Parken am Flughafen oft teurer als der Flug selbst
Billigflieger verschleudern ihre Tickets inzwischen schon ab einem Cent zuzüglich Steuern, Zuschlägen und Gebühren. Damit ist Fliegen mittlerweile nicht nur die schnellste und (zumindest meistens) bequemste Art, zu verreisen, sondern auch die günstigste. Wären da nicht die Kosten, die am Flughafen entstehen, wenn man mit dem eigenen Pkw vorfährt. Da ist auf dem Parkplatz häufig schon nach einem Tag mehr Geld in die Kassen der Betreiber geflossen als man je mit dem günstigen Ticket hätte sparen können.
Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat die Preise an Deutschlands Flughäfen jetzt einmal verglichen. 24 Stunden im Parkhaus am Flughafen Berlin-Tegel kosten schlappe 140 Euro. Doch es geht auch günstiger, wenn man nur ein wenig vergleicht. Wer den „Park & Travel“-Service in Berlin-Tegel nutzt, zahlt nur 39 Euro pro Woche. Einzelne Tage sind ab 22 Euro im Programm. Je günstiger der Parkplatz, desto weiter muss man allerdings auch gehen. Das gilt für alle Anbieter.
Etwas einfallen lassen haben sich die Flughäfen Nürnberg, Hamburg und Dresden. In den Reisebüros gibt es Spartickets, mit denen auf dem Parkplatz der Urlauber-Tarif gilt. Münster-Osnabrück ist noch ein Stückchen kreativer. Mitglieder des FC Schalke 04 sparen auf einigen Plätzen ganze 50 Prozent der sonst üblichen Gebühren. Pech für alle, die Bayern-Fans sind. Die sollten sich in Paderborn-Lippstadt umgucken. Denn hier gibt es auch kostenlose Stellplätze.
Propeller vorne ans Motorrad geschnallt, Gas gegeben, schon rotiert das Wunderwerk der Technik im Fahrtwind, mindert den Winddruck und häckselt Fliegen und anderes Viehzeuch klein. So zumindest die Theorie beim 