KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Volle Deckung mit der Doppelkarte

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Gerald at 3:48 am on Sonntag, September 30, 2007

In der Autoversicherung ist die so genannte Doppelkarte bzw Deckungskarte der Nachweis dafür, dass für ein Kraftfahrzeug eine KFZ Haftpflichtversicherung besteht. Eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht für den deutschen Autofahrer - die Karte gibt ihm dabei volle Deckung ;-)

Heutzutage spricht man von Versicherungsbestätigung oder Deckungskarte, der früher gängige Begriff Doppelkarte hat ausgedient. Die Doppelkarte bestand aus zwei Teilen, eine Karte war für die Zulassungsstelle gedacht und die andere ging an die Versicherungsgesellschaft. Mittlerweile erfolgt die Anmeldung elektronisch, doppelte Karten gibt es dem zu Folge nicht mehr. Das hindert die Menschen aber nicht daran, den Begriff Doppelkarte fast doppelt so häufig bei ihren Internet Suchen einzugeben als den Begriff Deckungskarte.

Zum Schluß noch eine Deckungskarten Kapriole die beweist, dass auch unsere Behörden nicht immer auf der Höhe der Zeit sind. Und wenn schon fälschungssicher, dann doch bitte mit digitaler Signatur. Nur wer erklärt den Behörden dann, wie man damit umgeht? ;-)

Volksfürsorge mit neuem Kfz-Tarifsystem

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 6:33 pm on Freitag, September 28, 2007

Die Volksfürsorge hat einen neuen Auto-Tarif auf den Markt gebracht, der vor allem durch seine risikogerechte Tarifierung besticht. Des Weiteren ist der Rabattretter-Tarif wieder eingeführt worden. Kunden, die 25 oder mehr Jahre schadensfrei gefahren sind, werden dann im Schadensfall nur beitragsneutral rückgestuft von SF 25 in SF 22 bei einer Kraftfahrt-Haftpflicht beziehungsweise 23 bei Vollkasko.

Außerdem wird von der Volksfürsorge ein Rabattschutz angeboten, der sich insbesondere für sicherheitsorientierte Kunden lohnt, die mindestens vier Jahre lang schadensfrei gefahren sind und ihren Schadensfreirabatt gegen Rückstufung im Schadensfall versichern möchten. Entweder wird der Rabattschutz für die Auto-Haftpflicht oder für die Vollkaskoversicherung abgeschlossen.

Eine Leistungserweiterung erfährt ebenfalls der Kfz-Schutzbrief. Bei einem Autodiebstahl wird der Leihwagen nun sogar einen ganzen Monat zur Verfügung gestellt und nicht nur sieben Tage. Im Totalschadensfall bei Neuwagen oder bei Diebstahl wird jetzt durch die Versicherung für bis zu zwölf Monate nach Erstzulassung der Neupreis des Kfz ersetzt und zwar auch dann, wenn der Kaskoschaden grob fahrlässig verursacht worden ist. Sofern der „Werkstattservice“ in der Kaskoversicherung vom Kunden mit eingeschlossen werden sollte, wird der Kunde einen 10%igen Nachlass auf den Kaskobeitrag erhalten. Das Serviceangebot umfasst dabei unter anderem einen Abhol- und Bringservice, ein kostenloses Ersatzfahrzeug für die Reparaturdauer, eine vollständige Kfz-Reinigung, d.h. innen als auch außen, nach der Reparatur und fünf Jahre Garantie auf alle ausgeführten Arbeiten als auch die Übernahme der Herstellergarantie.

In diesem Zusammenhang sei noch eine aktuelle Meldung erwähnt: Aus für die Volksfürsorge. Generali fährt da eine Strategie, die richtungsweisend seien dürfte. Und zwar nach unten.

Noch drei Rennen in der Formel 1

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 6:16 pm on Freitag, September 28, 2007

In der Formel 1 geht es in die heiße Phase. Mit dem Rennen auf dem Fuji Speedway in Japan startet der drittletzte Wettkampf und noch ist alles offen. Zumindest bei der Fahrer-Weltmeisterschaft können sich gleich mehrere Akteure Hoffnungen auf den Titel machen. In der Konstrukteurs-WM hingegen liegt Ferrari nach dem Urteil in der Spionage-Affäre unangefochten vorne.

Dass der Rennstall mit dem Hengst im Logo auch gerne den Weltmeister stellen würde, zeigte sich beim freien Training in Japan. Kimi Räikkönen und Felipe Massa fuhren der Konkurrenz davon und ließen ihre ärgsten Widersacher, Lewis Hamilton und Fernando Alonso, klar hinter sich. Vielleicht liegt es daran, dass es bei Ferrari teamintern etwas ruhiger zugeht. Bei McLaren Mercedes scheint man froh zu sein, wenn Alonso das Feld räumt. Er könnte zu Ferrari wechseln. Massa würde dann bei Toyota den Platz von Ralf Schumacher einnehmen, der mehr schlecht als recht durch die Saison kam.

Lewis Hamilton möchte man bei Mercedes als Stammfahrer auf jeden Fall halten. Der bisherige Vertrag über 1,2 Millionen wird auf rund 80 Millionen Euro inklusive aller Vermarktungsrechte aufgestockt. Eine Zahl, die Alonso wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen muss. Allerdings zögert Hamilton. Denn noch ist nicht klar, ob McLaren 2008 überhaupt in der Formel 1 starten darf.

Winterreifen-Test (ADAC + Stiftung Warentest) 2007

Abgelegt unter: Autos, Test — Gerald at 2:22 am on Freitag, September 28, 2007

In diesem Jahr hat der ADAC in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest einen Winterreifentest für die Reifengrößen 155/70 R 13 und 205/55 R 16 H durchgeführt. Bei den Tests wurden insgesamt 34 Reifen untersucht und bewertet, am Ende schnitten jeweils nur 2 Modelle in den beiden Klassen als besonders empfehlenswert ab.

In der Klasse 155/70 R 13 wurden insgesamt 18 Reifen getestet, der Dunlop SP Winter Response und der Continental Winter Contact TS 800 schnitten dabei am besten ab. In der Klasse 205/55 R 16 H waren 16 Reifen im Test, der Michelin Primacy Alpin PA3 und der Dunlop SP Winter Sport 3D waren hier die Sieger. Weitere Infos zum ADAC Winterreifen Test 2007 und Vergleichstabellen gibt es beim ADAC, der hier aufgrund seiner Link-Policy leider nicht direkt verlinkt werden darf.

Frau am Steuer – in Saudi Arabien undenkbar

Abgelegt unter: Allgemeines — Andre at 11:47 pm on Donnerstag, September 27, 2007

Emma-Leserinnen dürfte bei den folgenden Zeilen die Zornesröte ins Gesicht steigen, andere werden mit dem Kopf schütteln und einige wenige, wenn die Frau gerade nicht zusieht, zustimmend nicken. Was unter das Stichwort „andere Länder, andere Sitten“ fällt, ist in diesem Fall für aufgeklärte Europäer kaum nachvollziehbar. Frauen, die in Saudi-Arabien mit dem Auto fahren wollen, dürfen sich nicht hinters Steuer setzen, sondern benötigen einen Chauffeur. Nur in der Wüste ist es ihnen ausnahmsweise gestattet, selbst Vollgas zu geben. Denn einen Frauenführerschein gibt es in dem Land, wo das Öl fließt, nicht. Dabei besitzen 47 der Frauen in Saudi-Arabien ein Auto und gehört ihnen rund 40 Prozent des Privatvermögens.

Die Gründe dafür sind gesellschaftlicher Natur. Frauen, die mit dem Auto unterwegs sind, könnten eine Panne haben und müssten dann mit fremden, nicht mit ihnen verwandten Männern reden. Das wollen die Herren in Saudi Arabien nicht und gehen in Gedanken einen Schritt weiter. Frauen hätten mit dem Auto die Möglichkeit, sich mit Unbekannten zu verabreden. Das gefährde lange arrangierte Hochzeiten. Soweit die Meinung der Männer. Die Frauen wollen sich dieses Verbot nicht länger gefallen lassen und haben – gemeinsam mit einigen mutigen Männern – am Nationalfeiertag eine Petition mit 1100 Unterschriften für den Führerschein für Frauen überreicht.

Viel Glück dürften sie damit nicht haben. Schon 1990 haben es 50 Frauen versucht. Sie starteten die Motoren und fuhren trotz Verbot durch Saudi-Arabien Hauptstadt Riad. Eine Fatwa vom Mufti war die Folge. Seither wird streng kontrolliert. Für ein Mitglied der Beratenden Versammlung, das später erneut das Thema auf die Tagesordnung brachte, endete der Vorstoß mit Todesdrohungen. Dabei ist es vollkommen egal, dass die Religion ein solches Verbot gar nicht vorsieht. Das Königshaus sieht das etwas lockerer. Sonst wäre auch mit dem Fahren in der Wüste bald Schluss.

Autobahn-Baustellen nur selten sicher

Abgelegt unter: Verkehr, Sicherheit — Andre at 4:12 pm on Mittwoch, September 26, 2007

Baustellen auf Autobahnen sind ein Ärgernis und stellen laut aktueller Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Jede vierte der insgesamt 50 in Europa getesteten Langzeitbaustellen fiel durch, weil die Sicherheit der Autofahrer nicht ausreichend gewährleistet ist.

Mal fehlen Pannenbuchten, ist der Streckenabschnitt mit Schlaglöchern durchsetzt oder sorgen die Markierungen für Verwirrung. Das sind nur drei der vielen Punkte auf der Mängelliste des ADAC, zu der auch zu enge und damit gefährliche Verkehrsführungen gehören. Dass von Baustellen ein Risiko ausgeht, ist keine neue Erkenntnis. Die Unfallzahlen in diesen Bereichen sprechen Bände. Das weiß man auch in Deutschland. Trotzdem sind hier drei von acht Baustellen mangelhaft – auf der A14 bei Halle/Saale, der A9 bei Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und der A2 bei Bad Eilsen (Niedersachsen).

Die Untersuchung fand im Rahmen von EuroTest statt, einem internationalen Testprogramm in elf europäischen Ländern. Als Sieger ging die Baustelle auf der A1 bei Enns daraus hervor. Die Fahrspuren sind hier vorbildlich, sowohl in der Breite als auch bei der Markierung. Lob gab es auch für die Autobahnbaustellen in England und den Niederlanden. Am unteren Ende der Skala rangiert die CM42 bei Toledo in Spanien.

Immer mehr Tankdiebstähle in Österreich

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, Verkehr — Andre at 4:02 pm on Mittwoch, September 26, 2007

Die Deutschen haben 20 Prozent weniger Lohn in der Tasche – diese Zahl hat eigentlich niemanden überrascht, denn gespürt und insgeheim gewusst hat es jeder. Da wundert es kaum, dass bei Preissteigerungen der Groll wächst. Besonders deutlich wird das beim Benzin. Die ständig weiter kletternden Literpreise machen allerdings nicht nur den Deutschen zu schaffen, auch in Österreich haben es viele Autofahrer satt, immer tiefer in die Tasche zu greifen. Anders lässt sich die Zunahmen an Tankdiebstählen im Nachbarland kaum erklären.

Alleine in Wien wurde in diesem Jahr bereits 800 Mal der Tank gefüllt, der Motor gestartet, aber nicht bezahlt. Im vorigen Jahr waren es insgesamt gerade einmal 200 Delikte dieser Art. Dabei scheinen sich die Täter nicht einmal an der Videoüberwachung zu stören, die an den meisten Tankstellen inzwischen zum Standard gehört. Mit Hilfe der Bilder werden vier von fünf Diebstählen aufgeklärt. Es lohnt sich also nicht, an der Tanke die Zeche zu prellen, zumal die Tat in Österreich als Offizialdelikt auf jeden Fall vor dem Richter endet. Die Begründung, man habe vergessen zu zahlen, weil man im Shop noch gestöbert habe, hilf da wenig.

In ganz Österreich verbuchte die Polizei in 2007 bisher 1600 Tankdiebstähle. Für Deutschland gibt es derzeit keine aktuellen Zahlen. Doch auch hier dürfte so mancher Tankwart froh sein, dass er in eine Überwachungsanlage investiert hat. Denn bei Hochbetrieb wird es kaum auffallen, wenn mal jemand nicht bezahlt. Stimmt aber die Kasse nicht, können die Bänder ausgewertet werden.

Deutliche Kritik an Deutschlands Kfz-Industrie

Abgelegt unter: Autos, Verkehr — Gerald at 12:02 pm on Montag, September 24, 2007

Einst selbst als Chefvolkswirt für BMW in der Branche aktiv, findet Helmut Becker heute keine besonders lobenden Worte mehr für die deutsche Auto-Industrie. Der Leiter des Institutes für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation wirft den Konzernen vor, sich immer noch im Dornröschenschlaf zu befinden und aktuelle globale Trends zu verpassen. Als „strategisch falsch aufgestellt“ bezeichnet er Vorgehen und Modellpaletten.

Die meisten deutschen Autohersteller setzten auf das Premiumgeschäft, das ohnehin schon zu 80 Prozent in deutscher Hand sei. Beim Automarkt für den Otto Normalverbraucher hingegen überlasse man das Feld kampflos den Herstellern aus Fernost. Das, was man einst als Volkswagen bezeichnete, gebe es nicht mehr, zumindest nicht von den Firmen aus der Bundesrepublik. Hier gehe es nur noch um den Hochgeschwindigkeitsmarkt, und der sei denkbar begrenzt. Denn abgesehen von Deutschland hätten nur noch Bhutan, Nepal, Uganda und Tibet keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Kritik von Helmut Becker sticht in punkto Umweltfreundlichkeit zudem in eine derzeit schon länger klaffende Wunde. Der Hybridmarkt sei falsch eingeschätzt worden. Stattdessen habe man vornehmlich auf Diesel gesetzt. Die Folgen dieser Entwicklung, nicht den Verbrauch zu minimieren, sondern die Leistung zu maximieren, werde man spätestens spüren, wenn der Ölpreis noch weiter steigt. Dann sei die Hälfte der Fahrzeuge aus Deutschland unverkäuflich und viele Arbeitsplätze gingen verloren.

BMW Langstreckenläufer gesucht

Abgelegt unter: Autos — Gerald at 3:52 am on Samstag, September 22, 2007

Irgendwie hatte ich die Autobild Blog Geschichte vom BMW-Kilometerfresser überlesen. Gesucht werden Fahrzeuge vom Typ BMW, die deutlich mehr als 300.000 Kilometer mit ihrer (ersten) Maschine zurückgelegt haben. Die Blog-Leser sind aufgerufen sich zu melden, wenn sie ein Fahrzeug mit solchen Eigenschaften bzw den dazugehörigen Fahrer kennen.

Vom Langstrecken Benz oder Volksläufer Golf schreiben die Medien, vom Ausdauer Audi und Marathon Opel berichten sie auch. Doch von einem Langstreckenläufer aus dem Hause BMW war noch nichts zu vernehmen. Stellt sich die Frage: Hat das einen besonderen Grund? oder hat einfach noch niemand diese Frage gestellt. Ich bin sicher es gibt ihn, den BMW Langstreckenläufer. Irgendwo da draussen wartet er nur darauf gefunden zu werden.

Neuer Frauen-Liebling - Volkswagen EOS

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Gerald at 3:27 am on Samstag, September 22, 2007

Volkswagen EOS

Der Volkswagen EOS ist ein echter Frauen-Liebling. Die Britische Auto-Website evecars.com wählte den Volkswagen Eos zum Gesamtsieger bei der Wahl ihres “Car of the Year”. Eine Jury aus acht Personen (Redakteure, Technik- und Motorsport-Experten) gab dem Eos die meisten Punkte, weil er neben den Inneren Werten, der Fahrleistung und dem Platzangebot vor allem mit seiner Anziehungskraft überzeugte.

Quelle: Britische Auto-Website für Frauen wählt Volkswagen Eos zum Gesamtsieger, Volkswagen Eos Foto: Auto-Reporter/Volkswagen

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