KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Parken am Flughafen oft teurer als der Flug selbst

Abgelegt unter: Verkehr — Andre at 2:54 pm on Freitag, September 21, 2007

Billigflieger verschleudern ihre Tickets inzwischen schon ab einem Cent zuzüglich Steuern, Zuschlägen und Gebühren. Damit ist Fliegen mittlerweile nicht nur die schnellste und (zumindest meistens) bequemste Art, zu verreisen, sondern auch die günstigste. Wären da nicht die Kosten, die am Flughafen entstehen, wenn man mit dem eigenen Pkw vorfährt. Da ist auf dem Parkplatz häufig schon nach einem Tag mehr Geld in die Kassen der Betreiber geflossen als man je mit dem günstigen Ticket hätte sparen können.

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat die Preise an Deutschlands Flughäfen jetzt einmal verglichen. 24 Stunden im Parkhaus am Flughafen Berlin-Tegel kosten schlappe 140 Euro. Doch es geht auch günstiger, wenn man nur ein wenig vergleicht. Wer den „Park & Travel“-Service in Berlin-Tegel nutzt, zahlt nur 39 Euro pro Woche. Einzelne Tage sind ab 22 Euro im Programm. Je günstiger der Parkplatz, desto weiter muss man allerdings auch gehen. Das gilt für alle Anbieter.

Etwas einfallen lassen haben sich die Flughäfen Nürnberg, Hamburg und Dresden. In den Reisebüros gibt es Spartickets, mit denen auf dem Parkplatz der Urlauber-Tarif gilt. Münster-Osnabrück ist noch ein Stückchen kreativer. Mitglieder des FC Schalke 04 sparen auf einigen Plätzen ganze 50 Prozent der sonst üblichen Gebühren. Pech für alle, die Bayern-Fans sind. Die sollten sich in Paderborn-Lippstadt umgucken. Denn hier gibt es auch kostenlose Stellplätze.

Garantie auf Gebrauchte

Abgelegt unter: KFZ — Andre at 5:03 pm on Donnerstag, September 20, 2007

Mit dem Neuwagen vom Hof des Händlers zu fahren, heißt, ein paar tausend Euro Verlust zu machen. Denn der Wiederverkaufswert sinkt schon mit der ersten Fahrt. Deshalb entscheiden sich viele lieber für einen guten Gebrauchten, der nicht zu viele Kilometer auf dem Buckel hat und auch optisch noch einiges hergibt. Zu beachten ist, wo der Wagen gekauft wird. Denn private Verkäufer geben keine Garantie und auch keine Gewährleistung, sind dafür aber meist etwas günstiger. Ob es sich lohnt, ein paar Euro zu sparen und damit auf Gewährleistungsansprüche zu verzichten, sei dahingestellt.

Gewerbliche Verkäufer sind zu einer einjährigen Sachmängelhaftung verpflichtet. Innerhalb dieses Zeitfensters haben sie die Mängel kostenlos zu beheben. Die Handhabung dieser Regelung ist allerdings nicht ganz frei von Reibungspunkten. Die ersten sechs Monate müsste der Händler beweisen, dass der Schaden nicht schon beim Kauf vorhanden war. Danach ist der Käufer in der Beweispflicht und steht damit meist vor einem Problem. Mit einem von der Dekra oder einer anderen Sachverständigenorganisation erstellten Gebrauchtwagen-Check gehen beide Seiten auf Nummer sicher. Denn das Zertifikat weist alle Mängel auf, die vorhanden sind. Darauf kann man sich dann berufen.

Gibt der Gebrauchtwagenhändler eine Garantie, sollte diese sehr genau gelesen werden. Häufig gibt es Ausschlussklauseln für bestimmte Fahrzeugteile oder ab einer gewissen Laufleistung. Wenn die Garantie in einem solchen Fall nicht greift, kann der Kunde immer noch auf die Sachmängelhaftung verweisen. Geht es dabei um Verschleißteile, hat er in der Regel jedoch sehr schlechte Karten.

Notrufsystem eCall hilft, Menschenleben zu retten

Abgelegt unter: Autos, Sicherheit — Andre at 1:59 pm on Mittwoch, September 19, 2007

Sicherheit im Straßenverkehr ist ein Anliegen, das länder- und bundesweit immer diskutiert wird und inzwischen auf europäischer Ebene zur Chefsache erklärt wurde. Dabei geht es den Verantwortlichen weniger um Airbags sowie eine versteifte und damit weniger anfällige Karosserie – denn diese Voraussetzungen sollte jedes Auto mitbringen. Die EU will dafür sorgen, dass bei Unfällen wesentlich schneller Hilfe vor Ort ist und denkt dabei an das Notrufsystem eCall.

Geht es nach der zuständigen Kommission, soll ab 2010 jedes Auto über eCall verfügen und das System zur Standardausstattung gehören. Kommt es zum Unfall, sorgt der unscheinbare Helfer mit einem Anruf dafür, dass Polizei und Feuerwehr verständigt werden. Gleichzeitig lässt sich das Fahrzeug über eCall jederzeit lokalisieren, was vor allem im ländlichen Bereich und auf abgelegenen Strecken sehr von Nutzen sein kann. Weitere Maßnahmen, über die derzeit nachgedacht wird, sind Bremshilfesysteme und Abstandswarner, die ebenfalls Pflicht werden sollen.

Das Ziel der EU ist klar umrissen: Weniger Verkehrstote. Die Zahlen aus dem Jahr 2001 sollen bis 2010 halbiert werden. Alleine durch den Einsatz des eCall-Systems könnten 2500 Menschenleben jährlich gerettet werden, haben erste Berechnungen der Kommission ergeben.

Youngtimer wecken Kindheitserinnerungen

Abgelegt unter: Autos — Andre at 12:56 pm on Dienstag, September 18, 2007

Autos sind Fortbewegungsmittel, Ausstellungsstücke und Anlageobjekte. Das gilt einerseits für die über 100.000 Euro kostenden Nobelschlitten, die mehr in der Garage stehen und mit edlem Tuch abgedeckt sind, als dass sie auf der Straße unterwegs sind. Andererseits rücken jene Modelle in das Blickfeld der Anleger, die mehrheitlich schon auf dem Schrottplatz gelandet sind oder nach Afrika verschifft wurden: Die so genannten Youngtimer.

Die Fahrzeuge sind jünger als 30 Jahre, haben auf dem aktuellen Gebrauchtmark jedoch kaum noch Chancen, von Otto Normalverbraucher gekauft zu werden. Ein Beispiel ist der Mercedes 190 aus dem Jahr 1986 mit 100 Pferdestärken und Stufenheck. Ein solides Auto, das den Status eines Liebhaberobjektes erreicht hat. Ähnlich ergeht es derzeit vielen älteren Autos, denen Hans-Jörg Götzl vom Fachmagazin Motor Klassik enorme Wertsteigerungen voraussagt.

Gründe für den Boom, der sich auch an der Zahl der angemeldeten Fahrzeuge mit 20 und 30 Jahren auf dem Buckel ablesen lässt, gibt es gleich mehrere. Die Autos sind extravagant und fallen auf, gelten als cool und heben sich deutlich vom Einheitsbrei aktueller Modellpaletten ab. Zum anderen sind sie immer noch alltagstauglich, ohne sich eine Spezialwerkstatt einrichten zu müssen. Und sie wecken Kindheitserinnerungen.

Woche der Mobilität

Abgelegt unter: Events, Verkehr — Andre at 5:16 pm on Montag, September 17, 2007

Gestern fiel der Startschuss zur „Woche der Mobilität“, die noch bis zum 22./23. September in vielen Städten Europas Anregungen geben soll, wie Mobilität sinnvoll und vor allen Dingen umweltgerecht gestaltet werden kann. 1300 Städte aus 28 Ländern Europas und einige Kommunen aus Asien und Amerika sind mit von der Partie. Das Motto in diesem Jahr: „Straßen zum Leben“.

Seit 2002 gibt es diese Aktion, die dazu anregen soll, über die persönliche Wahl der Verkehrsmittel nachzudenken. „Es ist nicht alleine der Schutz des Weltklimas, der uns am Herzen liegt. Wir wollen mehr Lebensqualität vor der eigenen Haustür“, sagt Edmund Flößer vom Klima-Bündnis, das in Deutschland die Koordination übernimmt. In 40 Städten der Bundesrepublik wird gezeigt, wie die Straßen sinnvoller genutzt werden könnten, etwa für soziale oder kulturelle Zwecke. Das Auto soll außen vor bleiben.

Das wird am kommenden Samstag auch auf Mallorca der Fall sein. Die Insel beteiligt sich am internationalen Tag ohne Auto. Anreize, den eigenen Pkw stehen zu lassen, gibt es reichlich. Die öffentlichen Verkehrsmittel, darunter viele Buslinien, die Züge und die Metro sind an diesem Tag kostenlos zu nutzen. Auch in Amsterdam wird es am Sonntag, 23. September, eher ruhig sein. Autos dürfen die Stadt zwar verlassen, aber nicht hineinfahren. Die Niederländer bringen ihre Gedanken zur Woche der Mobilität mit einem eigenen Motto auf den Punkt: „Gesunde Fortbewegung in einer sauberen Stadt“. 82 Prozent der Amsterdamer freuen sich übrigens auf diesen Tag.

Rosa Klimaschweine auf der IAA

Abgelegt unter: Events, Umwelt — Andre at 3:10 pm on Freitag, September 14, 2007

Die grüne Welle, die dieser Tage durch die Messehallen in Frankfurt rauscht und der Internationalen Automobilausstellung ihren Stempel aufgedrückt hat, ist mehr Schein als Sein. Das jedenfalls behaupten Umweltschützer verschiedenster Organisationen. Sie können die Lobhudelei ob der vielen Neuerungen in Sachen Klimaschutz, die von den meisten Herstellern präsentiert werden, nicht ganz nachvollziehen.

Vielmehr kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Deutsche Umwelthilfe und auch Greenpeace, um die großen Vereine zu nennen, nach wie vor das Kraftfahrzeug als Klimakiller. Sie werten die Versprechen der Autohersteller, den Spritverbrauch drosseln zu wollen, derzeit noch als bloße Lippenbekenntnisse. Das, was aktuell an Verbesserungen vorgeführt werde, seien nur Kleinigkeiten. Das Gros der Modellpaletten basiere nach wie vor auf dem Motto größer, stärker, schneller. Lediglich das Marketing sei grün.

Greenpeace hat daher einfach mal zum Farbtopf gegriffen und am Donnerstag gezeigt, dass die meisten Wagen nicht „grün“ sind, sondern eigentlich rosa sein müssten. Denn genau diesen Farbton verpassten die Aktivisten einigen Autos – damit sie aussehen wie kleine „Klimaschweine“.

Autofahren ist teuer

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Andre at 5:19 pm on Donnerstag, September 13, 2007

Gespürt, an den Tankstellen gesehen und am Portmonee gemerkt hat es jeder: Autofahren ist teurer geworden. Mit einer solch pauschalen Aussage gibt sich das Statistische Bundesamt freilich nicht zufrieden. Hier wurde genauer gerechnet und verglichen, um wie viel die Ausgaben für das Auto gestiegen sind. Das Ergebnis überrascht nicht wirklich, wenngleich die Zahlen recht deutlich sind.

Von Juli 1997 bis Juli 2007 stiegen die Preise für den Kauf und den Unterhalt eine Kraftfahrzeugs um rund 31 Prozent, während die Lebenshaltungshaltungskosten ein moderates Plus von 15,6 Prozent verzeichneten. Ursache für diese Entwicklung sind die Kosten für Kraftstoffe. Sie haben dermaßen angezogen, dass vielen der Spaß am Fahren vergangen ist.

68,6 Prozent kletterte der Preis für Normalbenzin nach oben. Super hielt sich ein wenig zurück und kam auf 67 Prozent. Richtig teuer wurde es für Halter von Fahrzeugen mit Dieselmotor. Sie zahlen heute 91,6 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Die Hand hat natürlich auch der Fiskus aufgehalten und erhöhte die Kraftfahrzeugsteuer um satte 78,1 Prozent. Im Vergleich dazu waren die Hersteller schon fast bescheiden. Sie packten mehr Sicherheit und Komfort in ihre Modelle und verlangen nur 12,9 Prozent mehr als 1997.

Das Ein-Liter-Auto von VW soll mehr sein als ein Müsli Auto

Abgelegt unter: Autos — Andre at 12:51 pm on Mittwoch, September 12, 2007

Volkswagen steckt sich seine Ziele gerne hoch oder – nimmt man es genau – sehr niedrig. Ferdinand Piech, Aufsichtsratschef von VW, verkündete auf der IAA, Ende dieses Jahres werde das Unternehmen ein Auto vorstellen, dessen Verbrauch ein Liter auf 100 Kilometer beträgt. Die Marktreife soll das Modell 2010 erlangen. Erfahrung hat VW mit Autos, die wenig schlucken, allerdings keine besonders guten. Der Drei-Liter-Lupo wird gar nicht mehr gebaut, weil die Nachfrage nicht entsprechend war.

Das Problem beim Lupo, so sieht es jedenfalls Matthias Wissmann vom Verband der deutschen Automobilindustrie, sei ganz einfach der Charakter gewesen: „Müsli Auto“ nannte er das Fahrzeug. Für VW sicherlich ein Ansporn, die Zielgruppe für das Ein-Liter-Auto etwas weiter zu fassen. Das Interesse, allein aus finanzieller Sicht, dürfte auch so recht groß sein, wenn denn die Technologie stimmt. Sie soll laut Piech nach und nach bei den verschiedenen VW-Marken zum Einsatz kommen.

Aber Technik alleine hat bislang kaum Käufer überzeugen können. Sie wollen ein Auto, mit dem sie sich identifizieren können. Es muss auch nach etwas aussehen. Wie in der Liebe sind es die ersten Sekunden, in denen die Entscheidung fällt. Kann der Wagen optisch nicht überzeugen, nützen auch die besten inneren Werte nichts.

Nur Fliegen ist schöner

Abgelegt unter: Motorräder, Unterhaltsames — Gerald at 4:03 am on Mittwoch, September 12, 2007

Propeller vorne ans Motorrad geschnallt, Gas gegeben, schon rotiert das Wunderwerk der Technik im Fahrtwind, mindert den Winddruck und häckselt Fliegen und anderes Viehzeuch klein. So zumindest die Theorie beim Fliegeneliminator.

Geniales Teil, fehlt nur noch die Kopplung mit einem Dynamo und einer passenden Leuchteinheit, damit dem Fahrer ein Licht aufgeht ;-)

IAA soll Öko-Kompetenz beweisen

Abgelegt unter: Events — Andre at 3:07 pm on Dienstag, September 11, 2007

Geht es nach dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, stellt die diesjährige IAA ein Schlüsselereignis für die Branche dar, das neue Lösungen aufzeigt und dafür sorgt, dass die Effizienz besonders im Hinblick auf Verbrauch und Umweltfreundlichkeit gesteigert wird. Wie stark sich die deutschen Hersteller dafür ins Zeug legen, beweist der große Anteil an Weltpremieren aus der Bundesrepublik. Von insgesamt 88 kommen 46 Weltpremieren aus deutschen Landen.

Insgesamt wird es auf der Internationalen Automobilausstellung 260 Neuheiten aus allen Bereichen zu bewundern geben, 120 davon alleine von den Kfz-Herstellern. „Die IAA ist damit wieder einmal das weltgrößte Schaufenster der Automobilindustrie“, betonte Matthias Wissmann im Rahmen einer Pressekonferenz. Für die Branche ist die Messe ein attraktives Ziel. 1081 Aussteller aus über 40 Ländern sind mit von der Partie. Besonders groß ist der Zuwachs bei der Zulieferindustrie.

Das Motto der 62. IAA lautet „Sehen, was morgen bewegt“ und steht damit ganz im Zeichen neuer Ansprüche an die Fahrzeuge der Zukunft. Öko-Kompetenz ist eines der Schlagworte, bei dem sich vor allem die deutschen Marken hervortun wollen. Das Auto sei in Deutschland erfunden worden und werde hier auch immer wieder neu erfunden, so Wissmann.

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