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Ersatzteile fürs Auto kommen immer öfter aus der Fälscherwerkstatt

Fr, 30th November, 2007 - Posted by Andre -

Wenn der Onkel voller Stolz mit der Rolex am Handgelenk aus dem Urlaub zurückkommt und erzählt, sie habe nur 50 Euro gekostet, weiß jeder, es handelt sich nicht um eine echte Luxusuhr. Spätestens der tickende statt eines „fließenden“ Sekundenzeigers entlarvt das Plagiat. Inzwischen sind es aber nicht nur Uhren, T-Shirts und Jeans, die nachgemacht werden. Ins Visier der Fälscher geraten zunehmend auch Ersatzteile für das Auto, denn sie bringen mehr Geld und Käufer in Lebensgefahr.

Continental, einer der großen internationalen Automobilzulieferer, geht mit allen verfügbaren Mitteln, personell und juristisch, gegen die Produktpiraten vor. Denn es geht inzwischen nicht nur um einzelne Ersatzteile, die auftauchen. Das gesamte Sortiment findet sich als plumpe Fälschung auf dem Markt. Das reicht bis zur Kopie des Profils von Lkw-Reifen. Solche Räder wurden zusammen mit Verpackungsmaterial – natürlich auch kopiert – und Keilriemen in Taiwan entdeckt. Der Händler erhielt eine Schadensersatzforderung.

Betroffen von den billigen Nachahmungen sind nahezu alle großen Firmen. Logos und die Beschreibungen werden nur leicht verändert. Kunden glauben dem faulen Zauber und gehen davon aus, qualitativ hochwertige Ware gekauft zu haben. Für die Hersteller geht das einher mit einem Imageverlust und einem enormen Schaden. Zehn Prozent des Welthandels machen die Fälschungen bereits aus. Auch wenn bei ebay weltweit 2000 Fachkräfte Auktionen durchforsten und schwarze Schafe unschädlich machen. Die Fälscher finden immer wieder neue Vertriebswege für ihren minderwertigen Schrott, der im Ernstfall zu Unfällen führen kann.

Category : Autos / Sicherheit

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