Do, 11th Oktober, 2007 - Posted by
Eine Viertelstunde sollten sich Autofahrer im Oktober Zeit nehmen und in der Kfz-Werkstatt ihres Vertrauens den Lichttest machen lassen. Die Aktion wurde 1956 als „internationale Lichttestwoche“ ins Leben gerufen und hat seither Bestand. 10 Millionen Fahrzeuge wurden im vorigen Jahr kostenlos untersucht, bei 3,8 Millionen wurden Mängel festgestellt. Für dieses Jahr rechnen die Kfz-Innungen mit einer ähnlichen Resonanz.
Finden die Betriebe beim Test einen Fehler und lässt er sich sofort und ohne großen Aufwand beheben, werden je nach Betrieb meist nur die Kosten für die Ersatzteile in Rechnung gestellt. Dauert die Reparatur länger, muss bezahlt werden. Das kann nur im Sinne des Halters sein, denn Sicherheit hat Vorrang, gerade in dieser Jahreszeit. Ist alles in Ordnung bzw. wurden die Mängel behoben, die vor allem am Brems- und Abblendlicht auftauchen, gibt es eine Plakette. Fahrer, die sich nicht die Mühe machen, ihren Wagen checken zu lassen, laufen Gefahr, von der Polizei angehalten zu werden. Sie achtet jetzt vermehrt auf „einäugige“ Autos und solche, deren Beleuchtung defekt ist.
Kontrolliert wird im Rahmen des Lichttests jede einzelne Leuchte: Nebel- und Suchscheinwerfer, das Fern- und Abblendlicht, die Park- und Begrenzungsleuchten, Schluss- und Bremslichter sowie das Warnblinklicht und die Nebelschlussleuchte. Die Vorschriften, worauf die Kfz-Mechaniker achten müssen, stammen im Übrigen aus der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO.
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