14 Polizisten auf beengter Dienstfahrt
Bei „Wetten, dass …?“ haben Jugendliche schon einmal versucht, möglichst viele Personen in ein Auto zu zwängen. Hin und wieder gibt es solche Aktionen noch bei Festivals oder Stadtfesten als Weltrekordversuch. Dass sich aber auch die Polizei darin übt, Einsatzfahrzeuge optimal zu besetzen, das ist neu – und wird es wohl auch nicht noch einmal geben. 14 Polizisten aus London quetschten sich in ein für acht Personen ausgelegtes Auto.
Der Grund für diese ungewöhnliche Maßnahme: Ein Lagerhaus auf dem Olympiagelände stand in Flammen und es war Eile geboten. Deshalb sahen die Beamten über die Vorschriften hinweg und fuhren ein wenig beengt, dafür mit Vollgas zum Einsatzort. „Wir mussten schnell reagieren“, lautet der knappe Kommentar von Scotland Yard.
Ganz ohne Folgen wird die Dienstfahrt nicht bleiben. Die Polizisten werden sich dazu äußern müssen und im schlimmsten Fall tief in Tasche greifen. Dem Fahrer droht eine Strafe von bis zu 5000 Britischen Pfund. Und da sich sechs der Fahrgäste nicht anschnallen konnten, kommt auf sie eine Geldstrafe von bis zu 500 Pfund zu. Da sieht man: Auch bei der Polizei zählt nicht alleine der gute Wille.

