Di, 20th November, 2007 - Posted by
Alleine schon der Anblick eines Porsche fördert bei echten Autofans den Speichelfluss, Das ist in den USA genau wie hier. Nur müssen die Amerikaner mit einem Manko klarkommen. Sie sitzen hinter dem Steuer eines durchzugstarken Fahrzeugs, das problemlos auf über 200 Sachen beschleunigt, dürfen auf den Straßen aber nur 120 fahren. Das richtige Porsche-Gefühl kommt da nicht auf. Deshalb hat das Unternehmen, das in diesem Jahr über 35.000 Fahrzeuge auf dem amerikanischen Markt verkauft hat, die Porsche Sport Driving School gegründet. Seit sieben Jahren lernt man hier, wie es ist, einen Sportwagen zu lenken.
Angeboten werden Tageskurse, eine Winterfahrschule und Programme speziell für Frauen. Große Probleme, ausreichend Teilnehmer zu finden, gibt es nicht. Die Angebote sind immer ausgebucht. Die meisten haben ihren Kursus geschenkt bekommen und harren der Dinge, die im Barber Motorsports Park in Birmingham auf sie warten. Das sind unter anderen 50 Porsche, vom 911 bis zum Cayenne. Mit ihnen dürfen sie auf die Piste.
Geschwindigkeit ist dabei nicht alles. Es geht um Sicherheit. Die Teilnehmer lernen unter anderem, wie sie sich bei feuchter Fahrbahn zu verhalten haben, wie man richtig bremst und gegenlenkt. Eines aber wollen danach alle: Richtig Gas geben. Wer bislang immer nur mit 120 km/h gefahren ist und dann plötzlich auf 200 kommt, spürt zum ersten Mal die Kraft des Motors. Für Porsche hat die Schule inzwischen einen wichtigen Platz im Marketing eingenommen. Viele, die hier Blut geleckt haben, gehören später zu den treuesten Kunden.
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Gewußt wie und gerade solche Testfahrten sollen ja auch in den normalen Autohäusern Kunden gewinnen.
Und wahrscheinlich kostet das auch ne kleine Kleinigkeit dort teilzunehmen und dann kommt schon gleich nur das richtige Segment was man auch haben möchte.