Di, 30th Oktober, 2007 - Posted by
Im Elefantenrennen der großen Automobilkonzerne dieser Welt hat es erneut einen Wachwechsel gegeben und wurden die für nur wenige Monate veränderten Verhältnisse wieder auf Anfang gesetzt. Sich nach 76 Jahren die Führungsposition von Toyota nehmen zu lassen, hat General Motors (GM) anscheinend arg gewurmt.
Denn just zu Anfang dieses Jahr musste sich der Traditionskonzern in punkto Absatz von einem Unternehmen überholen lassen, das im Vergleich noch ziemlich grün hinter den Ohren ist. Gegründet wurde der Riese aus Fernost, dessen Fahrzeuge auch hierzulande recht beliebt sind, am 28. August 1937. GM stammt aus dem Jahr 1908. Das dritte Quartal brachte für den US-Konzern alles wieder ins Lot. Mit 2,38 Millionen verkauften Autos zog man wieder an Toyota vorbei, dessen Verkaufszahlen „nur“ die 2,34 Millionen erreichten.
Blickt man ein wenig hinter die Kulissen, vor allem die der amerikanischen Autoschmiede, dürfte der Status quo allerdings nur vorübergehend wieder hergestellt worden sein. Es grummelt und die Branche weiß, dass GM angeschlagen ist. Toyota arbeitet nach Aussage von Experten weitaus profitabler. Lange werde es nicht dauern, bis sich das auch im Verkauf widerspiegle.
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