KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Ersatzteile fürs Auto kommen immer öfter aus der Fälscherwerkstatt

Abgelegt unter: Autos, Sicherheit — Andre at 3:19 pm on Freitag, November 30, 2007

Wenn der Onkel voller Stolz mit der Rolex am Handgelenk aus dem Urlaub zurückkommt und erzählt, sie habe nur 50 Euro gekostet, weiß jeder, es handelt sich nicht um eine echte Luxusuhr. Spätestens der tickende statt eines „fließenden“ Sekundenzeigers entlarvt das Plagiat. Inzwischen sind es aber nicht nur Uhren, T-Shirts und Jeans, die nachgemacht werden. Ins Visier der Fälscher geraten zunehmend auch Ersatzteile für das Auto, denn sie bringen mehr Geld und Käufer in Lebensgefahr.

Continental, einer der großen internationalen Automobilzulieferer, geht mit allen verfügbaren Mitteln, personell und juristisch, gegen die Produktpiraten vor. Denn es geht inzwischen nicht nur um einzelne Ersatzteile, die auftauchen. Das gesamte Sortiment findet sich als plumpe Fälschung auf dem Markt. Das reicht bis zur Kopie des Profils von Lkw-Reifen. Solche Räder wurden zusammen mit Verpackungsmaterial – natürlich auch kopiert – und Keilriemen in Taiwan entdeckt. Der Händler erhielt eine Schadensersatzforderung.

Betroffen von den billigen Nachahmungen sind nahezu alle großen Firmen. Logos und die Beschreibungen werden nur leicht verändert. Kunden glauben dem faulen Zauber und gehen davon aus, qualitativ hochwertige Ware gekauft zu haben. Für die Hersteller geht das einher mit einem Imageverlust und einem enormen Schaden. Zehn Prozent des Welthandels machen die Fälschungen bereits aus. Auch wenn bei ebay weltweit 2000 Fachkräfte Auktionen durchforsten und schwarze Schafe unschädlich machen. Die Fälscher finden immer wieder neue Vertriebswege für ihren minderwertigen Schrott, der im Ernstfall zu Unfällen führen kann.

Audi dominiert Auto Trophy 2007

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 12:14 pm on Donnerstag, November 29, 2007

In 31 Kategorien galt es in diesem die Sieger der Auto Trophy zu bestimmen. 103.000 Leser der Auto Zeitung beteiligten sich an der Wahl und hoben Audi gleich vier Mal ganz oben auf das Podest. Insgesamt standen 350 Fahrzeuge zur Wahl, von denen einige sich in diesem Jahr schon als echte Siegertypen erwiesen hatten.

Hier die Ergebnisse der Auto Trophy 2007:
Kleinwagen (Gesamt): 1. Mini (20,4 %), 2. VW Polo (14,7), 3. Fiat 500 (12,6)
Kleinwagen (Import): 1. Fiat 500 (27,0 %), Skoda Fabia (10,7), 3. Toyota Yaris (8,1)
Kompaktklasse (Gesamt): 1. Audi A3 (23,5%), 2. BMW 1er (17,5), 3. VW Golf (16,8)
Kompaktklasse (Import): 1. Skoda Octavia (13,4 %), 2. Volvo S40 (11,3), 3. Volvo C30 (8,4)
Mittelklasse (Gesamt): 1. Audi A4 (35,7 %), 2. Mercedes C-Klasse (22,6), 3. BMW 3er (14,8)
Mittelklasse (Import): 1. Mazda 6 (18,9 %), 2. Volvo V70 (17,9), 3. Alfa Romeo 159 (11,1)
Oberklasse (Gesamt): 1. Audi A6 (29,4 %), 2. Mercedes CLS (19,9), 3. BMW 5er (18,4)
Oberklasse (Import): 1. Volvo S80 (17,3 %), 2. Lexus GS (16,0), 3. Jaguar XF (13,9)
Luxusklasse (Gesamt): 1. Mercedes S-Klasse (26,1 %), 2. Audi A8 (24,5), 3. Mercedes CL (14,6)
Luxusklasse (Import): 1. Maserati Quattroporte (30,6 %), 2. Lexus LS (19,6), 3. Bentley Continental Flying Spur (18,8)
Cabrio bis 30.000 Euro (Gesamt): 1. BMW 1er (20,4 %), 2. VW Eos (19,4), 2. BMW Z4 Roadster (18,1)
Cabrio bis 30.000 Euro (Import): 1. Mazda MX5 (42,5 %), 2. Peugeot 307 CC (17,1), 3. Peugeot 207 CC (13,3)
Cabrio über 30.000 Euro (Gesamt): 1. Porsche 911 Carrera Cabriolet (12,1 %), 2. Audi TT Roadster (10,6), 3. Mercedes SLR McLaren Roadster (9,9)
Cabrio über 30.000 Euro (Import): 1 Ferrari F430 Spider (14,5 %), 2. Aston Martin DB9 Volante (11,1), 3. Lamborghini Gallardo Spyder (10,4)
Sportwagen (Gesamt): 1. Porsche 911 Carrera (25,3 %), 2. Audi S5 (16,0), 3. BMW M 3 Coupé (9,0)
Sportwagen (Import): 1. Aston Martin V8 Vantage (25,9 %), 2. Maserati Granturismo (21,8), 3. Jaguar XKR (13,5)
Supersportwagen (Gesamt): 1. Audi R8 (30,5 %), 2. Porsche 911 Turbo (18,7), 3. Mercedes SLR McLaren (16,6)
Supersportwagen (Import): 1. Aston Martin DBS (14,9 %), 2. Ferrari 430 Scuderia (12,0), 3. Bugatti Veyron (16,4)
Minivans (Gesamt): 1. VW Touran (22,7 %), 2. Mercedes B-Klasse (20,9), 3. Ford C-Max (9,3)
Minivans (Import): 1. Skoda Roomster (19,6 %), 2. Citroën C4 Picasso (13,6), 3. Mazda 5 (10,4)
Vans (Gesamt): 1. Mercedes R-Klasse (24,4 %), 2. VW T5 (23,2), 3. Ford S-Max (22,6)
Vans (Import): 1. Renault Espace (27,1 %), 2. Seat Alhambra (14,9), 3. Chrysler Voyager (14,7)
Geländewagen bis 30.000 Euro (Gesamt): 1. VW Tiguan (39,4 %), 2. Ford Kuga (10,9), 3. Opel Antara (6,1)
Geländewagen bis 30.000 Euro (Import): 1. Toyota RAV4 (13,6 %), 2. Jeep Wrangler (10,3), 3. Nissan Qashqai (10,1)
Geländewagen über 30.000 Euro (Gesamt): 1. BMW X5 (17,2 %), 2. Audi Q7 (14,7), 3. Porsche Cayenne (11,8)
Geländewagen über 30.000 Euro (Import): 1. Range Rover Sport (12,7 %), 2. Range Rover (10,9), 2. Volvo XC90) (8,8)
Preiswertestes Auto (Gesamt): 1. Skoda Fabia Combi (16,8 %), 2. Dacia Logan (10,9), 3. Corvette C6 (9,8)
Beste Werbung: 1. Audi (16,8 %), 2. BMW (16,3), 3. Nissan (8,5)

BMW vernetzt das Auto neu

Abgelegt unter: Autos, Technik — Andre at 12:12 pm on Donnerstag, November 29, 2007

Schraubenzieher, Hammer, Schmierfett, Öl und gutes Zureden reichten vor einigen Jahren noch, um ein Auto wieder in Gang zu kriegen. Mit dem Einzug von Elektronik, Bordcomputern und jeder Menge Sonderausstattung sind die guten alten Zeiten vorbei. Ohne Diagnosegeräte und PC wären die Kfz-Werkstätten der modernen Technik heute aufgeschmissen. Autos werden immer kompliziert. Hier möchte BMW jetzt eingreifen und aus dem Misch-Masch an vernetzenden Bus-Systemen, die jedes für sich funktionieren, aber untereinander Sprachschwierigkeiten haben, eine Einheit machen. Basis ist das Internet Protocol, kurz IP.

Dieser Meilenstein in der Autoelektronik soll es der Werkstatt wesentlich leichter machen, Fehler zu finden und zu beheben. Doch auch der Fahrer profitiert von der Technik. Neue Funktionen und Geräte könnten dann ohne größere Probleme mit „Plug and play“ nachgerüstet werden. Spinnt man den Gedanken weiter, ist sogar vorstellbar, dass Fahrzeuge miteinander verbunden werden.

Angefangen sind die Entwickler bei BMW bei Punkt null. Sie haben die Elektronik im Fahrzeug quasi neu erfunden und so für eine komplett neue Infrastruktur gesorgt. Und das ist bei modernen Fahrzeugen mit immerhin rund 115 Megabyte an Daten und Codes gar nicht so leicht. Dass es geht, zeigt der Prototyp. Die Marktreife wird das Internet Protocol in Autos jedoch erst in fünf bis zehn Jahren erreichen. Experten gehen davon aus, dass IP als offener Standard die Zukunft im Auto sein wird.

Autoversicherung vergleichen und ärgern

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 5:08 am on Dienstag, November 27, 2007

Im seinem Versicherungs-Blog weist Uwe Ulrich auf ein typisches Problem der heutigen Zeit hin. Gerade jetzt zur Wechselzeit in der KFZ-Versicherung wird viel für Autoversicherung-Vergleiche geworben und entsprechend oft gerechnet. Und während der Bürger noch brav vor sich hin rechnet, darf er sich auch gleich über seinen KFZ Versicherungsvergleich ärgern.

Denn nichts ist umsonst auf dieser Welt. Zwar kosten die KFZ-Versicherungsvergleiche in der Regel kein Geld, aber am Ende zahlt der Bürger dennoch, nämlich mit seinen persönlichen Daten. Das Ärgerliche daran - erst am Ende eines Vergleiches erfährt man, dass man seine Adresse angeben muss, um in den Genuss der Vergleichsergebnisse zu kommen. Und so ganz nebenbei hat man ein paar Infos über seine Krankenversicherung oder Altersvorsorge rausgegeben.

Das ganze wäre nicht ärgerlich wenn man gleich beim KFZ Versicherungsvergleich zu Beginn lesen würde, dass ich um den Preis zu bekommen Adresse und e-mail angeben muss um den Vergleich zu bekommen. Dann kann jeder selbst entscheiden ob er sich da durchklickt oder ob er nicht seine Adresse und e-mail eingeben will.

Die Sache ist sicher viel komplizierter als hier dargelegt. Nicht alle KFZ-Rechner fordern solche Infos und auch die Vorabinformationen wechseln von Angebot zu Angebot. Und natürlich sind diese Vergleiche für die Anbieter nicht umsonst, der Betrieb eines immer aktuellen und performanten Systems verschlingt viel Geld, das in Zeiten von “Geiz ist geil” aber nicht an den Endkunden durchgereicht wird, sondern um die Ecke wieder hereingeholt werden muss.

Die Liaison von Motorrad und Roller heißt Honda Innova

Abgelegt unter: Motorräder — Andre at 4:51 am on Dienstag, November 27, 2007

Force Silver, Asteroid Black oder doch lieber Candy Caribbean Blue? Zwischen diesen drei Farben können Kunden wählen, wenn sie sich für die Honda Innova entscheiden. In Österreich, Italien, der Schweiz und Spanien hat das Leichtkraftrad, das sowohl optisch als auch technisch die Vorzüge von Roller und Motorrad vereint, seinen Siegeszug bereits angetreten. 9,2 Pferdestärken bringt das Innova auf die Straße. Kosten: 1850 Euro.

Verbaut hat Honda in dem Leichtkraftrad einen 125-Kubik-Viertaktmotor mit PGM-FI-Kraftstoffeinspritzung, Katalysator, Fliehkraftkupplung und Vierganggetriebe. Ein Elektrostarter lasst die Maschine starten. Die Gänge werden, typisch für ein Motorrad, über den linken Schaltfuß eingelegt. Kuppeln ist nicht nötig. Der Verbrauch liegt, abhängig von der Fahrweise bei 2,5 bis drei Litern je 100 Kilometer.

Rein Optisch machen die 17-Zoll-Räder das Motorrad aus. Das unter der Sitzbank angebrachte Staufach sowie das Beinschild erinnern eher an einen Roller. Recht praktisch sind die Haken, an denen Gepäck und zwei Helme befestigt werden können. Mit einem Gewicht von 105 Kilogramm bei vollem Tank lässt sich das Rad nach Herstellerangaben auch mühelos von einer Frau aufbocken. Während der Fahrt informieren im Cockpit ein Tachometer, die Tank- und eine Ganganzeige über den Stand der Dinge.

Der Skoda Fabia ist ab Dezember auch als Kombi erhältlich

Abgelegt unter: Autos — Gerald at 3:29 pm on Montag, November 26, 2007

Wer hätte das gedacht: Der Skoda Fabia hat sich klammheimlich auf den dritten Platz der Zulassungsstatistik bei Kleinwagen empor gearbeitet. Lediglich der VW Polo und der Opel Corsa sind öfter auf Deutschlands Straßen anzutreffen. Mit dem „goldenen Lenkrad“ im Gepäck soll diese Position gehalten werden. Dafür hat sich der Hersteller aus Tschechien ins Zeug gelegt und bringt im Dezember den Fabia als Kombi auf den Markt. Sieben verschiedene Motorisierungen werden dann zur Auswahl stehen.

Fans stylischer Autos werden keine Freunde an dem Modell haben. Denn das Design ist eher schlicht und das aus gutem Grund. Skoda stellt den Nutzwert in den Vordergrund und der liegt bei einer Nutzlast von 515 Kilogramm und einem Ladevolumen von 1460 Litern. Damit ist der Fabia-Kombi auch für den Familienurlaub mit vielen Koffern bestens geeignet. Auch an ausreichend Platz und Beinfreiheit mangelt es im Inneren nicht. Die Instrumente von VW sorgen zudem für Übersichtlichkeit im Cockpit.

Bei den Fahreigenschaften muss der Fabia-Kombi einige Minuspunkte hinnehmen. Auf der Autobahn kann es schon mal laut werden, weil die Dämmung etwas karg ausgefallen ist und beim manuellen Getriebe Gang Nummer sechs fehlt. Daraus ergibt sich bei zügiger Fahrt auch ein etwas höherer Spritverbrauch. Positiv überraschen wird der Preis. Mit 1,2-Liter Maschine liegt der Wagen in der Basisausstattung bei 10.740 Euro.

Männer fahren öfter Auto

Abgelegt unter: Verkehr, Statistik — Andre at 1:01 pm on Freitag, November 23, 2007

Das RWI Essen (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) hat sich anhand der Erhebungen des Deutschen Mobilitätspanels ein Bild von Nutzungsverhalten in punkto Auto gemacht. Das Ergebnis: Männer setzen sich öfter ans Steuer, während Frauen häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Bezogen auf Fahrten, die nicht mit dem Beruf zu tun haben, kommen Frauen bei insgesamt 6,5 Kilometern am Tag auf eine Strecke von 4,3 Kilometern, für die das Auto herhalten muss. Männer, die im Schnitt 5,5 Kilometer täglich zurücklegen, sitzen davon 4,7 Kilometer im eigenen Fahrzeug. Wie stark das Auto individuell genutzt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Allgemein lässt sich sagen, dass vor allem die Entfernung zur nächsten Haltestellen ausschlaggebend ist. Mit jedem Meter mehr, der bis zum Bus oder zur Bahn gelaufen werden muss, wird es wahrscheinlicher, dass das Auto genommen wird. Bei Frauen spielt zudem eine Rolle, ob sie Kinder haben. Wenn, ergeben sich die meisten Kilometer aus Fahrdiensten zur Schule, zum Sportverein oder zur Geburtstagsfeier vom Kumpel.

Fakt ist auch, dass Frauen häufig zurückstecken müssen, wenn weniger Autos im Haushalt vorhanden sind als Fahrer. In dem Fall sind es die Männer, die sich für nicht-berufliche Zwecke den Zündschlüssel schnappen. Daran ändert sich auch im Alter wenig. Männer fahren erst ab rund 55 Jahren weniger. Bei Frauen setzt diese „Phase“ bereits mit 42 ein. Berufstätige, die für den Weg zur Arbeit auf ein Fahrzeug angewiesen sind, fahren privat ebenfalls weniger – im Schnitt 1,56 Kilometer.

Infos zu Kfz-Versicherung

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 11:33 pm on Donnerstag, November 22, 2007

Die Kfz-Versicherung, auch als Autoversicherung oder PKW Versicherung bezeichnet, wird generell in zwei Bereiche aufgeteilt: Zum einen in die Haftpflichtversicherung und zum anderen die Kaskoversicherung. Bei der Kaskoversicherung ist zwischen der Vollkaskoversicherung und der Teilkaskoversicherung zu unterscheiden. Die Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung und ist folglich für jedes Auto abzuschließen. Die Kaskoversicherung kann dagegen optional gewählt werden und ist daher keine Pflichtpolice.

Die Haftpflichtpolice, auch als Kfz–Haftpflichtversicherung bezeichnet, ist der Teil der Kfz–Versicherung, der ausschließlich den entstandenen Schaden des Unfallgegners trägt, allerdings nicht den eigenen Schaden. Die Haftpflichtversicherung wird also immer dann beansprucht, wenn man einen Schaden verursacht hat, der bei einer anderen Person schuldlos einen Schaden entstehen liess. In Deutschland ist die Haftpflichtpolice eine Pflichtversicherung, ohne die kein Kfz zugelassen werden darf. Es ist jedoch ausgeschlossen, eine Selbstbeteiligung für die Haftpflichtversicherung zu vereinbaren. Folgende Schäden sind mit einer Haftpflichtversicherung abgedeckt:

  • Vermögensschäden
  • Personenschäden mit Heilungskosten und Renten bei Invalidität
  • Sachschäden wie beispielsweise Reparaturen an anderen Fahrzeugen oder beschädigten Gegenständen

Die Kaskoversicherung, auch als Fahrzeugversicherung bezeichnet, versichert den Schaden der am eigenen Kfz entstanden ist. Die Kaskoversicherung zahlt demzufolge dann, wenn der entstandene Schaden am eigenen Kraftfahrzeug selbstverschuldet ist. Es ist dabei zwischen zwei Arten von Kaskoversicherungen zu unterscheiden: Zum einen gibt es die Vollkaskoversicherung und zum anderen die Teilkaskoversicherung. Beide Versicherungsarten sind nicht verpflichtend abzuschließen. Sie können optional abgeschlossen werden.

Die Vollkaskoversicherung wird normalerweise bei Neuwagen oder hochwertigen Fahrzeugen vereinbart, die Teilkaskoversicherung auch bei Gebrauchtwagen oder Fahrzeugen mit geringerem Wert. Es gibt bei beiden Versicherungen die Möglichkeit eine Selbstbeteiligung abzuschließen. Die Selbstbeteiligung stellt den Teil dar, den der Versicherungsnehmer im Schadenfall anteilig von der Schadenhöhe selbst zu zahlen hat. Die häufigsten Selbstbeteiligungen sind 300 EURO, 500 EURO oder 1000 EURO für die Vollkaskoversicherung und 150 EURO und 300 EURO für die Teilkaskoversicherung. Sofern für ein Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen worden ist, ist die Teilkaskoversicherung immer eingeschlossen.

Die Vollkaskoversicherung deckt folgende Schadensarten ab:

  • Unfälle, die selbstverschuldet sind
  • Im Falle, wenn der Unfallverursacher nicht ermittelt werden kann wie etwa bei Fahrerflucht
  • Wenn der Unfallgegner nicht in der Lage ist, für den entstanden Schaden aufzukommen.
  • Wenn der Verursacher des Schadens nicht haftbar gemacht werden kann wie zum Beispiel bei Kleinkindern

Die Teilkaskoversicherung deckt hingegen die folgenden Schäden:

  • Diebstahl des Fahrzeuges verbunden mit einem Einbruch
  • Explosions- oder Brandschäden
  • Sturm-, Blitz- oder Hagelschäden, die unmittelbar geschehen sind
  • Glasbruchschäden
  • Schäden an der Verkabelung, wie zum Beispiel durch Kürzschlüsse durch Marderbisse ohne Folgeschäden.

Öko-Autos müssen am Image arbeiten

Abgelegt unter: Autos, Umwelt — Andre at 7:50 pm on Donnerstag, November 22, 2007

Die IAA war grün statt chromglänzend und es gibt jetzt auch das „grüne Lenkrad“. Die Umwelt spielt bei den Kfz-Herstellern eine immer größere Rolle. Die Verbraucher allerdings werden mit dem Öko-Auto nur langsam warm. Das AvD-Institut für Verkehrssoziologie (AIVS) hat sich einmal umgehört, was ein umweltfreundliches Auto bieten muss, damit Kunden darauf anspringen.

Das erste Problem, das sich vielen dabei stellt: Was ist überhaupt ein umweltfreundliches Auto? Vor allem bei der Technik mangelt es an Information. Doch auch die Belastung für die Umwelt durch Produktion und Transport ist den meisten eher schleierhaft. Um in diesem Punkt Abhilfe zu schaffen, wird ein Umweltsiegel empfohlen, das die Fahrzeuge klassifiziert und die Aussagen der Werbung nachvollziehbar macht. Das alleine würde aber noch nicht reichen. Denn Öko-Auto ist für potentielle Käufer gleichbedeutend mit Verzicht auf Komfort und Einbußen bei der Leistung.

Wichtiger als die Umweltaspekte und der Benzinverbrauch sind immer noch die Sicherheit, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Zuverlässig. Konkret heißt das: Damit ein Öko-Auto Erfolg hat, muss es allen Anforderungen, insbesondere bei der Fahrleistung, gerecht werden. Dann wären auch 84 Prozent der Befragten bereit, sich für ein umweltfreundliches Modell zu entscheiden. Auch ein Mehrpreis von bis zu 2000 Euro und leichte Abstriche etwa bei der Fahrzeuggröße würden dafür in Kauf genommen. Noch größer wäre der Anreiz, wenn es im Gegenzug Vergünstigungen beim Parken geben würde.

Fiat 500 zum „Auto des Jahres 2008“ gewählt

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 7:50 pm on Donnerstag, November 22, 2007

Bei Kleinwagen scheint Fiat einen richtig guten Riecher zu haben. Denn kein anderer Hersteller hat es bislang geschafft, ein Modell aus diesem Segment bei der Wahl zum „Auto des Jahres“ ganz an die Spitze zu bringen. Fiat ist das jetzt zum zweiten Mal gelungen. Nach dem Fiat Panda vor vier Jahre, ist es jetzt der Fiat 500, der die Konkurrenz im Kampf um den begehrten Titel weit hinter sich ließ.

Den Wettbewerb „Auto des Jahres“ gibt es inzwischen seit 44 Jahren. Die Jury wird aus sieben europäischen Zeitschriften gebildet. Für Deutschland ist der „Stern“ mit von der Partie. 35 Fahrzeuge mussten in diesem Jahr bewertet werden. Dabei hatte jeder Juror im Finale insgesamt 25 Punkte, die er auf das Teilnehmerfeld verteilen konnte, im Höchstfall zehn Punkte für ein Auto. Der Fiat 500 schaffte es gleich 34 Mal, die Maximalpunktzahl abzuräumen und erhielt insgesamt 385 Punkte. Auf den zweiten Platz kam der Mazda 2 mit 325 Zählern. Rang drei sicherte sich der Ford Mondeo (202). Es folgen Kia Cee´d, Nissan Quashqai, die Mercedes C-Klasse und der Peugeot 308.

Der Erfolg des Fiat 500 beruht gleich auf mehreren Faktoren. Einmal ist es die gelungene Wiederauferstehung eines Klassikers und damit ein wenig Nostalgie-Gefühl. Auf der anderen Seite konnte der Kleinwagen mit seinem Charme, dem Retro-Chic und nicht zuletzt seiner ausgefeilten Technik überzeugen. Der 500er ist nicht nur modern und sicher, sondern auch geräumig und sparsam.

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