Sa, 29th Dezember, 2007 - Posted by
Im Jahr 2008 steigen die Bußgelder an, zum Teil sogar sehr drastisch. So wird das Drängeln, das bislang mit 250 Euro zu Buche schlug, auf bis zu 400 Euro an Kosten steigen. Aber auch die anderen Verkehrssünder trifft es teilweise sehr happig. Wer innerhalb eines Ortes 26 km/h zu viel drauf hat an Geschwindigkeit, zahlt ab Frühjahr oder Sommer 100 Euro, gleich mal 40 Euro mehr als noch in 2007. Wer außerhalb geschlossener Ortschaften 51 km/h mehr als die erlaubte Geschwindigkeit fährt, muss 240 Euro blechen, das macht 90 Euro mehr, was gleich mal schlappe 60 Prozent „Teuerung“ bei dieser Bußgeldangelegenheit ist.
Die Fahrverbote bei Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt es dann ab 31 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften und bei 41 km/h außerhalb von Ortschaften.
Auch für Promillesünder wird es nicht günstiger werden, ganz im Gegenteil. Wer mehr als 0,5 Promille im Blut hat, und dabei erwischt wird, wird mit 500 Euro zur Kasse gebeten. Aber nur beim ersten Mal kommt man so günstig davon. Für Wiederholungstäter schlägt dann ein Bußgeld von 1 500 Euro ein tiefes Loch in den Geldbeutel.
Zugestimmt haben den Änderungen inzwischen die Verkehrsminister der einzelnen Bundesländer. Der Bundestag und auch der Bundesrat werden jedoch erst im Frühjahr zu den Veränderungen im Bußgeldkatalog beraten. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Bußgelder nach oben schießen werden. Zum Leid derer, die sich dann und wann nicht so ganz an die Verkehrsregeln und die StVO halten, und zur Freude derer, die sich daran halten.
Bußgelder machen den Staat übrigens nicht reich, entgegen aller Vermutungen werden die Bußgelder oft guten Zwecken zugewiesen, wie zum Beispiel Kinderhilfswerken oder ähnlichen wohltätigen Einrichtungen.
![]() |
Noch keine Kommentare.