Ferrari will in der Formel 1 mit neuer Elektronik und Aerodynamik punkten
Stillstand kann sich in der Formel 1 keines der Teams erlauben. Bei Ferrari wird deshalb das alte Modell komplett auseinandergenommen und erhält weit mehr als nur ein paar Schönheitsoperationen verpasst. Der Bolide, mit dem der Rennstall 2008 die Strecken für sich gewinnen will, wird komplett neu und hat sich in ersten Tests als durchaus konkurrenzfähig erwiesen.
„Wir werden ein völlig neues Auto bauen, auch wenn radikale Schritte wegen des Reglements in der neuen Saison nicht möglich sind“, erklärte Also Costa, Technikchef bei Ferrari, in einem Interview. Größten Wert legt man beim Design und der Technik im kommenden Jahr auf die Aerodynamik. Der zweite Bereich, in den das Team sehr viel Arbeit steckt, ist die Elektronik, da der Motor und das Getriebe demnächst vier Rennen überstehen müssen.
Bei der Optik setzt Ferrari auf eine völlig veränderte Frontpartie und verleiht auch den Seitenkästen sowie dem Flügel ein neues Aussehen. In die Planungen flossen die Daten ein, die bei Tests in Barcelona und Jerez gesammelt wurden. Daran beteiligt waren nicht nur die aktuellen Fahrer des Teams, sondern auch Michael Schumacher. Von einer Revolution möchte man in Italien noch nicht sprechen, dafür in 2008 von Anfang kräftig Punkte sammeln.

