannte Benzinklausel und verweigerte die Kostenübernahme. Der Versicherte klagte und bekam vor dem Bundesgerichthof am 13. Dezember 2006 (AZ: IV ZR 120/05) Recht.

Die Richter in Karlsruhe ließen die Benzinklausel nicht gelten, denn die Benzinklausel nehme Schäden, welche mit dem Gebrauch von Kraftfahrzeugen verbunden sind, vom Versicherungsschutz der Privathaftpflicht aus, um die Doppelversicherung mit der Kfz-Haftpflichtversicherung zu vermeiden. Mit der Enteisung wollte der Kläger seine Fahrt vorbereiten, sei jedoch nicht gleich losgefahren. Ein weiterer Punkt der zu diesem Urteil führte war der, dass der Schaden durch den Gebrauch des Heizlüfters entstand und nicht durch den Gebrauch des Autos. Die Versicherung musste demzufolge für den Schaden aufkommen.

Wenn man als Versicherte(r) Ärger mit seiner Gesellschaft hat, sollte man sich am besten anwaltlich beraten lassen.

Preisstabilität bei Finanzierung und Versicherung, ein wichtiges Kriterium beim Autokauf

Abgelegt unter: Autos, Finanzierung, Versicherung — sabine at 6:13 pm on Sonntag, Dezember 16, 2007

Im Auftrag der Allianz hat die puls Marktforschung mehr als 1.000 Neu- und Gebrauchtwageninteressenten auf den großen Online-Autobörsen zum Thema Finanzierung befragt. Im Zuge dieser Umfrage stellte sich heraus, dass Mobilitätspakete aus Finanzierung und Versicherung für mehr als die Hälfte der Befragten von großem Interesse sind. Um flexibel zu bleiben, wollen ein Drittel der Neu- und Gebrauchtwageninteressenten beim Fahrzeugkauf auf eine Finanzierung nicht verzichten.

Somit werden Mobilitätspakete am Markt immer beliebter. Auch nach den Bestandteilen eines Finanzdienstleistungspaket wurde gefragt und hier wünschten sich 50,7 % der Befragten die Finanzierung ihres Fahrzeuges und 46 % die Fahrzeugversicherung. Für „Interessant „ oder „sehr interessant“ hielten 55 % der Befragten den Abschluss eines Finanzdienstleistungspaketes (Finanzierung/ Versicherung). Wobei die befragten Autokäufer, die auf jeden Fall ihr Auto finanzieren lassen wollen, ein noch größeres Interesse an diesen Paketlösungen zeigten (71,4 %). Finanzierung und Versicherung aus einer Hand zu erhalten bevorzugen 53,7 %, dass ist jeder Zweite.

Aber nicht nur der Kaufpreis ist bei den Kunden ein wichtiger Gesichtpunkt, auch laufende Kosten, wie Reparaturen und Versicherung tragen zu einer Entscheidung bei. Wichtig (49,1 %) bis sehr wichtig (44,8 %) sind für alle, die ihr Auto finanzieren wollen, die kalkulierbaren Kosten über den Finanzierungszeitraum hinweg. Gleich bleibende Raten bei Finanzierung und Versicherung nach einem Unfall, gehören ebenfalls zu den Entscheidungskriterien bei den potenziellen Autokäufern.

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