Di, 18th Dezember, 2007 - Posted by
Köln, Hannover und die Bundeshauptstadt Berlin starten am 1. Januar 2008 mit einer bahnbrechenden Aktion: Sie richten so genannte Umweltzonen ein und wollen damit die Belastung der Umwelt durch Feinstaub wesentlich verringern. Nur: Anscheinend scheint das nichts zu bringen. Eine Studie des ADAC will belegen, dass all dies keinen Nutzen hat. Nur die Umrüstung der Autos mit Diesel würde nachhaltig eine Besserung und Verringerung der Umwelt bringen. Nicht aber die Ausgabe von Plaketten für alle Autofahrer, auch für jene, die gar kein Fahrzeug mit Ausstoß von Rußpartikeln fahren. Der Rundumschlag der Städte scheint nur die Bürokratie zu fördern, nicht aber der Umwelt etwas zu bringen.
Wer nun letztendlich recht hat, wird sich in einigen Monaten zeigen, wenn die ersten Messdaten aus den Städten, die als Vorreiter in den Kampf gegen den Feinstaub ziehen, vorliegen werden. Vorher ist das Eine wie das Andere nur graue Theorie, die sich so oder so in der Realität beweisen muss. Sollte die Belastung durch Feinstaub in den Städten Berlin, Köln und Hannover gedrosselt werden, haben diese Städte recht mit ihrer Politik der Umweltzonen. Verbessert sich die Belastung dagegen nicht, werden neue Fragen aufgeworfen werden - ob das Modell die richtige Lösung ist oder ob nicht andere Möglichkeiten der Problembewältigung geschaffen werden müssen.
Einer wird immer recht haben am Ende, wer dies jedoch sein wird, kann man heute noch nicht sagen, es bleibt abzuwarten, und nur zu hoffen, dass Umweltzonen die Ursache an der Wurzel packen und nicht noch nach anderen Wegen gesucht werden muss, weil letztlich alles nur ein Irrtum war.
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