Für den Notfall: Der Auto-Feuerlöscher
Wenn sich in den TV-Serien ein Fahrzeug überschlägt oder schlichtweg gegen eine Wand fährt, dauert es meistens nur wenige Sekunden und erste Flammen züngeln an den Türen hoch. Bis zur hollywoodreifen Explosion vergeht nicht mal eine Minute. Mit der Realität haben solche Szenen wenig zu tun. Denn es bedarf schon etwas mehr Zeit, bis ein Auto in die Luft fliegt. Dennoch kann man gezielt vorsorgen, falls es im Motorraum oder einem anderen Teil des Fahrzeugs einmal brennen sollte: Mit einem Feuerlöscher fürs Auto.
Angesicht von Rückrufaktionen wegen defekter Bauteile und der davon ausgehenden Gefahr eines Brandes sowie generell zur eigenen Sicherheit rät die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ), einen Feuerlöscher mitzuführen. Er sollte so verstaut werden, dass man ihn wie das Warndreieck und den Verbandskasten jederzeit erreichen kann. Beim Kauf sollte kontrolliert werden, ob der Feuerlöscher der Norm DIN EN 3 entspricht und zugelassen ist. Spätestens nach zwei Jahren ist eine erneute Überprüfung beim Fachmann fällig.
Wenn es denn einmal brennen sollte, womit niemand rechnet und was niemandem zu wünschen ist, gilt es, Ruhe zu bewahren. Warnblinklicht ein- und Motor ausschalten sind die ersten Handgriffe für den Fahrer. Die Fahrgäste verlassen das Auto. Um die Brand zu löschen, sollte die Motorhaube nur so weit geöffnet werden, dass mit dem Feuerlöscher bequem gearbeitet werden kann. Da es nur wenige Sekunden sind, ehe ein kleines Gerät leer ist, immer stoßweise löschen.

