Autokauf in den USA lohnt sich dank schwachem Dollar
Der Dollar ist schwach. Und das ist gut für alle, die Technik und mehr günstig in den USA kaufen wollen. Dabei rücken auch Autos wieder zunehmend ins Visier von Schnäppchenjägern. Denn gerade hier lassen sich viele tausend Euro sparen, wenn man es geschickt angeht. Der TÜV Süddeutschland jedenfalls sieht einen deutlichen Aufwärtstrend bei Importen aus den USA, und das nicht nur bei Oldtimern.
Seinen Höhepunkt erlebte der Transfer von Fahrzeugen über den großen Teich in den 80 und 90er Jahren, als Mustang und Corvette auf deutschen Straßen die Blicke auf sich zogen. Danach wurde es eher ruhig und haben nur noch wenige Autofans den US-amerikanischen Markt gesichtet. Jetzt lohnt es sich wieder, gerade bei Neuwagen von deutschen Herstellern wie den Audi Q7 oder den VW Tiguan. Die Preisunterschiede sind enorm. Schon beim Golf lassen sich bis zu 50 Prozent sparen.
Der Flug in die USA, um sich sein Traumauto auszusuchen ist nicht mehr allzu teuer und die Auswahl bei den großen Autohäusern enorm. Muss hierzulande länger gewartet werden, bis das gewünschte Modell geliefert wird, steht es in Amerika oft abholbereit auf dem Hof. Bei Gebrauchten kann es – wie auch hier – etwas dauern, bis man Erfolg hat. Nach der ausgiebigen Probefahrt und den Preisverhandlungen, die noch mal ein paar Dollar Ersparnis bringen können, geht es dann um den Transport nach Deutschland. Entweder man kümmert sich selbst darum oder beauftragt über das Autohaus eine Spedition, die alles in die Hand nimmt.

