Fr, 23rd November, 2007 - Posted by
Das RWI Essen (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) hat sich anhand der Erhebungen des Deutschen Mobilitätspanels ein Bild von Nutzungsverhalten in punkto Auto gemacht. Das Ergebnis: Männer setzen sich öfter ans Steuer, während Frauen häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.
Bezogen auf Fahrten, die nicht mit dem Beruf zu tun haben, kommen Frauen bei insgesamt 6,5 Kilometern am Tag auf eine Strecke von 4,3 Kilometern, für die das Auto herhalten muss. Männer, die im Schnitt 5,5 Kilometer täglich zurücklegen, sitzen davon 4,7 Kilometer im eigenen Fahrzeug. Wie stark das Auto individuell genutzt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Allgemein lässt sich sagen, dass vor allem die Entfernung zur nächsten Haltestellen ausschlaggebend ist. Mit jedem Meter mehr, der bis zum Bus oder zur Bahn gelaufen werden muss, wird es wahrscheinlicher, dass das Auto genommen wird. Bei Frauen spielt zudem eine Rolle, ob sie Kinder haben. Wenn, ergeben sich die meisten Kilometer aus Fahrdiensten zur Schule, zum Sportverein oder zur Geburtstagsfeier vom Kumpel.
Fakt ist auch, dass Frauen häufig zurückstecken müssen, wenn weniger Autos im Haushalt vorhanden sind als Fahrer. In dem Fall sind es die Männer, die sich für nicht-berufliche Zwecke den Zündschlüssel schnappen. Daran ändert sich auch im Alter wenig. Männer fahren erst ab rund 55 Jahren weniger. Bei Frauen setzt diese „Phase“ bereits mit 42 ein. Berufstätige, die für den Weg zur Arbeit auf ein Fahrzeug angewiesen sind, fahren privat ebenfalls weniger – im Schnitt 1,56 Kilometer.
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Dachte mir sowas schon. Dürfte ja auch darin liegen das Frauen meistens bei den Kinder zu Hause bleiben und deswegen weniger unterwegs im Schnitt sind.